Aktuell und ganz kompakt wollen wir über die Region informieren: Wo öffnet ein Bauernmarkt seine Pforten? Bietet das Eltern-Kind-Zentrum einen neuen Kurs an oder hat es eine Straßensperre infolge eines Unfalles gegeben? Kurzum, was tut sich im Bezirk Hartberg Fürstenfeld.

12. Juli: Neudau erhielt Gütesiegel als „ausgezeichneter steirischer Wasserversorger“

Die Verleihung des Gütesiegels für ausgezeichnete steirische Wasserversorger soll die Qualität der steirischen Trinkwasserversorgung hervorheben und den Einsatz sowie die Leistung der steirischen Wasserversorger würdigen. Den anspruchsvollen Kriterienkatalog erfüllten in bester Qualität dieses Mal fünf Wasserversorger, darunter auch die Marktgemeinde Neudau. „Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, würdigt sie doch die Anstrengungen und Investitionen der letzten rund 20 Jahre offiziell“, freut sich Bürgermeister Wolfgang Dolesch. Zusätzlich dazu bedankt sich der Ortschef bei Wassermeister Kurt Popofsits für die hohe Qualität der Versorgung.

Auszeichnungsverleihung steirischer Wasserversorger
Auszeichnungsverleihung steirischer Wasserversorger © Foto Fischer

12. Juli: Bundeskanzler Nehammer zu Gast in Hartberg-Fürstenfeld

Im Rahmen seiner Österreich-Tour stattete Bundeskanzler Karl Nehammer auch dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld einen Besuch ab und war bei der Regionalkonferenz Oststeiermark in Bad Waltersdorf zu Gast. Mehr als 200 Kommunalpolitiker aus der Region nutzten den Austausch mit dem Bundespräsidenten, darunter auch Landtagsabgeordneter Lukas Schnitzer, Landtagsabgeordneter Hubert Lang sowie Landesrat Werner Amon, Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg und Generalsekretär Christian Stocker.

„Als Volkspartei arbeiten wir für unser Land. Unsere Funktionärinnen und Funktionäre nehmen in den Gemeinden einen ganz besonderen Stellenwert ein. Umso mehr habe ich mich über den Austausch in der Steiermark gefreut“, sagt Nehammer bei seinem Besuch. Schnitzer kristallisiert in seiner Wortmeldung vor allem die Entwicklung der Oststeiermark heraus. „Wir brauchen starke Gemeinden für einen starken ländlichen Raum. Daher müssen wir weiter in den Ausbau der Infrastruktur investieren. Wir können stolz auf unsere Heimat sein.“

Bundeskanzler Nehammer zu Gast in Hartberg-Fürstenfeld
Bundeskanzler Nehammer zu Gast in Hartberg-Fürstenfeld © Paul Gruber

12. Juli: Mit kulinarischen Leckerbissen wurde das „bunte Stubenberg“ zelebriert

Menschen aus zehn verschiedenen Ländern – jeder von ihnen mit Bezug zur oststeirischen Gemeinde Stubenberg am See – bereiteten kulinarische Leckerbissen aus ihren jeweiligen Geburtsländern zu. An die 200 begeisterten Gästen folgten dieser kulinarischen Reise von Syrien über die Türkei bis nach Slowenien und Estland. Dabei wurde der Erlös der Veranstaltung einem guten Zweck gespendet – rund 800 Euro konnten für spezielle Projekte der Volksschule und Mittelschule Stubenberg gespendet werden. „Gerade in der aktuellen Zeit, wo sich viele Menschen im Krisenmodus befinden, sind Veranstaltungen wie diese, wo Menschen offen aufeinander zugehen und bereit sind, Neues zu erkunden, wichtig“, erklärte das Organisationsteam der SPÖ-Frauen Stubenberg, die zu dieser Veranstaltung eingeladen hatten.

Mit kulinarischen Leckerbissen wurde das „bunte Stubenberg“ zelebriert
Mit kulinarischen Leckerbissen wurde das „bunte Stubenberg“ zelebriert © SPÖ Stubenberg

11. Juli: Der Lions Club Thermenland hat eine neue Präsidentin

Im Schloss Hartberg fand vor kurzem der jährliche Wechsel der Präsidentin des Lions Club Thermenland statt: Rita Gaspar übergab die Leitungsfunktion für ein Jahr an Petra Pichler. Im Rückblick auf das abgelaufene Funktionsjahr bedankte sich die scheidende Präsidentin bei den Mitgliedern für die gemeinsamen Aktivitäten und Unterstützungen in Not geratener Menschen in der Region. Sie begrüßte zudem Regina Bergmann, Mariella Bodingbauer und Barbara Kröpfl als neue Mitglieder im Lions Club.

„Helfen macht Freude“ ist das Motto der neuen Präsidentin Petra Pichler: „Es ist schön, in leuchtende Kinderaugen zu schauen, wenn wir auch Kinder bei Schulaktionen unterstützen können, die sich Eltern nicht leisten können.“ Als Aktivitäten für ihre Präsidentschaft nannte Pichler eine Reise zum Partnerclub nach Straubing in Deutschland, das Konzert der „Cover Girls“ im Kulturhaus Bad Waltersdorf am 12. Oktober, das traditionelle Neujahrskonzert am 4. Jänner 2025 mit der Philharmonia Steiermark und das jährliche Golfturnier am 28. Juni 2025 zum Ausklang ihres Funktionsjahres. (Johann Zugschwert)

Rita Gaspar (im Liegestuhl rechts) übergab die Präsidentschaft des Lions Club Thermenland an Petra Pichler (links)
Rita Gaspar (im Liegestuhl rechts) übergab die Präsidentschaft des Lions Club Thermenland an Petra Pichler (links) © Johann Zugschwert

11. Juli: Psychologische Betreuung onkologischer Patienten startet im Herbst in Fürstenfeld

Neben medizinischer Behandlung benötigen Krebspatientinnen und -patienten und ihre Angehörigen auch psychologische Betreuung, um mit den emotionalen Belastungen der Krankheit umzugehen. Aus diesem Grund soll am Fürstenfelder Standort des LKH Oststeiermark mit 1. Oktober 2024 ein Pilotprojekt gestartet werden, das eine erweiterte psychoonkologische Betreuung bietet. Klinische Psychologinnen und Psychologen koordinieren Informationen zu Therapieplänen, Wartezeiten und organisatorischen Abläufen, heißt es in einer Aussendung der ÖVP-Bezirkspartei.

Die Betreuung umfasst die Krankheitsverarbeitung, die Unterstützung von Angehörigen und die sektorenübergreifende Zusammenarbeit. „Mit diesem Pilotprojekt wird ein weiteres Bekenntnis zu einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung im Bezirk gesetzt. In einer schwierigen Phase und einer schwierigen Zeit eine bestmögliche Unterstützung zu geben, ist das Ziel“, so die beiden ÖVP-Landtagsabgeordneten Lukas Schnitzer und Hubert Lang.

11. Juli: Eva Malischnik las zum Auftakt des diesjährigen Literaturschiffes am Stubenbergsee

Eine lange Tradition und große Beliebtheit haben die Lesungen am Literaturschiff am Stubenbergsee. Zum 8. Jahr des Bestehens konnte Organisatorin Lisbeth Scherr die Lehrerin und Literatin Eva Malischnik und als musikalische Begleitung den Gitarristen Ulrich Schleicher begrüßen. Er wurde mit seinem Gitarrenspiel und Kompositionen für das Theater kürzlich mit dem Hubert von Goisern-Preis ausgezeichnet. Eine Stunde rund um den spiegelglatten Stubenbergsee las Malischnik Kurzgeschichten über den Schulalltag und über das Pilgern nach Rom, dazwischen die innovativen Gitarrenklänge eines Ausnahmekünstlers. Für die Besucher an Bord war es ein klangreicher Abend auf ruhiger See. (Johann Zugschwert)   

Literaturschiff stach wieder in See: Organisatorin Lisbeth Scherr, Ursula Karch, Ulrich Schleicher, Eva Malischnik und Stefan Karch
Literaturschiff stach wieder in See: Organisatorin Lisbeth Scherr, Ursula Karch, Ulrich Schleicher, Eva Malischnik und Stefan Karch © Johann Zugschwert

10. Juli: Wohnungen der ÖWG Wohnbau wurden in Fürstenfeld feierlich an Mieter übergeben

Unweit des Stadtzentrums realisierte ÖWG Wohnbau in Fürstenfeld ein Wohnprojekt. Nach dem bereits bezogenen ersten Bauabschnitt mit 16 Startwohnungen für Jungfamilien im Herbst 2021 wurde nun der zweite Abschnitt mit 24 Wohnungen und einer Gesamtnutzfläche von 1791,72 Quadratmeter fertiggestellt. Unter Anwesenheit von Landtagsabgeordneten Lukas Schnitzer, Bürgermeister Franz Jost sowie Vize-Bürgermeister Roland Gogg erfolgte die feierliche Übergabe der landesgeförderten Mietwohnungen an die Mieterinnen und Mieter.

Geplant von schwarz.platzer.architekten wurden in diesem zweiten Bauabschnitt drei dreigeschossige Gebäude durch ÖWG Wohnbau realisiert. Die Gebäude wurden in Massivbauweise fertiggestellt. Begonnen wurde mit deren Bau im September 2022, in 22 Monaten wurden sie nun fertiggestellt. Die neuen Häuser mit Flachdach liegen in ruhiger Umgebung und in der Nähe des Stadtzentrums. Die Zwei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen, die zwischen 53 bis 89 Quadratmeter groß sind, verfügen alle über einen Balkon oder eine Terrasse mit Gartenfläche. Aktuell sind noch Zwei-, Drei- als auch Vier-Zimmer-Wohnungen frei.

„Mit diesem Projekt schaffen wir in Fürstenfeld attraktiven und leistbaren Wohnraum in zentraler, aber ruhiger Lage“, so Hans Schaffer, Vorstandsdirektor von ÖWG Wohnbau. Insgesamt hat ÖWG Wohnbau in Fürstenfeld von 1983 bis 2024 bereits 262 Wohnungen errichtet.

Feierliche Übergabe in Fürstenfeld: Mieterinnen und Mieter mit Landtagsabgeordneten Lukas Schnitzer, Bürgermeister Franz Jost, Vize-Bürgermeister Roland Gogg und Hans Schaffer (ÖWG Wohnbau)
Feierliche Übergabe in Fürstenfeld: Mieterinnen und Mieter mit Landtagsabgeordneten Lukas Schnitzer, Bürgermeister Franz Jost, Vize-Bürgermeister Roland Gogg und Hans Schaffer (ÖWG Wohnbau) © Öwg Wohnbau

10. Juli: Volksschule Hofkirchen sammelte mit Staffellauf Spenden für bedürftige Kinder

Unter dem Motto „Laufen für ein Lächeln“ veranstaltete die Volksschule Hofkirchen einen Staffellauf. Dazu wurde im Vorfeld in den Familien und bei Sponsoren Geld gesammelt, um Kindern die Chance, wieder ein normales Leben genießen zu dürfen, zu ermöglichen. Mit den gesammelten Spenden in der Höhe von 960 Euro wollen die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen den Kindern wieder ein Lächeln schenken. Für den Lauf bekamen alle Schulkinder ein T-Shirt gesponsert. Die Strecke von der Schule bis nach St. Stefan wurde klassenweise im Staffellauf zurückgelegt. Das Abklatschen einer Klasse war das Startsignal der nächsten. Schlussendlich trafen sich alle in St. Stefan, wo die kleinen Sportlerinnen und Sportler mit Getränken, Hot Dogs und Eis von regionalen Unternehmen empfangen wurden.

Mit den gesammelten Spenden in der Höhe von 960 Euro wollen die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen den Kindern wieder ein Lächeln schenken
Mit den gesammelten Spenden in der Höhe von 960 Euro wollen die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen den Kindern wieder ein Lächeln schenken © Privat

9. Juli: Im Wechsellandcup fiel die Entscheidung

Auch heuer gestaltete sich der Tennis-Wechsellandcup, der zum 22. Mal über die Bühne ging, mehr als spannend. Es nahmen 34 Mannschaften aus der Steiermark, dem Burgenland und Niederösterreich in fünf Bewerben teil. Der Finaltag fand am 6. Juli auf der Tennisanlage des TC Vorau statt, der heuer sein 50-jähriges Vereinsjubiläum feiert. „Wir hoffen natürlich auf zahlreiche Zuseher“, erklärte Turnierdirektor Holger Burndorfer vorab. Das Finale 2024 in der Wertung „Herren Allgemein Gold“ bestritten der TC Greinbach und der TV Dechantskirchen, im „Herren Silber“-Finale trat der TC Schachen gegen den TC Schäffern an.

