Margarete SchramböckMinisterin setzt sich für Nidec-Werk in Fürstenfeld ein

EU drängt wegen Fusionsplänen von Nidec auf Verkauf von Standort Fürstenfeld. Österreichs Wirtschaftsministerin übt deutliche Kritik an der EU-Wettbewerbspolitik.

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© Nidec
 

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) übt deutliche Kritik an der Brüsseler Wettbewerbspolitik. Sie hält nicht nur die Vereitelung der Fusion der Bahnsparten von Siemens und Alstom für falsch. Sie zieht auch gegen EU-Kommissarin Margrethe Vestager ins Feld, wenn es um das Fürstenfelder Kompressorenwerk des japanischen Nidec-Konzerns geht. Nidec plant einen Zusammenschluss mit der Kompressorentochter von Whirlpool, Embraco, und soll als eine der Auflagen auch den Standort in Fürstenfeld verkaufen.Schramböck: „Hier wird ein Unternehmen zum angeblichen Schutz des Standortes Europa gezwungen, auf etablierte und forschungsintensive Standorte zu verzichten. Hier geht es nicht um Schildbürgertum, sondern um Hunderte Arbeitsplätze.“

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