Biohof LaboncaSchweinezüchter Norbert Hackl: "Fleisch nur als Beilage am Teller wäre sinnvoll"

Tag des Fleischgenusses: Warum Schweinefleisch immer noch viel zu günstig ist und Bio-Schweinebauer und Labonca-Geschäftsführer Norbert Hackl aus Burgau niemals Fleisch von einem gewöhnlichen Betrieb essen würde. Ein Bauer, der Augen öffnen möchte: zum Wohl der Tiere.

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Biobauer Norbert Hackl in einer seiner Zuchtweiden auf Labonca © Wurzinger
 

Täglich geht Norbert Hackl eine Runde über seine Bio-Zuchtweide. Schwein Zenzi hat vor zwei Tagen geworfen. Acht quietschlebendige Ferkel suhlen sich schon im Schlamm.

Kommentare (4)
Lamax2
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Labonca Biohof,

so nennt sich dieser Betrieb; es ist ein Vorzeigeprojekt für artgerechte Tierhaltung, Lebenseinstellung, Vermarktung und auch Schlachtung der Tiere. Es zahlt sich in jeder Hinsicht aus, weniger Fleisch zu essen aber dafür eines von den Sonnenschweinen.

dongrando
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Förderungen umschichten

Genau solche Betriebe wie jener von Herrn Hackl gehören gefördert, und zwar massiv. Wir müssen endlich weg von der industrialisierten Landwirtschaft zu einer Landwirtschaft mit ein wenig Hausverstand. Ganz tolle Arbeit, die Herr Hackl hier leistet!

homerjsimpson
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Ich würde mal gern wissen, wie viele der Agrarmilliarden der EU..

...an (ehemalige) Adelige, Großindustrielle und die Kirche gehen, die das Geld nicht brauchen. Und welchen Anteil kleine Landwirte bekommen. Ich glaube, uns allen würde bei der Zahl schlecht werden. Aber wird sich das jemals ändern? Ich fürchte nicht, denn die Lobby haben die Reichen, nicht die kleinen.

melahide
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Da

stimme ich mit ein. Die Menschen zahlen immer viel und gerne für gewisse Produkte, Fleisch soll aber immer billig sein. Immer noch wollen viele jeden Tag Fleisch. Dabei gibt es wirklich sehr gute vegetarische, saisonale Gerichte. Die Rückkehr zum „Sonntagsbraten“ wäre schon wünschenswert. Aber der Zug, dass jedes Dorf seinen Fleischer hat der regional bei den Bauern einkauft, der is abgefahren …Bio sollte in der Tierhaltung „normal“ sein. Leider ist es das nicht. Aber wer mal in einem konventionellen Schweinemastbetrieb war …