Bisherige Rekordsieger: Dechantskirchen, Hochneukirchen, Limbach-Schlag, Pinggau und Schäffern konnten sich bei den „Herren Gold“ bisher dreimal in die Siegerlisten eintragen. Bei den „Damen Gold“ war Mönichwald schon fünfmal erfolgreich. Bei den „Herren +50“ haben Friedberg und Schäffern je zweimal gewonnen. Alle Ergebnisse und Informationen gibt es unter www.wechsellandcup.at. (Josef Summer)

Wie die Vorjahressieger dürfen sich auch heuer die Gewinner aller Klassen über Preise und Pokale freuen
Wie die Vorjahressieger dürfen sich auch heuer die Gewinner aller Klassen über Preise und Pokale freuen © Josef Summer

9. Juli: 22. Benefiz-Motorradtour zugunsten der Behinderten-Selbsthilfegruppe Hartberg

Bereits zum 22. Mal fand am vergangenen Samstag die Benefiz-Motorradtour zugunsten der Behinderten Selbsthilfegruppe Hartberg-Fürstenfeld statt. Auch dieses Jahr starteten in St. Johann in der Haide bei sommerlichen Temperaturen knapp hundert Motorräder begleitet von Sportwagen, Cabrios und Oldtimern von St. Johann eine 120 Kilometer lange Tour über Oberschützen, Zöbern, Pinggau und Grafenschachen. Zahlreiche Menschen mit und ohne Handicap hatten die Möglichkeit auf einem Fahrzeug ihrer Wahl mitzufahren und so wurde dieser Tag ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten. Die Spieler des SV St. Johann in der Haide, und der „Mrc Hot Iron Bad Blumau“ überraschten dann noch mit einer großzügigen Spende. BSG-Obmann Stefan Pflanzl war sichtlich gerührt: „Ich bin selten sprachlos, aber heute haben es die Menschen hier geschafft. Es ist unglaublich schön zu sehen, wie viele Menschen heute wieder für uns unterwegs waren und uns unterstützt haben, Danke an alle, ich freue mich schon auf das nächste Mal.“

Knapp hundert Motorräder begleitet von Sportwagen, Cabrios und Oldtimern von St. Johann nahmen an der 120 Kilometer langen Tour teil

8. Juli: Orchester verlieh Schloss Reitenau einen italienischen Anstrich

Mit delikaten musikalischen Leckerbissen aus Italien versetzte das Orchester der Oper Maribor bei seinem Gastspiel im Schloss Reitenau das Publikum in Verzücken. Es gibt laue, atmosphärisch dichte Sommernächte, von denen man sich wünscht, dass sie zumindest eine kleine Ewigkeit andauern. Der „Italienische Abend“, organisiert von Pro Cultura Lafnitz mit seinem kunstbeflissenen Obmann Rudi Wilfinger, im vollbesetzten Schlosshof von Reitenau war ein solcher. Die malerische historische Kulisse, ein stimmig arrangiertes Programm und das blendend disponierte Orchester der Oper Maribor mit seinem charismatischen Dirigenten Simon Krecic sorgten für ein mitreißendes Konzerterlebnis mit Ausnahmecharakter.

Das Orchester der Oper Maribor unter Dirigent Simon Krecic und den Solisten Martin Susik, Tenor, Nina Dominko, Sopran, sowie der Geigerin Oksana Peceny, begeisterten das Publikum mit einer geglückten Auswahl aus der italienischen Opernliteratur und Kompositionen mit italienischem Thema. Arien aus Opern von Donizetti, Verdi, Puccini und Mascagni bildeten das Hauptprogramm, doch mit Tschaikowskis Capriccio Italien eröffnete Dirigent Simon Krecic diesen stimmungsvollen Abend italienischer Musik.

In ausladenden wie temperamentvollen Tempi zelebrierte man die ganze emotionale Bandbreite der dargebotenen Melodien und Ohrwürmer aus dem italienischen Opernreigen. Ob heitere Momente oder schicksalsschwere Passagen, die omnipräsente klangliche Strahlkraft der Musik funkelte mit sprühender Melodik und rhythmischer Raffinesse. Ihr gewaltiges stimmliches Volumen gepaart mit glühender Inbrunst demonstrierten der Prachttenor Martin Susnik und die virtuose Koloratursopranistin Nina Dominko in den Arien und Duetten in exzellenter Manier. Einfach prachtvoll. Zu verzücken wusste auch Violonistin Oksana Peceny mit einem feurigen Csardas, in dem die ganze Lebensfreude verpackt war. Der stürmische Schlussapplaus war mit vielen lauten Bravo-Rufen garniert. Als Zugabe durfte der Sehnsuchtsklassiker „O sole mio“ nicht fehlen.

Zum Konzertthema passend präsentierte die Hartberger Künstlerin Annelies Wagner im Eingangsbereich des Schlosses Reitenau auf Staffelleien Kunstwerke mit italienischen Motiven in Aquarellmalerei und Tintografik. (Franz Brugner und Johann Zugschwert)

Orchester verlieh Schloss Reitenau einen italienischen Anstrich
Orchester verlieh Schloss Reitenau einen italienischen Anstrich © Johann Zugschwert

4. Juli: Sanierungsarbeiten an L 436 in Großhartmannsdorf abgeschlossen

Mitte Mai fuhren in der Ortschaft Großhartmannsdorf in der Gemeinde Großsteinbach auf der L 436 (Sebersdorfer Straße) die Baumaschinen auf. „Auf einer Länge von exakt 1,15 Kilometer wurden Fahrbahn und die Limbachbrücke saniert. Insgesamt investierten wir 375.000 Euro in dieses Sanierungsvorhaben“, sagt Verkehrsreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang. Konkret verläuft der Abschnitt zwischen km 0,050 und km 1,200 im Ortsgebiet und Freiland. „Nach dem Abfräsen der Deckschicht wurde die neue Fahrbahn in einer Stärke von fünf Zentimeter asphaltiert. Im Zuge der Markierungsarbeiten kommt es morgen dann noch einmal zu geringen Verkehrsbehinderungen“, erklärt Marcel Schalk von der Baubezirksleitung Oststeiermark. Bei der 73 Jahre alten und fünf Meter langen Limbachbrücke (km 0,262) wurde die Fahrbahn saniert, an Tragwerk, Randbalken und an den Widerlagerflächen wurden Betoninstandsetzungen durchgeführt.

In den vergangenen eineinhalb Monaten wurde die L 436 in Großhartmannsdorf saniert
In den vergangenen eineinhalb Monaten wurde die L 436 in Großhartmannsdorf saniert © Land Steiermark

4. Juli: Schülerinnen und Schüler stellen Werke im Friedberger Rathaus aus

Im Rahmen des Kunstunterrichts an der Mittelschule Friedberg wurde in allen vier Jahrgängen ein ganzes Semester lang kreativ und fleißig gezeichnet und gemalt. Kunstlehrerin Sandra Koch war vom Ergebnis ebenso begeistert wie Bürgermeister Wolfgang Zingl. Knapp 20 Kunstwerke fanden deshalb auch den Weg ins Friedberger Rathaus. „Es sind so viele tolle Bilder dabei. Wir wollen den jungen Künstlerinnen und Künstlern eine entsprechende Bühne bieten und stellen die Bilder jetzt im Rathaus aus, damit ganz viele Menschen sie auch bewundern können“, erklärt Zingl. (Hubert Heine)

Bürgermeister Wolfgang Zingl und Sandra Koch mit den jungen Kreativen
Bürgermeister Wolfgang Zingl und Sandra Koch mit den jungen Kreativen © Hubert Heine

3. Juli: Ilzer Schülerinnen und Schüler auf Tuchfühlung mit Riesenschnecken

Im Rahmen des Biologie–Unterrichts luden die ersten Klassen der Mittelschule Ilz die Mitarbeiter der Tageseinrichtung „Herzstück 81“ der Lebenshilfe Fürstenfeld ein. Denn eben dort kümmert man sich um ganz besondere Haustiere – die „Achatschnecken“. Diese Riesenschnecken können bis zu 30 Zentimeter groß werden. Nachdem im Unterricht im Laufe des Jahres verschiedene Tiere genauer unter die Lupe genommen worden sind, sorgte nun der Live-Besuch für ein Lernen mit allen Sinnen. Neben Informationen über die Schnecken und deren artgerechte Haltung durften die Schülerinnen und Schüler die Tiere auf die eigene Hand setzen, füttern und das Schneckenhaus zur Pflege einölen. Ihre anfängliche Scheu legten die Kinder schnell ab und begeisterten sich sichtlich für die Riesenschnecken.

3. Juli: Arbeitslose helfen bei Unwetter-Aufräumarbeiten

Über eine gemeinnützige Arbeitskräfteüberlassung beteiligen sich acht Personen im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld am Wiederaufbau nach den schweren Unwettern. „Diese Welle an Hilfsbereitschaft zeigt, wie belastbar und vereint unsere Gemeinschaft in schwierigen Zeiten ist“, bedankt sich der Bürgermeister von Lafnitz, Andreas Hofer, für die Unterstützung. Heftige, anhaltende Regenfälle sorgten Anfang Juni für eine Ausnahmesituation in vielen steirischen Gemeinden, besonders betroffen war der Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Auch das Arbeitsmarktservice (AMS) Steiermark bot und bietet nach wie vor den betroffenen Gemeinden seine rasche und unkomplizierte Unterstützung bei den Aufräumarbeiten an. „Acht arbeitsuchende Personen kommen derzeit als Transitarbeitskräfte zum Einsatz und sorgen damit für eine flexible und schnelle Hilfe in dieser Krisensituation“, sagt der steirische AMS-Landesgeschäftsführer Karl-Heinz Snobe. Organisatorisch abgewickelt wird die Aktion über den vom AMS geförderten gemeinnützigen Verein GEGKO, der Gemeinden über Gemeinnützige Beschäftigungsprojekte unterstützt und direkt für die Vermittlung von Arbeitskräften kontaktiert werden kann.

Hilfe bei den Arbeiten nach den Unwettern
Hilfe bei den Arbeiten nach den Unwettern © AMS

3. Juli: Musikschule Pöllau-Vorau-Joglland lud zum feierlichen Abschluss

Die Musikschule Pöllau-Vorau-Joglland hat zum Jahresabschluss zum traditionellen Festakt in den Großen Freskensaal im Schloss Pöllau eingeladen. „Musik verbindet, Nationen wie auch Regionen“, sagte Musikschuldirektorin Monika Hofstädter bei der Begrüßung. Die Musikschule zählt mit derzeit 660 Schülerinnen und Schülern sowie 28 Pädagoginnen und Pädagogen zu den größten des Landes.

Zu diesem traditionellen Festakt konnte Hofstädter die Bürgermeister Josef Pfeifer, Patriz Rechberger, Gerald Klein, Johannes Payerhofer, Herbert Berger, Günter Putz sowie von der Sparkasse Pöllau Vorstandsdirektor Johannes Kielnhofer und Robert Buchberger sen. begrüßen. Geehrt wurden sechs Teilnehmende des Lehrgangs „Ensembleleitung Blasorchester“, acht waren erfolgreich beim Wettbewerb Prima la Musica und drei beim Steirischen Volksmusik-Wettbewerb 2024. Weiters wurde acht Kandidaten die Abschlussprüfungsurkunde und das Zeugnis überreicht. (Johann Zugschwert)

In Anerkennung ihrer Leistungen wurden den Ausgezeichneten Präsente der Bürgermeister und der Sparkasse Pöllau überreicht
In Anerkennung ihrer Leistungen wurden den Ausgezeichneten Präsente der Bürgermeister und der Sparkasse Pöllau überreicht © Johann Zugschwert

2. Juli: Klarinettenfestival zeigt die Vielseitigkeit der Klarinette

Das Klarinettenfestival „ClariArte“ ist seit dem Jahr 2008 ein fixer Bestandteil des Hartberger Kulturlebens, vom 24. August bis 1. September 2024 findet diese beliebte und erfolgreiche Veranstaltung zum 17. Mal in Folge statt und trägt das Motto „Jazz & more“.

Veranstaltet vom Kulturreferat der Stadtgemeinde Hartberg mit der „vienne clarinet connec-tion“ und in der Intendanz von Heinz Steinbauer, bietet dieses traditionelle Festival ein sehr abwechslungsreiches Programm mit zwei herausragenden Konzerten im Schlosshof Hartberg und weiteren Veranstaltungen an verschiedenen Standorten. Das Eröffnungskonzert am 24. August um 19.30 Uhr im Schlosshof mit der Simone Kopmajer-Band und vienna clarinet connection (Helmut Hödl, Rupert Fankhauser, Hubert Salmhofer, Wolfgang Kornberger) steht unter dem Motto: „The Look of Love“. Im zweiten Konzert im Schlosshof gastiert der bekannte Klarinettist und Saxophonist Gerald Preinfalk mit seinem Quintett, mit dabei auch Peter Taucher und Alfred Lang. Zusätzlich zu den musikalischen Veranstaltungen bieten die Musiker der vienna clarinet connection im Rahmen des Festivals 30 Teilnehmern in verschiedenen Schwerpunktfächern ein Kursprogramm, das sich von anderen Meisterkursen abhebt. (Johann Zugschwert)

Im Schlosshof präsentierten Intendant Heinz Steinbauer, Bgm. Marcus Martschitsch und Thomas Grill das Programm des Festivals
Im Schlosshof präsentierten Intendant Heinz Steinbauer, Bgm. Marcus Martschitsch und Thomas Grill das Programm des Festivals © Johann Zugschwert

Nachstehend die weiteren Veranstaltungen des Festivals:

Dienstag, 27. August, 17 Uhr, Gastgarten Gasthaus Pack: Kinderkonzert
Mittwoch, 28. August, 19.30 Uhr, Museumshof: Jazzsession mit der Big Band Hartberg *)
Freitag, 30. August, 19.30 Uhr, Hauptplatz: Sommernachtstraum mit Kursteilnehmer*innen
Samstag, 31. August, 10.30 Uhr, Museumshof: Klarinettenmatinee
Samstag, 31. August, 19.00 Uhr, Rittersaal: Abschlusskonzert mit Kursteilnehmer*innen *)
Sonntag, 1. September, 10.00 Uhr: Festgottesdienst in der Stadtpfarrkirche

*) Karten für die Konzerte im Schlosshof bzw. am 28. und 31. August sind im Bürgerservice im Rathaus Hartberg und bei den Ö-Ticket-Verkaufsstellen erhältlich, bei den übrigen Veran-staltungen ist freier Eintritt., Information unter www.clariarte.at.

