AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Friedberg-Oberwart

Grüne wollen finanzielle Absicherung für Eisenbahn

Das Land Burgenland müsse seinen Beitrag leisten, um den Weiterbestand der Bahn Friedberg-Oberwart zu sichern, verlangen die burgenländischen Grünen. Erst dann sei eine Verlängerung nach Ungarn realistisch.

Georg Willi, Wolfgang Spitzmüller
Georg Willi und Wolfgang Spitzmüller fordern eine finanzielle Absicherung der Bahnstrecke © Grüne Burgenland
 

Die burgenländischen Grünen fordern, dass das Land Burgenland mit dem Bund gemeinsam die Bahnstrecke Friedberg-Oberwart-Großpetersdorf finanziell sichert. Erst dann könne man auch die oft ausgesprochenen Pläne zur Revitalisierung der Strecke bis Szombathely ernst nehmen, sagen der grüne Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller und der grüne Verkehrssprecher im Parlament, Georg Willi.

Derzeit verweigere aber die Landesregierung jeden Beitrag des Landes zu einer Lösung für den Weiterbestand der Strecke Friedberg-Oberwart. "Dabei geht es um rund 250.000 Euro pro Jahr", sagt Georg Willi. Die Steiermärkische Landesbahn, die bereits den Güterverkehr über den Wechsel erfolgreich abwickle und überdurchschnittliche Zuwächse schaffe, stünde bereit, den Betrieb zu übernehmen.

Schaden für die Wirtschaft

"Die Zukunft der Strecke steht derzeit auf Messers Schneide", fürchtet der Grüne Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller. Dass es südlich von Oberwart keinen Güterverkehr mehr auf der Bahn gebe, sei "zum Schaden der Wirtschaft". Stattdessen werde nur die Schnellstraße S7 propagiert.

"Gleichzeitig vergessen sie aber auf jene bestehenden Betriebe, welche die Bahnstrecke brauchen", so Spitzmüller. 2014 seien etwa 76.000 Tonnen an Gütern auf der Strecke Oberwart-Friedberg transportiert worden, eine Verdoppelung zu den Vorjahren. Weitere Betriebe zeigten Interesse am Bahntransport, hielten sich aber wegen der unsicheren Zukunft für die Strecke mit Investitionen zurück.

 

Kommentare (6)

Kommentieren
steirerman99
2
1
Lesenswert?

S7

Anscheinend kümmert diese Bahnstrecke unsere Politiker nicht. Lieber bauen sie um 600 Mio. Euro eine neue Transitautobahn (S7). Die, die Umwelt zerstört und noch mehr Verkehr anzieht!!
Aber auch von den Grünen fehlt hier der Widerstand, obwohl über 6000 Bürger entlang der geplanten Trasse dagegen unterschrieben haben. Einzig die Organisation Bürgeraktiv (www.buergeraktiv.at) kämpft hier seit Jahren gegen diesen Transit-Wahnsinn.

Antworten
Windstille
2
2
Lesenswert?

GÄÄÄÄHHHHHHNNNNN - es wird wirklich fad... Und die Mehrheit ist für die S7 - warum vergessen Sie das nur immer? Übrigens, das Thema Verkehr hätte ein anderes Thema, welches die Grünen behandeln könnten: Einheitliche Fahrpreise in Österreich - warum zahlt die Jugend z.B. für das Top-Ticket in der Steiermark mehr als im Burgenland. Warum brauchen wir überhaupt so viele Verkehrsverbünde?

Antworten
steirerman99
0
1
Lesenswert?

nicht folgen..

Ich kann Ihnen leider nicht folgen. Es gab an den Gemeindeämtern entlang der geplanten Trasse eine öffentliche Bürgerabstimmung. Es gab keine Gemeinde, in der die Mehrheit für die S7 war.
Das mit den Fahrpreisen sehe ich gleich wie Sie. Hier ist unsere Regierung am Ball, und die ist Rot-Schwarz.

Antworten
Windstille
1
1
Lesenswert?

Sie können mir nicht folgen? Hier geht es um die Bahn und schon wieder kommen Sie mit ihrem Lieblingsthema S7... Und wenn Sie jetzt ganz ehrlich sind, dann wissen Sie auch, dass die Mehrheit für die S7 ist - daran konnte auch Kuh Elsa auf der Autobahn nichts ändern. Aber vielleicht legt man beim Wochenendhaus von Herrn Raunikar noch eine Kurve drumherum ein...

Antworten
steirerman99
1
1
Lesenswert?

Hoffe..

ich hoffe Sie haben kein Haus, an dem irgendwann einmal eine Transitautobahn vorbeiführen soll.....
Und die Kuh hieß nicht Elsa (schon wieder eine Falschmeldung eines S7 Befürworters)!!!
Wären Sie dabeigewesen, und hätten sich über die Transitautobahn informiert, wüssten Sie noch heute wie die Kuh hieß. Außerdem brachte die Kuh ein 380 KV Gegner!!!

Antworten
Windstille
1
0
Lesenswert?

Warum sollte ich wo dabei sein, wo ich nicht dabei sein will? Und wie die Kuh nun hieß, ist mir ebenso egal wie die Frage, wer sie auf die Autobahn gebracht hat. Die Veranstaltung damals war von wem organisiert? Ja, richtig - und eine Kuh auf der Autobahn? Ja, das fanden die Veranstalter damals noch lustig...

Antworten