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Steirer des TagesDie erste große Rolle daheim

Der Schladminger Schauspieler Ferdinand Seebacher spielt im Landkrimi „Steirerkind“ den Skirennläufer Mario Walch.

Ferdinand Seebacher © Wolfgang Lienbacher
 

Ferdinand Seebacher erzählt in einem Schladminger Café aus seinem Leben. Da klopft jemand von außen an die Scheibe: Filmregisseur Wolfgang Murnberger. Er grinst, formt mit seinen Fingern die Buchstaben A, B, C und zuckt mit den Achseln. Seebacher zeigt seinen erhobenen Daumen und betont: „Nur einer!“ Murnberger lacht, winkt und geht weiter. „A, B oder C – das ist ein Running Gag bei den Dreharbeiten für den ORF-Landkrimi. Die Filmcrew behauptet spaßhalber, dass es mich in mehrfacher Ausfertigung geben muss. Zumindest dreifach – als Ferdi A, B und C. Das kommt davon, weil ich neben dem Drehen viele verschiedene Dinge für das Team erledige. Besorgungen, Organisatorisches, alles, was so anfällt. Ich kann halt hier meinen Heimvorteil voll ausspielen.“

Aktiv und vielseitig war der 27-Jährige schon immer. „Mich interessieren tausend Sachen. Mein Vater hat mir deshalb einmal ein T-Shirt mit der Aufschrift ,Chief Executive Gschaftlhuber‘ geschenkt“, erzählt er schmunzelnd. Schon in der Schulzeit sei er eine „Rampensau“ gewesen. Regionale Förderer rieten ihm, nach der Matura sein Schauspieltalent bei der Berufswahl nicht außer Acht zu lassen. „Ich hatte zwar keine Ahnung, was mich erwarten würde, übersiedelte aber nach Wien, um es zu probieren. Dort unterstützte mich der Schauspieler Peter Strauß, ein Jugendfreund meines Vaters.“ Schon Seebachers zweites Vorsprechen war erfolgreich.

An der Kunstuni in Graz setzte er sich unter rund 400 Bewerbern durch und erhielt im Herbst 2009 einen von neun Studienplätzen. Ab diesem Zeitpunkt ging es Schlag auf Schlag. Er trat während seiner Studienzeit bei den Schlossfestspielen Weitra ebenso auf wie im Salzburger Straßentheater, im Schauspielhaus Graz und im Volkstheater Wien. 2013 beendete er sein Studium mit einer besonderen Diplomarbeit. In „Der Tod“ verarbeitete er die letzten sieben Tage im Leben seiner Großmutter zu einem viel beachteten Bühnenstück.

Steirerkind: ORF-Landkrimi - Fototermin in Schladming

Am 8. Februar lud die Filmcrew zu einem Fototermin nach Schladming. Dort wird derzeit eifrig am zweiten steirischen ORF-Landkrimi gedreht, der sich "Steirerkind" nennt.

Martin Huber

Ein Großteil des Schauspieler-Teams war beim Fotocall mit dabei.

Martin Huber

Regisseur Wolfgang Murnberger mit Miriam Stein und Hary Prinz.

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Auch die Autorin des Buches "Steirerkind", Claudia Rossbacher, kam nach Schladming und ...

Martin Huber

... unterhielt sich angeregt mit Regisseur Wolfgang Murnberger.

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Rainer Wöss, links im Bild, hatte allerhand mit Hansjörg Stocker, Geschäftsführer des örtlichen Tourismusverbandes, zu besprechen.

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In "Steirerkind" werden auch die drei talentierten Nachwuchsschauspieler Johannes Nussbaum, Harry Lampl und Ferdinand Seebacher (von links) zu sehen sein.

Martin Huber

Der Schladminger Ferdinand Seebacher genießt bei den Dreharbeiten "Heimvorteil".

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Johannes Nussbaum wurde in der Rolle eines "Toyboys" in der TV-Serie "Die Vorstadtweiber" einem breiten Publikum bekannt.

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Claudia Rossbacher nutzte den Fototermin, um das eine oder andere Selfie zu machen.

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Klicken Sie sich nachfolgend durch weitere Bilder aus Schladming!

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Miriam Stein spielt in "Steirerkind" die junge Polizistin Sandra Mohr.

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Ihren Vorgesetzten Sascha Bergmann verkörpert Hary Prinz.

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Wolfgang Murnberger führt Regie.

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Johannes Nussbaum und Miriam Stein.

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Miriam Stein, Claudia Rossbacher, Hary Prinz.

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Hary Prinz und Hansjörg Stocker.

Martin Huber
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Danach wurde Seebacher vom deutschen Stadttheater Heilbronn engagiert. Allein im ersten Jahr spielte er dort neun Rollen. „Komödie, Märchen, Musical – in Heilbronn erlebte ich eine sehr fordernde Zeit, sozusagen mein persönliches Masterstudium“, meint er lächelnd. Aktuell verkörpert er dort noch den Piloten Lars Koch im Prozessdrama „Terror“.

Seine erste große Filmrolle im ORF-Landkrimi macht Seebacher rundum glücklich: „Ich verstehe mich mit dem gesamten Team sehr gut, die Chemie stimmt. Unser Regisseur bewahrt in jeder Situation bewundernswerte Ruhe. Er ist ein ganz Feiner.“

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