1. Juli: Neuer Präsident beim Rotary Club Fürstenfeld

Hans-Peter Reisinger aus Bad Loipersdorf ist neuer Präsident des Rotary Club Fürstenfeld. Er übernahm das Amt von Gerd Bauer. Die alljährliche Übergabe fand im Rahmen der Generalversammlung statt. Diese hat der Club im Thermalhotel Leitner in Bad Loipersdorf abgehalten. Der 64-jährige Hans-Peter Reisinger ist Leiter der Mittelschule Ilz und engagiert sich zudem in der Erwachsenenbildung. Als neuer Präsident skizziert er seine Marschrichtung: „Für mein bevorstehendes Präsidentenjahr möchte ich die rotarischen Werte in den Mittelpunkt unseres Tuns stellen. Wir wollen möglichst vielen Menschen helfen, denen es nicht so gut geht.“ Reisinger plant mit seinem Jahresprojekt „Club der Generationen“ eine Brücke zwischen zwei Generationen zu bauen. Aber auch bestehende Projekte, wie die Schulfreundschaft zwischen Gora im kroatischen Erdbebengebiet und seiner Schule in Ilz will er weiter stärken.

Zugleich feiert der Rotary Club Fürstenfeld im nächsten Jahr sein 20-jähriges Jubiläum. Reisinger erwartet deshalb viele besondere Momente mit den Clubmitgliedern. Insbesondere die Vorfreude auf den Schloss-Ball am 10. Mai 2025 im Weinschloss Thaller ist groß. Der scheidende Präsident Gerd Bauer bedankte sich für die große Unterstützung die letzten Monate. „Ich durfte ein Jahr lang einem Team vorstehen, in das sich jeder mit seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten ganz im Sinne von Rotary eingebracht hat“, lobte Bauer seine Clubmitglieder. Kernanliegen von Bauer war es, Kindern zu helfen. So hat der RC Fürstenfeld den Aufbau einer Schule im kroatischen Erdbebengebiet in Gora unterstützt. (Gerald Hirt)

Der neue Rotary Club-Präsident Hans-Peter Reisinger mit Gerd Bauer
Der neue Rotary Club-Präsident Hans-Peter Reisinger mit Gerd Bauer © Gerald Hirt

1. Juli: Führungswechsel bei Lions-Club Fürstenfeld

Im Buschenschank des Weinschlosses Thaller in Großwilfersdorf fand die statutengemäße Präsidentenübergabe des Lions Club Fürstenfeld statt. Der scheidende Präsident Gernot Deutsch zog ein Resümee über die vielfältigen Veranstaltungen, die zum Wohle hilfsbedürftiger Menschen durchgeführt wurden und bedankte sich bei allen Clubmitgliedern für das Engagement. Für besondere Dienste wurden folgende Personen ausgezeichnet: Walter Eder-Halbedl, Erich Fladerer, Rene Harmtodt, Karl Kaplan, Volker Meier, Werner Binder und Josi Thaller. Im Zuge des feierlichen Zeremoniell steckte Gernot Deutsch dem frisch gebackenen Präsidenten Volker Meier die Präsidentennadel an und wünschte viel Erfolg für das kommende Clubjahr.

Tatsächlich hat sich Volker Meier für sein Ehrenamt sehr viel vorgenommen. Unter dem Motto „im Grunde gut“ möchte er den Blick nach vorne richten und in einem in Freundschaft aktiven Clubleben sofort mit der Arbeit beginnen. Ein Adventkalender, bei dem es jeden Tag tolle Preise zu gewinnen gibt, den Lions Punschstand, die Lions-Löwen Gala und das schon bewährte Charity Golf Turnier sind nur einige Höhepunkte, die er umsetzen will. Mit den Erlösen aus den Veranstaltungen sollen Menschen in Not die entsprechende Hilfe rasch und unbürokratisch erhalten. Bürgermeister Franz Jost dankte dem scheidenden Präsidenten Gernot Deutsch für seine Leistungen im abgelaufenen Jahr und wünschte gleichzeitig dem neuen Präsidenten Volker Meier viel Kraft und Ausdauer für seine vielfältigen Vorhaben. (Gerald Hirt)

Gernot Deutsch mit dem neuen Lions Club-Präsidenten Volker Meier (v.l.)
Gernot Deutsch mit dem neuen Lions Club-Präsidenten Volker Meier (v.l.) © Gerald Hirt

28. Juni: Bunte Traumwelten in der Kinderstation der Klinik Oberwart

Chamäleon Burgi und bunte Traumwelten in der Kinderstation der Klinik Oberwart: Künstler Alexander Fuehrer hat die Räume neu gestaltet, ein freundliches, vertrauensvolles Ambiente steht im Vordergrund. Das neue Maskottchen Burgi spielt dabei eine wesentliche Rolle. Die kindgerechte Gestaltung der Station und Zimmer war Primarius Ernst Prethaler, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde mit Neonatologie, ein Anliegen. „Trotz des Übersiedlungsmarathons, ist es uns mit bekennender Unterstützung aller Verantwortlichen und der ungebremsten Energie aller Ausführenden gelungen, ein Herzensprojekt der Kinderabteilung Oberwart in Umsetzung zu bringen. Das Bekenntnis ,kindgerecht´ zu sein, beginnt bei der Gesprächsführung im Rahmen der Aufklärung und endet bei der Ausstattung“, so Prethaler. In naher Zukunft folgen mit der Einführung bunter Kasacks (Arbeitskleidung des Klinikpersonals) und eines Kinderbestecks weitere zeitgemäße Neuerungen.

Nicht nur auf der Station, sondern auch in einem Malwettbewerb, bei dem die Sieger jetzt feststehen, stand Chamäleon Burgi im Mittelpunkt. Im Zuge der „Tage der offenen Kliniktür“ im April fand ein Malwettbewerb statt, bei dem Kinder ihre Version vom Klinik-Chamäleon zu Papier bringen sollten. Stationsleiterin Brigitte Wagner hat nach der internen Auswertung der künstlerischen Beiträge, den Gewinnerinnen und Gewinnern persönlich die Preise in die jeweilige Volksschule überbracht. Für die Neugestaltung der sogenannten „Tapferkeitsurkunde“ der Klinik Oberwart, die besonders tapferen, kleinen Kämpfern verliehen wird, fiel die Auswahl der Burgi-Zeichnung auf jene der 18-jährigen Schülerin Leonie Blaskovits aus Wörterberg. Als „Künstlerprämie“ wurden ihr von Pflegedirektor Andreas Schmidt Shoppinggutscheine überreicht.

28. Juni: Zwei oststeirische Pfarren freuen sich über Auszeichnung beim Umweltpreis der Diözese

Im Haus der Begegnung der Pfarre Graz-Ragnitz wurde jetzt der Umweltpreis der Diözese Graz-Seckau verliehen. Zwölf Pfarren hatten Projekte eingereicht und damit die Bandbreite kirchlichen Engagements für die Schöpfung aufgezeigt. Den Hauptgewinn des Abends teilten sich vier Pfarren unter anderem die Pfarre Dechantskirchen und die Pfarre Grafendorf. Die Pfarre Dechantskirchen hat etwa ein Repair-Café eingeführt. Kaputte Geräte werden zusammen mit ehrenamtlichen Reparaturprofis wieder in Stand gesetzt. Etwa zwei Drittel der gebrachten Geräte können tatsächlich zu neuem Leben erweckt werden. In der Pfarre Grafendorf wurde mit viel Hingabe die Mülltrennung am Friedhof optimiert. Begleitend bemüht sich die Pfarre um Bewusstseinsbildung, um den Ressourcenverbrauch insgesamt zu senken.

Pfarrer Alois Puntigam-Juritsch, Willi Gruber, Franz Handler, Pfarrer Wolfgang Fank, Maria Knöbl und Generalvikar Erich Linhardt
Pfarrer Alois Puntigam-Juritsch, Willi Gruber, Franz Handler, Pfarrer Wolfgang Fank, Maria Knöbl und Generalvikar Erich Linhardt © Diözese

28. Juni: Premiere in Wenigzell: Erstmals Bibliotheksführerschein an Kinder vergeben

Nicht nur Jugendliche und Erwachsene machen einen Führerschein. Auch die Kinder des Kindergartens und der Volksschule Wenigzell absolvierten einen besonderen Führerschein, den Bibliotheksführerschein. Nachdem sie erfolgreich an drei Modulen teilgenommen hatten, bekamen sie in einer kleinen Abschlussrunde ihren Führerschein von Bürgermeister Herbert Berger überreicht. Mit den Kindern freuten sich auch die Kindergartenleiterin Veronika Zingl, die Leiterin der Volksschule Direktorin Pia Maria Kern mit der Klassenlehrerin Niki Hagen und ganz besonders der Leiter der Bibliothek Franz Faustmann über die eifrigen Leser und Leserinnen. (Franz Faustmann)

Die Kinder freuten sich auf die Verleihung
Die Kinder freuten sich auf die Verleihung © Faustmann

27. Juni: Einsatzorganisationen präsentierten sich beim AMS

„Action & Information“ – unter diesem Motto stand der Tag der Einsatzorganisationen bei der Geschäftsstelle des Arbeitsmarktservice in Hartberg, bei dem sich Schüler und Schülerinnen sowie Interessenten über Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten bei Polizei, Bundesheer und Rettung informieren konnten.  AMS-Geschäftsstellenleiterin Claudia Koglbauer konnte dazu 14 Schulklassen mit 320 Schüler und Schülerinnen ab der 7. Schulstufe aus dem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld begrüßen. Bei dynamischen Vorführungen wurden Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung präsentiert sowie über Ausbildungs- und Jobangebote und Kontaktmöglichkeiten informiert.

Organisatorin Claudia Koglbauer (5. v.r.) mit Vertretern der Einsatzorganisationen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Organisatorin Claudia Koglbauer (5. v.r.) mit Vertretern der Einsatzorganisationen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern © Johann Zugschwert

25. Juni: Preise für fleißige Sammler bei der Aktion „Saubere Steiermark“

Auch heuer nahmen wieder zahlreiche Freiwillige bei der Aktion „Saubere Steiermark“ teil. Besonders erfreulich ist, dass mehr als 2000 Kinder, Jugendliche und Lehrer aus den Volksschulen, Mittelschulen und Fachschulen die Sammelaktion tatkräftig unterstützt haben. Kombiniert wurde die Aktion mit einem Gewinnspiel. Im Rahmen einer Feier beim ORF Steiermark in Graz wurden nun die Preisträgerinnen und Preisträger von Landesrätin Simone Schmiedtbauer geehrt. Über eine Ballonfahrt für zwei Personen darf sich Nico Kainer aus der Gemeinde Feistritztal freuen. Felix Heiling aus der Marktgemeinde Vorau gewinnt einen Urlaub für die ganze Familie im Jugendgästehaus Bad Radkersburg samt Eintritt in die Therme. Die Bürgermeister und die Verantwortlichen des Abfallwirtschaftsverbandes Hartberg bedanken sich bei den vielen freiwilligen Helfern, die dazu beigetragen haben, die Natur von achtlos herumliegendem Müll zu befreien.

Die Preisträger Nico Kainer (4.v.l.) und Felix Heiling (5.v.l) mit den Verantwortlichen vom Land Steiermark und dem Geschäftsführer des Abfallwirtschaftsverbandes Hartberg Lukas Kremsl

25. Juni: Mittelschule Ilz und FAZ-Ost: Eine Fußball-Erfolgsgeschichte feiert Jubiläum

Seit drei Jahren gibt es die Kooperation der Mittelschule Ilz mit dem FAZ-Ost (Fußballausbildungszentrum Ost) auf dem Grünen Rasen. Damit legt man den sportlichen Grundstein für große Erfolge in den Steirischen Leistungsgruppen, den Besten in der Steiermark. Den „Anpfiff“ dazu gab Lehrer Christian Maier vor zwölf Jahren mit dem „Freigegenstand Fußball“ in der Schule. Heute werden gemischte Mädchen- und Burschenteams von der ersten bis zur vierten Klasse von ihm betreut. „Das Interesse ist enorm, knapp ein Drittel aller SchülerInnen, also rund 140 Beine laufen dem Ball nach“, freut sich Schulleiter Hans-Peter Reisinger.

