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Rettung der OrtskerneLivediskussion zu Ortskernen: "Es bedarf einer Generalüberholung"

Zum Abschluss unserer Serie zur Rettung der Ortskerne luden wir die Landtagsfraktionen zur Diskussion in die Redaktion. In der Problemanalyse herrscht Einigkeit, in den Lösungsansätzen tun sich Unterschiede auf. Die Standpunkte im Überblick.

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v. l. n. r.: Landesrat Hans Seitinger (ÖVP), Wolfgang Dolesch (SPÖ), Robert Reif (Neos), Lambert Schönleitner (Grüne), Gerald Deutschmann (FPÖ), Werner Murgg (KPÖ) © Jürgen Fuchs
 

Zerfranste Ränder und leere Ortskerne – dass sich in der Raumordnung einiges ändern muss, darüber sind sich alle Landtagsfraktionen einig, wie sich in der Diskussion bei Ernst Sittinger gezeigt hat. Unterschiede in der Frage nach dem Wie sind aber nicht schwer zu finden. 

Kommentare (4)
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Church-Hill
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Raumordnung hin oder her -

letztendlich geht es darum, dass eine Bevölkerung einen vitalen Ortskern auch regelmäßig nutzt, sozusagen dort l e b t. Lebendigkeit eines Dorfes, eines Ortskerns, kann man nicht am Reißbrett konstruieren, sie muss entstehen.

Geom38
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Wenn's um's Thema Bodenversiegelung geht

kann man genausogut auch mal die immer zahlreicher werdenden Zweitwohnsitze hinterfragen. Im Schnitt dürften die in der Steiermark bei 10-20% pro Gemeinde liegen, in manchen sind's sogar 40-50%. Solange zu diesem Zweck bestehende Gebäude gekauft oder restauriert werden, ist's ja noch in Ordnung, aber sehr viele bauen neu und stellen sich ihr Wochenenddomizil irgendwo auf die grüne Wiese. Was bisher selbstverständlich auch im monetären Interesse der Gemeinden gelegen hat.

Karin1238
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Letzte Chance

Die Lebensmittelketten wissen doch schon lange, dass jetzt die letzte Chance für Neubauten ist. Dieses Zeitfenster wird jetzt noch genutzt und gebaut und umgewidmet auf Teufel komm raus. Bis sich die Politik sich geeinigt und umgesetzt hat, wird es noch lange dauern. Deshalb fordere ich Baustopp sofort und Rückwidmung. Siehe kleines Beispiel in Arnfels .

natchen
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haben

die Leute das noch immer nicht kapiert, dass Sie sich alles selbst kaputt gemacht haben? Einkaufen etwas essen und ein wenig spazieren, dass macht bei einer Zeit von 1 1/2 Stunden keinen Spaß. Dazu noch die Abzocke in der Stadt mit den Zonen und die Tiefgaragen sind auch sauteuer. Jetzt kommt wahrscheinlich die Frage warum mit dem Auto in die Stadt, ja wenn ich einkaufe, so habe ich einiges zu tragen, dehalb.
Kein Wunder, dass alle Leute in die Einkaufszentren bewegen, oder?