„Eingebettet in das FAZ-Ost, wo 170 Kinder und Jugendliche in zwölf Mannschaften aus der Region für einen späteren Landesligaeinsatz ausgebildet werden, feiern die Ilzer Schulmannschaften laufend Siege in den Altersgruppen U13 und U15“, berichtet FAZ-Vorstandsmitglied Bernhard Maier. In diesem Zusammenhang muss auch Thomas Mayer genannt werden, der einen Großteil seiner Freizeit für den Fußball investiert und auch in der Mittelschule Ilz als Co-Trainer der Schülerliga U13 zur Verfügung steht und ein ganz enges Bindeglied zwischen der Schule und dem FAZ-Ost darstellt. Zuletzt gewann die U-15 Schulmannschaft in überlegener Manier das Turnier in Fürstenfeld als einzige ungeschlagene Mannschaft. Grund genug diese dreijährige sportliche Erfolgsgeschichte mit einer Dressenübergabe auf dem Schulsportplatz zu feiern. Die Zusammenarbeit zwischen FAZ-Ost und Mittelschule Ilz soll in den nächsten Jahren weiter vertieft und ausgebaut werden. (Gerald Hirt)

Strahlende Gesichter bei der Dressenübergabe anlässlich „3 Jahre FAZ-Ost und Mittelschule Ilz“ auf dem Schulsportplatz
Strahlende Gesichter bei der Dressenübergabe anlässlich „3 Jahre FAZ-Ost und Mittelschule Ilz“ auf dem Schulsportplatz © Gerald Hirt

24. Juni: Leistungsabzeichen für Jungmusikerinnen und Jungmusiker

Für den Österreichischen Blasmusikverband ist die Aus- und Weiterbildung der jungen Musiker und Musikerinnen ein wichtiges Thema und konzentriert sich vor allem auf die Phase der Schul- und Ausbildungszeit der Kinder und Jugendlichen, auf die Altersgruppe der 6- bis 18-Jährigen.

Bezirksjugendreferent Patrick Stögerer vom Musikbezirk Hartberg hat 155 Jungmusikerinnen und Jungmusiker zur Verleihung des ÖBV-Leistungsabzeichens Junior, Bronze und Silber in den Großen Freskensaal im Schloss Pöllau eingeladen.  

Voll besetzt war der Saal, mit fröhlichen Gesichtern bei den Eltern und Jugendlichen, als sie von Patrick Stögerer, Landtagsabgeordneten Hubert Lang, Vizebürgermeister Patrick Mauerhofer und Bezirksobmann Thomas Schleimer die Leistungsabzeichen überreicht bekamen. In der Gruppe Junior waren es 51, in der Gruppe Bronze 68 und in der Gruppe Silber 36 Jungmusikerinnen und Musiker, die mit strahlenden Gesichtern das Leistungsabzeichen des österreichischen Blasmusikverbandes überreicht bekamen. (Johann Zugschwert)

Leistungsabzeichen für Jungmusikerinnen und Jungmusiker
Leistungsabzeichen für Jungmusikerinnen und Jungmusiker © Johann Zugschwert

24. Juni: Spiel- und Sportfest der Volksschule Bad Loipersdorf

Ganz unter dem Motto „Auf die Plätze, fertig, los!“ stand das Spiel- und Sportfest der Volksschule Bad Loipersdorf. So beeindruckten 53 SchülerInnen aller vier Klassen kleine und große Gäste mit ihren Darbietungen, wie kreativen Liedern, sportlichen Tänzen und vieles mehr. Freuen dürfen sich die Kids über eine neue „Garnitur“ Schuldressen, gesponsert von der Kurgemeinde und vom Elternverein der Volksschule. Schulleiterin Martina Fleck-Hutterer begrüßte Bürgermeister Herbert Spirk und Vizebürgermeister Dietmar Fuchs im Schulhof. (Gerald Hirt)

Kreative und sportliche Darbietungen der Schülerinnen und Schüler
Kreative und sportliche Darbietungen der Schülerinnen und Schüler © Gerald Hirt

24. Juni: Glanzvolle Eröffnung des DaVinci Kindergartens

Im Vorjahr wurde der DaVinci-Kindergarten im Ökopark Hartberg renoviert und vergrößert und nun mit einem schönen Sommerfest in Anwesenheit zahlreicher Eltern und Ehrengäste eröffnet.

Zu dieser feierlichen Eröffnung konnte Eva Schwemberger viele Eltern und Ehrengäste willkommen heißen, unter ihnen Bürgermeister Markus Martschitsch, Stadtamtsdirektor Rainer Bruchmann, Christoph Ehrenhöfer, Susanne Förster, Markus Gaugl, Direktor Kurt Wiesinger und Pfarrer Josef Reisenhofer sowie Renate Höfler, Leiterin des Kindergartens. In seinem Rückblick auf den Ausbau, die schöne Gestaltung und die gute Betreuung der Kinder sagte Martschitsch: „Wenn Kinder gut betreut sind, ist das der Grundstein, dass Familien berufstätig sein können, unsere Freude über die neue Wohlfühloase für die Jüngsten ist groß und stärkt unseren Status als Bildungsstadt“, so Bürgermeister Martschitsch und dankte der Leiterin Renate Höfler und ihrem Team, gleichzeitig bedankte er sich bei Geschäftsführer Christoph Ehrenhöfer, Marcus Gaugl und Susanne Förster, die in die Vergrößerung des Kindergartens eingebunden waren. Mit launigen Worten segnete Stadtpfarrer Josef Reisenhofer diesen schönen Kindergarten, die große Freude war in dieser Wohlfühloase auch den Kindern anzumerken. (Johann Zugschwert)

Glanzvolle Eröffnung des DaVinci Kindergartens
Glanzvolle Eröffnung des DaVinci Kindergartens © Johann Zugschwert

21. Juni: Buchpräsentation: Das ehemalige Chorherrenstift Pöllau in Wort und Bild

Kürzlich konnte Propst Bernhard Mayrhofer vom Chorherrnstift Vorau in Pöllau ein Buch über das ehemalige Chorherrenstift Pöllau und seine Bauten vorstellen. Darin wurde nicht nur das ehemalige Stift sondern auch die weiteren Besitzungen, darunter auch Pöllauberg mit seiner Wallfahrtskirche, der Annakapelle und dem Pfarrhof behandelt. Anleitungen finden sich im Buch auch über den Wallfahrerfußweg von Pöllau nach Pöllauberg. Außerdem werden die Kirchen von Strallegg, Miesenbach und Unterrohr oder die Schlösser Külml und Welsdorf dargestellt. Zahlreiche historische und aktuelle Fotos geben einen guten Überblick über das Thema.

Erhältlich ist das Prachtexemplar beim Verlag auf www.sublilium.at, bei Propst Bernhard Mayrhofer im Stift Vorau oder im Buchhandel. (Franz Faustmann)

Propst Bernhard übergibt das Buch mit persönlicher Widmung.
Propst Bernhard übergibt das Buch mit persönlicher Widmung. © Faustmann

21. Juni: Hartberg setzt auf nachhaltigen Treibstoff HVO 100

Die Stadtwerke-Hartberg-Gruppe und die Stadtgemeinde setzen ein Zeichen für eine zukunftssichere Region und reduzieren die CO₂-Emissionen durch den Umstieg auf den umweltfreundlichen Treibstoff HVO 100 (100 Prozent Hydrotreated Vegetable Oil). Initiiert wurde dessen Einsatz von den Hartberger Saubermachern. Gemeinsam wird nun die gesamte Dieselflotte auf den nachhaltigen Treibstoff umgestellt. Durch die Kooperation mit dem Lagerhaus Hartberg, das seine Tankstelle um eine Zapfsäule inklusive Tank für HVO 100 erweitert, wird regionale Zusammenarbeit gelebt und der ökologische Fußabdruck der Region deutlich verbessert.

Der Treibstoff HVO 100 wird aus Abfällen der Pflanzenölverarbeitung, verschiedenen Fetten und Abfallprodukten der Lebensmittelindustrie unter Ausschluss von Palmöl hergestellt. Der innovative Kraftstoff reduziert die Treibhausgasemissionen deutlich und senkt die Emissionen über den Lebenszyklus des Kraftstoffs um bis zu 90 Prozent im Vergleich zu fossilem Diesel. Zudem werden die Emissionen von Feinstaub, Partikeln und Stickoxiden deutlich reduziert.

Ab Herbst sollen alle Dieselfahrzeuge der Stadtwerke Hartberg Gruppe und der Stadtgemeinde mit HVO 100 betankt werden. „Dies wird möglich sein, sobald alle baulichen Maßnahmen an der Tankstelle abgeschlossen sind“, erklärt Hermann Klapf, Lagerhaus-Geschäftsführer in Hartberg. „Wir sind im Betrieb der Stadtgemeinde schon seit Jahren CO2-neutral. Es ist uns sehr wichtig, mit gutem Beispiel voranzugehen und weiter CO2 einzusparen“, so Bürgermeister Marcus Martschitsch. Stadtwerke-Geschäftsführer Christoph Ehrenhöfer unterstreicht die Bedeutung dieser Maßnahme: „HV0 100 erweist sich als gute Maßnahme, die Umstellung ermöglicht eine jährliche Einsparung von über 500 Tonnen CO2.“ Wolfgang Hierzer, Geschäftsführer der Hartberger Saubermacher, bekräftigt die Nachhaltigkeit des Vorhabens: „Der Umstieg auf den alternativen Kraftstoff HVO 100 stellt einen wichtigen Schritt in Richtung einer noch nachhaltigeren Abfallwirtschaft dar.“

Hannes Köck (Betriebsleiter Hartberger Saubermacher), Wolfgang Hierzer (Geschäftsführer Hartberger Saubermacher), Christoph Ehrenhöfer (Geschäftsführer Stadtwerke Hartberg), Bürgermeister Marcus Martschitsch, Hermann Klapf (Geschäftsführung Lagerhaus Wechselgau) und Patritz Kernegger (Lagerhaus Hartberg)
Hannes Köck (Betriebsleiter Hartberger Saubermacher), Wolfgang Hierzer (Geschäftsführer Hartberger Saubermacher), Christoph Ehrenhöfer (Geschäftsführer Stadtwerke Hartberg), Bürgermeister Marcus Martschitsch, Hermann Klapf (Geschäftsführung Lagerhaus Wechselgau) und Patritz Kernegger (Lagerhaus Hartberg) © Stadtwerke Hartberg

21. Juni: Kabarettist Gabriel Castaneda schoss in Pöllau Feuerwerk an Pointen ab

Auf Einladung der Sparkasse Pöllau und der S-Versicherung war der Tiroler Kabarett-Shootingstar Gabriel Castaneda zu Gast in Pöllau. Im vollbesetzten Festsaal des Schlosses gab er einen Querschnitt seiner Programme zum Besten. Mit geistreicher Ironie machte sich Castaneda über die auferlegten Qualen zur Selbstoptimierung im Fitnessstudio lustig, geißelte humorvoll die Tücken eines Staubsauer-Roboters und artikulierte pointenreich die Abnutzungserscheinungen in einer Langzeitehe.

Die von ihm dargebotene „Bombensemmel“ hatte keinen martialischen Inhalt, sondern war eine Reminiszenz an seine Kindheit, als es drei zerquetschte Schwedenbomben zwischen zwei Semmeldeckeln gab. Im Visier hatte Castaneda auch die leidigen wie tollpatschigen Erfahrungen eines Landjägers, um mit einer erheiternden Grabrede eines Dorfpfarrers als viel beklatschte Zugabe für ein fulminantes Ende zu sorgen. Am offenen Grab hört sich auch der Chor eines Swingerclubs tröstlich an. (Franz Brugner)

Gut gelacht: Robert Kallinger, Hannes Kielnhofer und Jürgen Flicker mit Kabarettist Gabriel Castaneda (3. von links)
Gut gelacht: Robert Kallinger, Hannes Kielnhofer und Jürgen Flicker mit Kabarettist Gabriel Castaneda (3. von links) © Franz Brugner

19. Juni: Fürstenfeld präsentiert sein Programm zum Ferien(s)pass

Über 100 Seiten stark ist der Fürstenfelder Ferienpass in diesem Jahr. Bestückt mit über 120 Aktionen sorgt der Ferienbegleiter in seiner bereits 17. Auflage auch im Sommer 2024 für erlebnisreiche Ferientage der Kinder und Jugendlichen in der Stadtgemeinde. Das abwechslungs- und umfangreiche Ferienpass-Angebot, welches alljährlich von den Familien sehr gut angenommen wird, umfasst auch heuer ein Fülle an sportlichen, kreativen, musischen und abenteuerlichen Aktionen sowie Ausflüge und Aktivitäten in der Natur. Dazu zählen unter anderem ein Rundflug über Fürstenfeld, eine Pasta-Party in der Stadtbücherei sowie ein Besuch bei den Lipizzanern und der Antenne Steiermark. Es warten ein Zauberer und eine Zauberküche in Übersbach, Bogenschießen in Altenmarkt, Segeln, Reiten, Tauchen, Klettern, Singen & Spielen und lustige Geschichten. Feuerwehren und das Rote Kreuz geben einen Einblick in ihre Tätigkeitsbereiche.

Das Ferienpassheft wird in den Schulen in Fürstenfeld, Übersbach und Altenmarkt am 26 Juni an sechs- bis 14-jährige Kinder und Jugendliche ausgeteilt. In den Sommerferien 2024 kommen über 1.000 Familien in der Stadtgemeinde in den Genuss buchbarer Ferienabenteuer vor Ort. Anmeldungen werden entsprechend den Angaben bei der Aktion im Ferienpassheft ab 1. Juli 2024 von den Veranstaltern entgegen genommen!

Allerlei Schönes wird gebastelt und selbst mit Geschick hergestellt, am Lagerfeuer werden Köstlichkeiten gegrillt.
Allerlei Schönes wird gebastelt und selbst mit Geschick hergestellt, am Lagerfeuer werden Köstlichkeiten gegrillt. © Wachmann

19. Juni: Dixie- und Swingfestival belebt die Kulturszene

Das Dixie- & Swingfestival 2024, veranstaltet von Jazzlegende Johannes Hödl, bringt wieder traditionelle Jazzklänge von Dixieland, Swing und den Swingtanz Lindy Hop in die Oststeiermark. Entstanden um die Jahrhundertwende 1900 aus den Anfängen des Jazz, erlebt diese traditionelle Jazzmusik zusammen mit dem Swingtanz einen Höhenflug. 2016 von Jazzmusiker Johannes Hödl gegründet, erfreut sich dieses größte Jazzfestival der Oststeiermark mit Veranstaltungen vom 9. bis 18. August in Ilz, Weiz, Heilbrunn und Riegersburg großer Beliebtheit.

Es ist ein umfangreiches Programm, das Organisator Hödl in seinem 8. Jazzfestival den Besuchern anbietet: An zehn Veranstaltungstagen umfasst das Programm elf Konzerte und sechs Workshops mit 110 Künstler und Künstlerinnen, Musikpädagogen und -pädagoginnen aus acht Nationen. Als Headliner fungieren Startrompeter James Morrison, die Gipsy Tatiana Eva-Marie mit Avalon Jazz Band und Starpianist Rossano Sportiello, zu vier Händen mit Mátyás Bartha.

Schon zum Auftakt des Festivals am 9. August bietet die Marktgemeinde Ilz und die Musikschule Ilz den Rahmen zum Workshop für traditionelle Jazzmusik, zu dem sich laut Johannes Hödl bereits 26 Teilnehmer angemeldet haben und ein Konzert am 11. August. Mit der Marktgemeinde Riegersburg ist nun auch das Vulkanland Teil des Festivals: Ein Open Air am 18. August mit der Band „Funny Fellows & Janika“ von 10:00 bis 13:00 Uhr auf dem Marktplatz beschließen dieses größte Jazzfestival der Oststeiermark. (Johann Zugschwert)

Dixie- und Swingfestival belebt die ost- und südoststeirische Kulturszene
Dixie- und Swingfestival belebt die ost- und südoststeirische Kulturszene © Johann Zugschwert

18. Juni: 98 Menschen ließen sich in Buch-St. Magdalena als Stammzellenspender typisieren

Zur Typisierungsaktion für einen 60-jährigen Oststeirer in Buch-St. Magdalena zog es 98 Menschen ins Feuerwehrhaus der Gemeinde, um sich als Stammzellenspenderinnen und -spender typisieren zu lassen. „Ein unkomplizierter Wangenabstrich in wenigen Minuten, der Hoffnung schenkt für einen Menschen, der eine Stammzellenspende als letzte Überlebenschance braucht“, so Bürgermeister Roland Nöhrer.

Zur Aktion reiste sogar eine Gruppe aus Stainz extra an, um teilnehmen zu können. Federführend dafür waren der Bruder und der Neffe des erkrankten Oststeirers, die die Gruppe motivierten mitzuhelfen.

98 Menschen ließen sich in Buch-St. Magdalena als Stammzellenspender typisieren
98 Menschen ließen sich in Buch-St. Magdalena als Stammzellenspender typisieren © kk

18. Juni: Graffiti-Kunst in Hartberg als touristischer Anziehungspunkt

Bereits im Vorjahr haben Nychos und 20 renommierte Street-Art-Künstlerinnen und -Künstler aus aller Welt auf diversen Wandflächen in Hartberg einzigartige Kunstwerke gestaltet. Nach dem großen Erfolg im Vorjahr hat sich Hartberg erneut in ein urbanes Kunstzentrum verwandelt.

Insgesamt gibt es nun 31 Kunstwerke, die Jung und Alt begeistern und ein großer Anziehungspunkt für Gäste aus dem In- und Ausland sind. Organisiert wurde das Street-Art-Festival von der Stadtgemeinde Hartberg und Rabbit Eye Movement. Unterstützt wurde das Projekt vom Land Steiermark, Steiermark Tourismus und dem Standortmarketing und dem Tourismusverband Oststeiermark.

Stefan Schindler, Herwig Matejka, Christoph Wallner, Bürgermeister Marcus Martschitsch, Barbara Eibinger-Miedl, NYCHOS, Michael Horvath, Lukas Schnitzer, Vera Steinkellner, Thomas Grill
Stefan Schindler, Herwig Matejka, Christoph Wallner, Bürgermeister Marcus Martschitsch, Barbara Eibinger-Miedl, NYCHOS, Michael Horvath, Lukas Schnitzer, Vera Steinkellner, Thomas Grill © Oststeiermark Tourismus

18. Juni: Große Erfolge für junge Tänzer

In Bleiburg in Kärnten fanden die Österreichischen Meisterschaften „Streetdance 2024“ statt. Mehr als 1200 Tänzer aus zehn Nationen traten dabei an, um um den Titel zu kämpfen. Das Junioren Wettkampfteam „FreakOut“ aus Hartberg von der Tanzschule Dance Austria schaffte es schließlich nach einer sehr starken Finalrunde den Sieg mit nach Hause zu bringen. Sie gewannen die Kategorie der HipHop Formation Open. 

Die Tänzerinnen Johanna Grabner und Letizia Krausler, die zum ersten Mal bei den Erwachsenen antraten, schafften auf Anhieb den 8. Platz in der Kategorie der HipHop Duos Erwachsene. 

Alle Shows kann man am 23. Juni auch bei der großen Dance Austria Sommer Show ab 15 Uhr in der Hartberghalle bestaunen.

Das Team „FreakOut“ von Dance Austria holte sich den Sieg in Bleiburg
Das Team „FreakOut“ von Dance Austria holte sich den Sieg in Bleiburg © KK

17. Juni: Großes Bauprojekt für kleine Gemeindebürger

„Unser Bürgermeister schafft das“, waren sich die Kinder des Kindergartens Burgau und Kindergartenleiterin Desiree Gradwohl ganz sicher. Das brachten sie in einem Lied nach der Melodie von Bob der Baumeister zum Ausdruck. Anlass für dieses Fest war der Spatenstich zu einem drei Millionen schweren Bauprojekt für die kleinsten Gemeindebürger. Am Gelände des jetzigen Kindergartens wird ein Kindergarten für zwei Gruppen samt Speisesaal und Nachmittagsbetreuung zugebaut, ebenso die Errichtung einer eingruppigen Kinderkrippe. Mit der Planung dieses Projektes wurde das Architekturbüro Kerschbaumer-Depisch beauftragt. Bürgermeister Gregor Löffler sieht in diesem Bauvorhaben eine wichtige Investition in die Zukunft der Marktgemeinde. Beim offiziellen Spatenstich griffen neben dem Ortschef prominente Gäste wie Landtagsabgeordneter Hubert Lang, Gemeindekassier Harald Gmoser, Nicol Gradwohl vom Bauausschuss, Pfarrer Matthias Travka und Firmenvertreter zum Spaten.

Die Kindergartenkinder halfen beim Spatenstich tatkräftig mit
Die Kindergartenkinder halfen beim Spatenstich tatkräftig mit © Gerald Hirt

17. Juni: Naturschaugärten öffnen wieder ihre Türen

Seit sechs Jahren gibt es den Verein „NATUR im GARTEN“ Steiermark. Die Anlaufstelle für private Gartenliebhaber und -liebhaberinnen setzt sich für naturnahe Gärten, Grünräume und ökologische Artenvielfalt ein. Der erste Naturschaugarten in der Ökoregion Kaindorf (Gartengasse 289) ist „Marias Gartenlaboratorium“ in Kaindorf, ein Naturschaugarten von Maria Höfler mit einer besonderen Einmaligkeit. Gartenbegeisterte haben beim 5. Naturschaugartentag am 29. und 30. Juni sowie am 6. und 7. Juli von 10 bis 18 Uhr die Möglichkeit, diese gärtnerische Rarität zu besichtigen und sich praktische Gartentipps zu holen. Den „Neuzugang“ unter den Gärten besuchten nun Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Landtagsabgeordneter Lukas Schnitzer. Weitere Naturschaugärten in der Steiermark und deren Öffnungszeiten sind auf der Website www.naturschaugarten.at zu finden.

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl war zu Besuch in „Marias Gartenlaboratorium“
Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl war zu Besuch in „Marias Gartenlaboratorium“ © Johann Zugschwert

17. Juni: Staatschor Vilnius begeisterte das Hartberger Publikum restlos

„Atemberaubend, eine Klanggewalt sondergleichen, einfach Weltklasse“, so fielen einige der Reaktionen des Publikums beim Verlassen der Kirche Maria Lebing in Hartberg nach dem Konzert des „Choras Vilnius“ (Staatschor Vilnius) aus. Dieser gastierte auf Einladung des Kirchenmusikvereins Hartberg und der „aulica“ (österreichisch-litauische-Kulturgesellschaft) nicht nur in Hartberg, sondern gab auch in Weiz und Graz ein Konzert. Der professionelle Chor aus Litauens Hauptstadt Vilnius unter der Leitung von Arturas Dambrauskas bot ein Programm der Sonderklasse mit vielen Werken aus seinem Heimatland. Als ganz besonderer Höhepunkt kann das 11-stimmige Stück „Štai čia šviesa“ vom erst 22-jährigen Chormitglied Diveidas Esda Kukta gesehen werden, in dem der Choras Vilnius seine außergewöhnliche Klangqualität zeigen konnte. Als „lebendiges Programmheft“ führte der musikalische Leiter des KMV und der aulica, Johannes Steinwender, durch das Programm. Ein großartiger Chor und ein stimmgewaltiger Konzertabend, der den Kirchenraum füllte.

Der Staatschor Vilnius bot ein Programm der Sonderklasse
Der Staatschor Vilnius bot ein Programm der Sonderklasse © Johann Zugschwert

17. Juni: Ausstellung widmet sich den „Meilensteinen der Medizin“

Die Sonderausstellung „Meilensteine der Medizin“ im Museum Hartberg zeigt die Entwicklung und den Fortschritt der Medizin in den letzten 150 Jahren, angetrieben vom Forschergeist einzelner Persönlichkeiten.

Der Hartberger Arzt Reinhold Glehr hat gemeinsam mit Michael Pletz und Stephan Stibor diese bedeutsame Ausstellung organisiert und zeigt anhand zahlreicher Leihgaben die Entwicklung der Medizin im 19. und 20. Jahrhundert. Impfungen, Antibiotika, Transplantationen, Laparoskopie, Endoskopie, Gelenkersatz, Magnetresonanz, Gefäßerweiterung im Herzen und vieles mehr, das uns in der Gegenwart selbstverständlich erscheint. Dennoch sind der Medizin Grenzen gesetzt und sie ist seit der Pandemie durch Unzufriedenheit und Misstrauen auch zum politischen und angstbesetzten Thema geworden. Zahlreiche Leihgaben in der Ausstellung belegen den Fortschritt der Medizin, wobei Hinweise auf Hartbergs Medizingeschichte und die Hilflosigkeit vergangener Generationen ein wesentlicher Teil der Ausstellung sind. Die Ausstellung kann bis 17. November, Mittwoch bis Samstag von 10 bis 16 Uhr im Museum Hartberg, Herrengasse 6, besichtigt werden.

Eine Sonderausstellung im Museum Hartberg beleuchtet die „Meilensteine der Medizin“
Eine Sonderausstellung im Museum Hartberg beleuchtet die „Meilensteine der Medizin“ © Johann Zugschwert

17. Juni: 400 Jahre Fluss-Raum-Geschichte enträtselt

Das historische „Missing Link“ ist nun gefunden. 400 Jahre Fluss-Raum-Geschichte zu Füßen der Stadt Fürstenfeld wurde im Rahmen der 8. Wasser Biennale 2024 enträtselt und einzigartig interdisziplinär dargestellt. In visueller Form eines Forschungsprojektes durch Intendant Günther Pedrotti und zeichnerisch umgesetzt vom Oststeirer Josef Schützenhöfer alias Joseph Fitzgerald auf 24-Bogen-Plakatwänden im öffentlichen Raum vor der Bezirkshauptmannschaft Fürstenfeld.

Beim ersten Teil des umfassenden Projektes „Dem Wasser seine (ge)rechte Sprache“ konnte Markus Jahn vom Kulturreferat der Stadtgemeinde eine Vielzahl interessierter Besucher wie Elisabeth Fiedler, Leiterin der Abteilung des Instituts für Kunst im öffentlichen Raum des Landes, Historikerin Elisabeth Schöggl-Ernst, Wissenschaftler Helmut Habersack oder Landtagsabgeordneten Lukas Schnitzer willkommen heißen. Zu bestaunen gab es großformatige Zeichnungen der historischen Flussläufe der Feistritz aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. „Was Sie auf den Plakatwänden sehen, ist ein scheinbar karikierter Flusslauf, anders als die sonst gerade gezogenen Flussbahnen. Die später folgende historische Geradeziehung, die heute kein Verständnis mehr finden würde, war auch einer der Auslöser der Fragestellung für dieses Forschungsprojekt“, betonte Pedrotti.

Intendant Günther Pedrotti, Historikerin Elisabeth Schöggl-Ernst, Institutsleiterin Elisabeth Fiedler und Markus Jahn (v.l.) vom Kulturreferat der Stadtgemeinde vor den Plakatwänden
Intendant Günther Pedrotti, Historikerin Elisabeth Schöggl-Ernst, Institutsleiterin Elisabeth Fiedler und Markus Jahn (v.l.) vom Kulturreferat der Stadtgemeinde vor den Plakatwänden © Gerald Hirt

14. Juni: Neue Geräte für Hochwassereinsatz an Feuerwehr Fürstenfeld gespendet

Die letzten Tage haben es gezeigt: Die Gefahr für Hochwasser in der Region steigt. Dies nahmen die Lions International zum Anlass, die Feuerwehren des Bereichsfeuerwehrverbandes Fürstenfeld mit zwei Rollcontainern mit Ausrüstungsgegenständen für Hochwassereinsätze zur Verfügung zu stellen,

Aufgrund des Hochwassereinsatzes in Bierbaum wurde die Spende direkt im Katastrophengebiet übergeben. Als Organisator und Vertreter der Lions International freute sich Karl Kaplan die beiden Rollcontainer dem Bereichsfeuerwehrkommandanten Gerald Derkitsch und seinem Stellvertreter Gerhard Engelschall übergeben zu können.

Neue Geräte für Hochwassereinsatz an Feuerwehr Fürstenfeld gespendet
Neue Geräte für Hochwassereinsatz an Feuerwehr Fürstenfeld gespendet © BFV Fürstenfeld

13. Juni: Schaurig und schön: Krimiautorin Martina Parker zu Gast in Hartberg

Die burgenländische Krimiautorin Martina Parker las und sprach im Rahmen des Fine Crime Festivals in der Buchhandlung Morawa in Hartberg aus ihren Gartenkrimis von „Zuagroast“ bis „Ausgstochen“, für die sie mit mehreren Auszeichnungen belohnt wurde. Es muss nicht gleich Mord und Totschlag sein und so begann die Autorin mit einer Einführung in das burgenländische Lokalkolorit und begeisterte die vielen Besucher mit ihrer humorvollen Art der Präsentation ihrer Cosy Crimes. Für diesen vergnüglichen Abend gab es viel Applaus.

Zu Gast in Hartberg: Krimiautorin Martina Parker
Zu Gast in Hartberg: Krimiautorin Martina Parker © Zugschwert

13. Juni: Große Errungenschaften beim Orientierungslauf in der Oststeiermark

Der Orientierungslauf-Club Fürstenfeld ließ für die Organisation der größten Orientierungslaufveranstaltung der Steiermark mit etwa 800 Teilnehmern, den Thermenland Open, die heuer gleichzeitig Alpe-Adria Cup waren, viel Herzblut und Schweiß fließen. Nach einem gelungenen Auftakt mit der Alpe Adria Cup Staffel im Fürstenfelder Buchwald und einem hochprofessionell organisierten Sprintbewerb in Burgau fiel der krönende Abschluss, die Staatsmeisterschaft über die Langdistanz, leider den nächtlichen Unwettern zum Opfer und musste abgesagt werden. „Dennoch blicken wir auf eine tolle Veranstaltung und einige schöne Erfolge zurück“, so Ursula Fesselhofer vom Veranstalter OC Fürstenfeld.

Bei den Staffelbewerben durften sich die steirischen Staffeln im Fürstenfelder Buchwald in den Kategorien Damen Elite, Herren Elite, Mixed Nachwuchs und Mixed Senioren über den Sieg freuen.

Bei den Sprintbewerben in der Marktgemeinde Burgau scheute das Organisationsteam keine Mühen, aus dem kleinen, aber feinen Laufgebiet das Maximum herauszuholen. Die beiden Einzelbewerbe waren zugleich Alpe Adria Cup und Austria Cup, der Sprintbewerb zusätzlich österreichische Meisterschaft für die Nachwuchskategorien. Die Erfolge der heimischen Fürstenfelder StarterInnen durften sich sehen lassen. Jara Leonhardt wurde Zweite und war schnellste Österreicherin in der Kategorie Damen Timo Schnepf wurde Vizemeister und David Senkl gewann die Bronzemedaille bei den Herren.

Die Erfolge der heimischen Fürstenfelder StarterInnen durften sich sehen lassen. 
Die Erfolge der heimischen Fürstenfelder StarterInnen durften sich sehen lassen.  © Summerer

13. Juni: TimeOut-Festival startete in Hartberg

In den Räumen am Kirchplatz startete die Theatergruppe „TimeOut“ mit einer Improvisations-Show das diesjährige Theaterfestival, im einleitenden Spontantheater beteiligten sich Schauspieler und theaterbegeisterte Besucher mit und ohne Bühnenerfahrung. Am Abend folgte ein Theatertreffen mit Theatervereinen der Region, weitere Veranstaltungen gibt es am 23. Juni in Kaindorf und 29. und 30. Juni 24 in Pöllau. (Johann Zugschwert)

Theater für Groß und Klein
Theater für Groß und Klein © Johann Zugschwert

12. Juni: Vorlesetag in Wenigzell

Beim Vorlesetag in Wenigzell dreht sich alles um Lesen. Ein gut gefüllter Bücherwagen begleitete Kinder und Erwachsene zum Dorfbiotop. Dort wurde ausgewählt und vorgelesen. Angeregt durch ein Buch über Hundertwasser versuchten sich die Kinder als Künstler und gestalteten unter Anleitung von Christiane Lechner bunte Steine, die im Kräutergarten ihren Platz fanden. Um möglichst auch Menschen in anderen Regionen teilhaben zu lassen, wurden Botschaften über Lieblingsbücher, festgebunden an bunten Luftballonen, in die weite Welt geschickt. Damit das gelingen konnte, bedurfte es natürlich der Hilfe einiger Erwachsener, die ebenso begeistert wie die Kinder, die steigenden Ballons mit großem Applaus verabschiedeten. (Franz Faustmann)

Die kleinen Leser schickten ihre Briefe per „Flugpost“
Die kleinen Leser schickten ihre Briefe per „Flugpost“ © Franz Faustmann

12. Juni: 100 Jahre Ortskapelle Unterrohr

Vor Kurzem feierte die Ortskapelle Unterrohr mit dem 135. Bezirksmusikertreffen das 100-jährige Bestehen. Die Ortskapelle Unterrohr wurde am 8. Juni 1924 gegründet. Nun konnte Bezirksobmann Thomas Schleimer 19 Musikkapellen aus dem Musikbezirk Hartberg und die Musikkapelle Burgau aus dem Musikbezirk Fürstenfeld begrüßen. Unter ihnen als Ehrengäste: Nationalratsabgeordneter Reinhold Lopatka, Landtagsabgeordneter Wolfgang Dolesch, Landesobmann-Stellvertreter Richard Schmid und Bürgermeisterin Heike Höfler. Zehn Musikerinnen und Musikern wurde das Leistungsabzeichen in Gold verliehen. Dirigiert von mehreren Kapellmeistern musizierten am Platz vor der Festhalle rund 700 Musikerinnen und Musiker. Mit einem kameradschaftlichen Beisammensein und Konzerten mehrerer Gastkapellen klang der 2. Veranstaltungstag aus. (Johann Zugschwert)

135. Bezirksmusikertreffen in Unterrohr
135. Bezirksmusikertreffen in Unterrohr © Johann Zugschwert

11. Juni: „Bin stolz, Fürstenfelder zu sein!“ Höchste Auszeichnung für Nidec-Chef Valter Taranzano

Nidec-Europa Präsident Valter Taranzano ist neuer Ehrenbürger von Fürstenfeld. In einem feierlichen Festakt im großen Sitzungssaal des Fürstenfelder Rathauses wurde dem gebürtigen Italiener ein langer Teppich für seine Vielzahl an nachhaltigen Verdiensten um den oststeirischen Industriestandort ausgerollt.

Ob Verdichter, Electrolux, Zanussi, Acc, Secop oder jetzt Nidec. In der wechselhaften Geschichte war das Fürstenfelder Maschinenkomponenten-Werk mit vielen Konzernen und „Global Playern“ direkt oder indirekt verknüpft. Es war Valter Taranzano der immer an Fürstenfeld festhielt und im Herbst 2019 einen Vertrag zur Nutzung der im Eigentum der Stadt befindlichen Werkshallen mit Nidec abschloss. Damit war der Grundstein für eine Weiterführung des Fürstenfelder Produktionsstandortes gelegt und hunderte Arbeitsplätze abgesichert.

„Der international anerkannte und engagierte Manager hatte immer an den Fürstenfelder Standort und seine Mannschaft geglaubt. Es ist seiner innovativen Unternehmenshaltung, Führungsqualität und sozialen Engagement zu danken, dass sich neue wirtschaftliche Perspektiven aufgetan haben“ führte Bürgermeister Franz Jost in seiner Laudatio aus. Fürstenfelds neuer Ehrenbürger Taranzano bekräftigte in seiner Dankesrede die ausgezeichnete Zusammenarbeit mit der Stadt Fürstenfeld. Nach jüngsten Konzern-Investitionen von 25 Millionen Euro in das Fürstenfelder Werk werden weitere sechs Millionen Euro folgen und für ein Plus von 100 neuen Arbeitsplätzen in der Thermenhauptstadt sorgen.
Dem Festakt wohnten neben der gesamten Stadtführung auch Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl und Landtagsabgeordneter Hubert Lang oder Nidec-Finanzdirektorin Katia Drusian, die beiden Vizepräsidenten Rudolf Mirth mit Walter Brabek und Werksleiter Markus Krainer bei. (Gerald Hirt)

„Bin stolz, Fürstenfelder zu sein und werde mein Bestes geben“ freute sich Nidec-Chef Valter Taranzano samt Ehrenbürgerschaftsurkunde mit Bürgermeister Franz Jost und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl
„Bin stolz, Fürstenfelder zu sein und werde mein Bestes geben“ freute sich Nidec-Chef Valter Taranzano samt Ehrenbürgerschaftsurkunde mit Bürgermeister Franz Jost und Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl © Gerald Hirt

11. Juni: Frühlingsklänge in Ilz

Unter dem Titel Frühlingsklänge „Wenn die Vöglein musizieren“ boten ortsansässige Musikensembles mit 120 Mitwirkenden im Ilzer Kulturhaus eine harmonische Mischung aus volkstümlicher und moderner Musik. Neben dem Gesangsverein unter Chorleiter Peter Heinrich zeigten auch der Kinderchor der Volksschule, Chor & Schulband der Mittelschule, Volksmusik-Ensembles der Musikschule und die Volkstanzgruppe Großwilfersdorf mit zwei Tänzen ihr hohes musikalisches Können. Bevor der bunte Reigen wunderschöner Melodien startete, begrüßte Obfrau Maria Posteiner eine Vielzahl an ZuhörerInnen, an der Spitze Bürgermeister Stefan Wilhelm. (Gerald Hirt)

Begrüßung durch Obfrau Maria Posteiner
Begrüßung durch Obfrau Maria Posteiner © Gerald Hirt

11. Juni: „Mit allen Wassern gewaschen“ ist der Stadtchor Fürstenfeld

„Mit allen Wassern gewaschen“ – Unter diesem Motto gestaltete der Stadtchor Fürstenfeld unter Chorleiter Rudi Wiesegger mit der Gastband „Jazz GPT“ einen schwungvollen Konzertabend im Grabher-Haus. An diesem Vokalevent der besonderen Art drehten sich alle 18 gesanglichen Darbietungen rund um das vielfältige Thema Wasser in Form melodischer Flüsse, Bäche, Seen oder Regentropfen. Kulturreferent Gregor Sommer und Gemeinderat Walter Eder-Halbedl zeigten sich begeistert und gratulierten Obfrau Tünde Gruber. (Gerald Hirt)

Der Stadtchor Fürstenfeld unter der Leitung von Rudi Wiesegger
Der Stadtchor Fürstenfeld unter der Leitung von Rudi Wiesegger © Gerald Hirt

10. Juni: Frühjahrsfest am Hartberger Bauernmarkt

Er ist beliebt und versorgt die Stadtbewohner mit Lebensmittel aus der Region, der Hartberger Bauernmarkt am Europaplatz. Seit 44 Jahren gibt es den Bauernmarkt, erzählt Gerald Kaiser, einer der Direktvermarkter, die jeweils dienstags und freitags von 12 bis 17 Uhr frische Lebensmittel aus eigener Produktion anbieten. Nun hatten die Standler vom Bauernmarkt zum traditionellen Frühjahrsfest geladen und boten den Kunden und Gästen als Dank diverse Getränke und kulinarische Spezialitäten an. (Johann Zugschwert)

Seit 44 Jahren gibt es den Hartberger Bauernmarkt
Seit 44 Jahren gibt es den Hartberger Bauernmarkt © Johann Zugschwert

10. Juni: Benefizabend zum Projekt „Jetzt“ in Oberwart

Der Rotary Club Oberwart-Hartberg bietet mit dem Projekt „Jetzt“ im Step-Gästehaus in Oberwart nun das dritte Schuljahr Schülerinnen und Schülern unbürokratisch eine rasche und kostenfreie Hilfe an. „Das dafür installierte Gesprächszimmer, welches an zwei Tagen von zwei Psychotherapeutinnen betreut wird, hat sich sehr bewährt. Psychische Probleme wie Ängste, Schlafstörungen, Soziale Probleme, Überforderung, Depressionen bis hin zu Suizidgedanken haben zugenommen - jede Woche ist die psychotherapeutische Soforthilfe voll ausgelastet“, so Präsident Robert Krammer. Das Projekt unterstützend fand am 6. Juni im Schloss Hartberg ein Benefizkonzert mit den Blum´s Brothers statt.

Die Musiker Vlado Blum, Gitarre und Akkordeon und Andrej Prozorov, Saxofon, bekannt als Blum´s Brothers, begeisterten das Konzertpublikum im Schloss Hartberg mit einem breiten, genreübergreifenden Programm. Bekannten Kompositionen mit jäzzigen Anklängen folgten Improvisationen und solistische Nummern und ließen den Abend klangvoll ausklingen. (Johann Zugschwert)

Benefizabend zum Projekt „Jetzt“ in Oberwart
Benefizabend zum Projekt „Jetzt“ in Oberwart © Johann Zugschwert

10. Juni: Prüfungsessen der HLW-Schüler in Hartberg

Für die acht Schüler des 4. Jahrganges der Höheren Lehranstalt für Wirtschaftliche Berufe (HLW) bildete das Prüfungsessen im BSZ Hartberg den Abschluss des 4-jährigen Faches „Küchen- und Restaurant-Management“. Es handelte sich dabei auch um eine Vorprüfung zur nächstjährigen Matura.

Für die drei Schüler des Aufbaulehrgangs war das Prüfungsessen Teil der Matura. An einem Vormittag galt es, ein 4-Gänge-Menü zuzubereiten, an einem weiteren hatten sich die Schüler im Service zu beweisen. Die Liebe zum Essen ist das, was uns alle verbinde, deshalb sei Kochen auch ein starkes Thema in der HLW-Ausbildung, bekräftigte Direktorin Helga Schöller. Unter den drei Gourmetmenüs sorgten unter anderen das Avocado Tomatentatar, die Süßkartoffel-Kokossuppe, als Hauptgang Teigtaschen Schwein Ratatouille und als Dessert das Honig Tonkabohnenparfait für Gaumenfreuden unter den geladenen Gästen. (Gerhard Trattner)

Köche und Service und Fachvorständin Line Pittino (re.)
Köche und Service und Fachvorständin Line Pittino (re.) © Gerhard Trattner

7. Juni: Ausstellung in Bad Waltersdorf zeigt kreatives Gestalten von Schülerinnen und Schülern

In einer besonderen Ausstellung im Kulturhaus Bad Waltersdorf zeigen 25 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Bad Waltersdorf als Schulprojekt ihre künstlerischen Arbeiten unter dem Motto „Bildende Kunst trifft Musik und digitale Medien“. Die ausgestellten Arbeiten zeigen die Ideenvielfalt, die im Rahmen der Kunststunde als unverbindliche Übungen in Form von Gemälden, musikalischen Darbietungen und digitalen Produktionen präsentiert wurden. „Sport, Musik, kreatives Gestalten und digitale Medien, dieses Zusammenspiel ergibt die Dynamik der Kreativität“, sagt Direktorin Helga Nistelberger, die unter den vielen Besuchern auch Bürgermeister Josef Hauptmann und Pfarrer Maciej Trawka begrüßen konnte.

Erstmalig haben sich die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe gestellt, in ihren künstlerischen Arbeiten große Künstler als Vorbild zu nehmen, erzählt Betreuerin Maria Berghofer. Das Horn-Ensemble und der Schülerchor, geleitet von Susanne Stachl-Nistelberger, komplettierten die gelungene Ausstellung, dafür gab es vom Publikum viel Beifall. Die Ausstellung im Kulturhaus Bad Waltersdorf kann bis Mittwoch, 12. Juni 2024 während der Öffnungszeiten besucht werden.

Die Ausstellung im Kulturhaus Bad Waltersdorf kann bis Mittwoch, 12. Juni 2024, während der Öffnungszeiten besucht werden
Die Ausstellung im Kulturhaus Bad Waltersdorf kann bis Mittwoch, 12. Juni 2024, während der Öffnungszeiten besucht werden © Johann Zugschwert

6. Juni: 800 Orientierungsläufer treffen sich in Fürstenfeld

Mit den Thermenland Open und dem Alpe Adria Cup 2024 steht die Großregion Fürstenfeld mit der Thermenhauptstadt Fürstenfeld vom 7. bis 9. Juni ganz im Zeichen des Orientierungslaufs. Rund 800 Läuferinnen und Läufer von zehn bis über 80 Jahren haben sich angemeldet. Der Veranstalter, der Orientierungslauf-Club Fürstenfeld, freut sich auf eine prominente österreichische Orientierungslauf-Community sowie auf Gäste aus dem nahen und fernen Ausland. Die 1. Etappe (Alpe Adria Cup Staffel) wird am Freitag, 7. Juni, um 15 Uhr im Fürstenfelder Buchwald ausgetragen. Die Arena dazu bildet das Freibad Fürstenfeld. Die Etappen 2 und 3 (Sprint & Langdistanz) finden im benachbarten Burgau statt. Das Schlossbad Burgau dient an beiden Tagen als Wettkampfzentrum und Arena, gelaufen wird am Samstag im Ortsgebiet (Start um 15 Uhr) und am Sonntag (Start um 10 Uhr) im angrenzenden Fischbachwald. Wettkampfleiter sind Thomas Veitsberger, Herwig Proske und Joachim Friessnig. Als Bahnleger fungieren Leo Holper, Kilian Zapf und Herwig Proske. Lokalmatadore sind einige am Start. Peter Brabek, Kilian Zapf und Leo Holper in der Allgemeinen Klasse, Matthias Schmalhardt, Oliver Schnepf und Elias Monsberger in den Nachwuchsklassen.

Der Sprintbewerb ist zugleich Österreichische Meisterschaft für die Jugendkategorien und die Langdistanz Staatsmeisterschaft sowie World Ranking Event für die Allgemeine Klasse.

800 Orientierungsläufer gehen in Fürstenfeld an den Start
800 Orientierungsläufer gehen in Fürstenfeld an den Start © KK

6. Juni: Ukrainische Familien lernten steirische Volkskultur kennen

Mehr als 40 ukrainische Flüchtlinge von Jung bis Alt nahmen an dem von Gina und Werner Zenz geleiteten Workshop im Refektorium des örtlichen Schlosses teil. Am Programm standen erste Gehversuche im Jodeln sowie traditionelle steirische Volkstänze. Das Ehepaar Zenz, das seine Dienste unentgeltlich anbot, agierte als Vermittler der echten Volkskultur, die bei allen Mitwirkenden viel Zuspruch fand. Alle waren mit Begeisterung und Hingabe bei der Sache. Alina Schneeberger vom SOS-Kinderdorf Pinkafeld sprach abschließend den Instruktoren ihren persönlichen Dank dafür aus, mit dieser Aktion zur besseren Völkerverständigung beigetragen zu haben. „Die Ukrainer und Österreicher sind sich dadurch wieder ein großes Stück näher gekommen“, sagte sie.

Die steirische Volkskultur stand im Mittelpunkt des Treffens
Die steirische Volkskultur stand im Mittelpunkt des Treffens © Franz Brugner

6. Juni: Schafe zogen als Rasenmäher bei PV-Anlagen in Fürstenfeld ein

Aktuell sind 90 Schafe in die zwei Fürstenfelder Photovoltaik-Freiflächenanlagen am „Energieweg“ und am „Flugplatz Nord“ eingezogen. Als „Öko-Rasenmäher“ sind die eingesetzten Ciganay-Schafe auf einer Fläche von jeweils mehr als zwei Hektar Grund unterwegs. Unter einer der unzähligen Solarpaneelen-Reihen wurde ein aus Holz gezimmerter wetterfester Unterstand eingerichtet. Damit soll Fürstenfelds Öko-Energieproduktion ganz im Zeichen einer ökologischen Kreislaufwirtschaft betrieben werden. Einen Besuch stattete den Schafen Bürgermeister Franz Jost gemeinsam mit Stadtwerke-Chef Franz Friedl, Stadtamtsdirektor Franz Sach und Florian Friedl vom Stadtservice ab. Eine weitere, mit zehn Hektar noch weitläufigere und bereits in Bau befindliche Photovoltaik-Freiflächenanlage „Flugplatz Süd“ wird noch heuer in Betrieb gehen und ab 2025 mit Weidegänsen biologisch bewirtschaftet werden.

Vertreter der Gemeinde statteten den Schafen einen Besuch ab
Vertreter der Gemeinde statteten den Schafen einen Besuch ab © KK

6. Juni: Ausgezeichnete Jungmusiker aus Fürstenfeld und Ilz

Beim Bundeswettbewerb des größten österreichischen Jugendmusikwettbewerbs „Prima la musica“ in Brixen erzielten nicht nur Schülerinnen der Musikschule Hartberg (wir berichteten) beachtliche Erfolge, sondern auch Schüler aus Fürstenfeld und Ilz. Um unter den Besten zu sein, müssen die Teilnehmer zahlreiche künstlerische Kriterien wie Rhythmus, technische Fähigkeiten oder musikalischen Ausdruck unter Beweis stellen.

Aus der Musikschule Fürstenfeld ist das Csenge Laszlo gelungen. Er holte sich in der Altersgruppe II, Gitarre, den zweiten Preis und damit Silber. Unterrichtet wird er von Petra Poláčková. Ebenfalls erfolgreich waren junge Musiker aus der Musikschule Ilz. Silber gewannen in der Kategorie Kammermusik Blechblasinstrumente in der Altersgruppe III Thomas Leitner (Tuba), Lena Christin Purkart (Horn) und Jonas Reichl (Tenorhorn), die als „Brass Fantasy“ und unter der Anleitung von Robert Ederer auf der Bühne standen. Ebenfalls in der Kategorie Kammermusik Blechblasinstrumente und in der Altersgruppe III holte sich die Gruppe „4forTuba“ unter Robert Ederer den zweiten Preis. In der Formation treten Stefan Hammerlindl, Thomas Leitner, Jonas Papst und Julian Purkart - sie spielen alle Tuba - auf.

Die Gruppe „4forTuba“ holte sich beim Bundeswettbewerb Silber
Die Gruppe „4forTuba“ holte sich beim Bundeswettbewerb Silber © KK

6. Juni: „GastroVibes“ für die Mittelschule Fürstenfeld im Rogner Bad Blumau

Ehrliche Begeisterung, untermalt von Geschirrgeklapper. So lässt sich die Stimmung wohl am besten beschreiben, wenn Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Fürstenfeld einen Tag lang in den Alltag in der Küche und im Restaurant des Rogner Bads Blumau hineinschnuppern dürfen. Im Rahmen des Projektes „GastroVibes“ lernten die Jugendlichen die spannende Arbeitswelt im Tourismus kennen. Restaurantleiter Markus Hochegger war begeistert von den Jugendlichen: „Es ist auf alle Fälle der beste Weg, um den Schülerinnen und Schülern den Beruf zu zeigen.“ Je nach Interesse lernten sie dabei die verschiedenen Bereiche eines Tourismusbetriebes kennen. In der Küche gab es beispielsweise nicht nur fettige Finger und Schürzen, sondern auch ein selbstgemachtes 3-Gänge-Menü als Belohnung. Währenddessen kümmerte sich das Serviceteam darum, dass die Tische richtig gedeckt und vorbereitet sind. Sie arbeiteten dabei gemeinsam mit den Lehrlingen, die ihnen Tipps und Tricks verrieten.

Anschließend schnupperten die Schülerinnen und Schüler direkt in die unterschiedlichen Lehrberufe hinein. Ziel des Projekts ist es, das lebendige und abwechslungsreiche Arbeitsumfeld des Tourismus zu präsentieren, und die Leidenschaft dafür zu wecken. Ins Leben gerufen wurde es vom „Ratscher Landhaus“ in der Südsteiermark. In der ganzen Steiermark gibt es in diesem Frühjahr acht Schulveranstaltungen, bei denen rund 250 Schülerinnen und Schüler bei regionalen Gastrobetrieben schnuppern können. Durch die Unterstützung der Wirtschaftskammer Steiermark wird ermöglicht, dass das Projekt zu einem kostengünstigen Preis für Schulen angeboten werden kann.

„GastroVibes“-Kennenlerntag für Mittelschülerinnen und -schüler

6. Juni: BORG Hartberg und HAK Fürstenfeld räumten mit Wahlplakaten bei EU-Kreativwettbewerb ab

Erstmals rief das Europaressort heuer steirische Schulen zum Kreativwettbewerb unter dem Titel Europapreis „Die EU und DU“ auf, 65 Schulklassen reichten ihre Projekte ein. Nun zeichnete Werner Amon, Landesrat für Europa und Internationale Beziehungen, Bildung und Personal, im Wartingersaal des Steiermärkischen Landesarchivs die Siegerprojekte aus. „Wir haben diesen Wettbewerb ausgelobt, um das Verständnis für die Europäische Union zu schärfen und vor allem auch die Chancen der Union zu vermitteln. Ich möchte mich bei allen projektverantwortlichen Pädagoginnen und Pädagogen herzlich bedanken. Ich gratuliere allen Schülerinnen und Schülern zum enormen Engagement im Rahmen der Projekte und zu den vielen tollen Einreichungen – ganz speziell natürlich den jungen Steirerinnen und Steirern hinter den Siegerprojekten, die wir mit einer Aufbesserung für die Klassenkasse belohnen dürfen“, betonte Amon.

Zwei Preise gingen hier in der Kategorie „Sekundarstufe II“ in die Oststeiermark. Die Schulen mussten ein Wahlplakat zum Thema „Warum ist es wichtig, zur Europawahl zu gehen?“ im Format A2 selbst gestalten. Den ersten Platz belegte die 7A-Klasse des BORG Hartberg, sie darf sich über 500 Euro Preisgeld freuen. 200 Euro gehen an die 3BK-Klasse der HAK Fürstenfeld, sie belegte den 3. Platz.

5. Juni: Neues Konzept zur schulischen „Bildungs- und Berufsorientierung“ vorgestellt

Im Kulturhaus in Bad Waltersdorf wurde ein innovatives Konzept zur „Bildungs- und Berufsorientierung“ (BBO) vorgestellt. Es wurde von Schul-Qualitäts-Managerin (SQM) Petra Pieber und einer Entwicklungsgruppe der Bildungsregion Oststeiermark, unter der Projektbegleitung der Pädagogischen Hochschule Graz, im Rahmen eines Pilotprojekts, erarbeitet. Zur Präsentation konnte Pieber, unter anderen, Hausherrn Bürgermeister Josef Hauptmann, Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner, die Leiterin des pädagogischen Dienstes Andrea Pichler, die Leiterin des Instituts für Educational Governance Brigitte Pelzmann und von Abteilung 6 der steirischen Landesregierung Alexandra Nagl begrüßen.

Das BBO-Konzept soll die Bildungs- und Berufsorientierung systematisch in der Region verankern. Es wird von der Elementarbildung über alle Schularten hinweg umgesetzt. Die gemeinsame Arbeit wurde nun in der Form eines E-Books veröffentlicht. Unsere Vision sei es, bekräftigte Pieber, eine langfristige und multidimensionale Laufbahnberatung zu etablieren. Die Schlagworte lauten dabei „Talente erkennen – Möglichkeiten sehen – Region gestalten“.

Bildungsdirektorin Elisabeth Meixner betonte, dass das BBO-Konzept beispielgebend sei, das Ergebnis sei fulminant und habe einen großen Mehrwert. Das Projektteam setzte sich aus Vertretungen aller Schularten, der Elementarpädagogik, der Regionalentwicklung Oststeiermark und aus dem Team des Schulqualitätsmanagements und Diversitätsmanagements der Bildungsregion Oststeiermark zusammen. Begleitet wurde das Projekt von der Pädagogischen Hochschule und der Fachabteilung Gesellschaft des Landes Steiermark. (Gerhard Trattner)

Neues Konzept zur schulischen „Bildungs- und Berufsorientierung“ vorgestellt
Neues Konzept zur schulischen „Bildungs- und Berufsorientierung“ vorgestellt © Gerhard Trattner

5. Juni: Staatschor Vilnius gibt ein Konzert in Hartberg

Außergewöhnliche Chorklänge warten am Freitag, dem 14. Juni, in der Kirche Maria Lebing auf alle Musikbegeisterten. Um 19 Uhr wird dort der „Choras Vilnius“, der Staatschor aus Vilnius, mit dem Programm „The Letters to Sophia...“ auf der Bühne stehen. Möglich gemacht wird der Auftritt - einen weiteren gibt es in der Stadtpfarrkirche Graz am 12. Juni um 20 Uhr und im Kunsthaus Weiz am 13. Juni um 19 Uhr - durch eine Zusammenarbeit von „aulica“, dem österreich-litauischen Kulturverein, und dem Kirchenmusikverein Hartberg.

Weitere Informationen und Karten gibt es per Mail unter karten@aulica.at und auf der Homepage www.aulica.at.

Der Staatschor aus Vilnius gastiert in Hartberg und gibt ein Konzert
Der Staatschor aus Vilnius gastiert in Hartberg und gibt ein Konzert © KK

5. Juni: Bewusststein für Umweltthemen gestärkt

Anlässlich des Weltumwelttags am 5. Juni hat sich zam Oststeiermark als Teil des Arbeitsbündnisses Green Skills des Arbeitsmarkservice Steiermark im Rahmen einer Veranstaltung gemeinsam mit Experten mit diesen Themen auseinandergesetzt, um das Bewusstsein für Umweltthemen bei den Teilnehmenden zu stärken. Christian Hütter von der Energieregion Weiz-Gleisdorf gab einen umfassenden Einblick in die Themen Klimawandel, Energie und Mobilität. Es wurden viele Fragen erörtert, der Bogen spannte sich von der Entstehung der CO2-Emissionen, einer anschaulichen Darstellung des Treibhauseffektes bis hin zum Einsatz von erneuerbaren Energien. Zusätzlich gab er praktische Tipps rund um das Energiesparen und ökologische Überlegungen zum Konsumverhalten.

Thomas Rosenberger, Eigentümer der gleichnamigen Bioinsel in Weiz, zeigte auf, dass Biolandbau absolut wichtig ist, um der Klimaerwärmung entgegenzuwirken. Seine Ausführungen reichten von der Regionalität von Lebensmitteln, über die Leistbarkeit von biologischen Produkten bis hin zu einem bewussten Kaufverhalten. „Wir werfen seit 2017 keine einzigen Lebensmittel weg, die noch genießbar sind“ so Rosenberger. Unterstützend dabei ist die Initiative „Too good to go“, bei der er Wegbereiter in Weiz war. Dass Klimaschutz auch Jobs schafft, zeigte Melissa Vögl. Sie absolviert die duale Ausbildung zur E-Commerce Kauffrau über die vom AMS geförderte zam Stiftung in der Bioinsel Rosenberger und kann dort ihre Begeisterung für Klimaschutz und nachhaltige Bioprodukte umsetzen.

Umweltthemen standen im Fokus der Veranstaltung
Umweltthemen standen im Fokus der Veranstaltung © KK

3. Juni: Workshop soll Frauen stärken

Im Hartberger „DOT.coworking“ fand der Workshop „Ich – eine Expertin?“ als erster in einer Reihe von sechs Workshops statt. Ziel war es, die Teilnehmerinnen dazu zu motivieren, ihre eigene Expertise besser zu erkennen und zu vermarkten. „Frauen bringen sich oft selbst nicht als Expertinnen ins Spiel“, erklärt Lisa Rücker, die den Workshop leitete. Organisiert wurde dieser vom Verein „FELIN“. „Wir gehen bewusst in die Regionen, weil in der Stadt so was öfter zu finden ist“, meint Rücker.

Die 15 Teilnehmerinnen versuchten unter anderem die Eigenschaften einer Expertin zu definieren und ihre eigenen Kompetenzen aufzuschreiben. „Es ist mir wichtig, dass Frauen sich stärken und auch gegenseitig stärken lassen“, erzählt Rücker. Im zweiten Teil des Workshops legte sie den Fokus auf „networking“. Die Frauen versuchten sich durch Gespräche im Rahmen verschiedener Übungen besser kennenzulernen. Als Gast erzählte Michaela Zingerle vom „Womans Action Forum“ von Erfahrungen. Im Zuge des Workshops wurde auch dazu ermutigt, sich in die „Steirische Expertinnendatenbank“ einzutragen, in der zum Beispiel Unternehmen Frauen für Podiumsdiskussionen finden können. „Ich bin da, weil ich was dazu lernen kann“, sagt Veronika Tanton, eine der Teilnehmerinnen. „Netzwerken ist super wichtig. Man nimmt sich sonst nicht die Zeit miteinander zu reden“, meint Susanne Rode, eine andere Teilnehmerin. Für Rebekka Machovsky, die gerade dabei ist, sich selbstständig zu machen, sei es wichtig, dass man aus seiner eigenen Blase heraus kommt: „Dass man mal die Fühler ausstreckt.“

Im Rahmen des Workshops tauschten sich Frauen aus
Im Rahmen des Workshops tauschten sich Frauen aus © Anna Pilch

3. Juni: „Blues vom Allerfeinsten“ begeisterte die Zuhörer

Die Kultursommer-Konzertreihe des Kulturreferates Fürstenfeld startete mit dem Konzert „Blues & Beyond“ in der Thermenhauptstadt. Chuck LeMonds und Ripoff Raskolnikov, zwei mittlerweile seit Jahrzehnten prägende Protagonisten der englischsprachigen Songwriter-Szene, präsentierten gemeinsam mit Klaus Ambrosch und Ismael Barrios „Blues vom Allerfeinsten“. Dem Live-Konzert folgten viele begeisterte Besucher. „Aufgrund des verregneten Wetters musste das Konzert leider ins Grabher-Haus verlegt werden“ berichtete Kulturreferent Gregor Sommer. Die Veranstaltung lag in den professionellen Händen von Jeannine Pichler vom Netzwerk- und Kulturverein Wakmusic.

Im Grabher-Haus in Fürstenfeld startete der Kultursommer
Im Grabher-Haus in Fürstenfeld startete der Kultursommer © Gerald Hirt

3. Juni: Wasserverband Feistritztal lud zur Gleichenfeier

Beim Festakt zur Gleichenfeier „Quellensanierung Grubtoni 6&7“ konnte Bürgermeister Alexander Allmer, Obmann des Wasserverbandes Feistritztal, eine Vielzahl an Gästen, darunter Nationalratsabgeordneten Christoph Stark, Landtagsabgeordneten Hubert Lang, Wasserwirtschaft-Referatsleiter Werner Mellacher, Manfred Kanatschnig, Obmann des Steirischen Wasserversorgungsverbandes, und Ehrenringträger Bruno Saurer willkommen heißen. Die Rodungsarbeiten für den Quellsammelschacht an der L 432 in Rabenwald starteten bereits im Herbst 2022, das Freilegen der Quellen dann im Juni letzten Jahres. Für die Errichtung der Staumauer wurden 14,5 Tonnen Beton aufgewendet, in die neuen Stützmauern und das Fundament flossen weitere 20,6 Tonnen. Zeitnah erfolgte das Bepflanzen von 145 Stück Bergahorn rund um das Quellschutzgebiet. „174.000 Euro betragen die Gesamtkosten des Wasserbauprojektes. Die Schüttung hat sich nach der Sanierung auf 1,58 Liter pro Sekunde mehr als verdreifacht“ berichtete Allmer in seinem Baubericht und hob den Wasserverband mit seinen sechs Mitgliedsgemeinden als wichtigen Wasserversorger einer ganzen Region hervor.

Für seine langjährigen Dienste um die Wasserversorgung wurde dem langjährigen Obmann a.D. Erwin Marterer eine Ehrentafel gewidmet. Unter seiner Leitung setzte der Wasserverband Feistritztal eine Vielzahl an richtungsweisenden Projekten im Verbandsgebiet um. Dazu zählen der Beitritt zur Transportleitung Oststeiermark, Sanierung von Verbandsanlagen oder die Neuerrichtung des Verbandsgebäudes in St. Johann bei Herberstein. Die Segnung der Anlage nahm Vikar Isidore Ifeadigo Ibeh vor.

Dem langjährigen Obmann Erwin Marterer wurde eine Ehrentafel gewidmet
Dem langjährigen Obmann Erwin Marterer wurde eine Ehrentafel gewidmet © Gerald Hirt

3. Juni: Claudia Rossbacher begeisterte die Zuhörer in Ebersdorf

Spannung und stille Aufmerksamkeit herrschten im Kultursaal in Ebersdorf bei der Lesung von Claudia Rossbacher aus ihrem neuesten Krimi „Steirerwald“. Es ist der 13. Kriminalroman der erfolgreichen Autorin und dieses Mal führt der mysteriöse Fall das Ermittlerpaar Sandra Mohr und Sascha Bergmann in die Umgebung von Graz, genauer gesagt ins Schöcklland. Auf Schloss Abels-berg hat der Jagdhund einer Jägerin die verwesende Hand eines Mannes im Wald aufgestöbert, kurze Zeit später wird die Leiche in einem Graben entdeckt und als Schlossbewohner identifiziert, erschossen im Steirerwald. Mehr sollte nicht verraten sein, denn ein Krimi lebt auch von unerwarteten Handlungssträngen. Mit den vielen Besucherinnen und Besuchern konnte Bürgermeister Dietmar Lang auch das Ehepaar Claudia und Hannes Rossbacher begrüßen, die der Autorin kräftigen Beifall spendeten.

Claudia Rossbacher las in Ebersdorf aus ihrem neuesten Krimi „Steirerwald“
Claudia Rossbacher las in Ebersdorf aus ihrem neuesten Krimi „Steirerwald“ © Johann Zugschwert