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Hilfe bei der AKSuche nach Liebesabenteuern wurde für Steirer teuer

Statt des angekündigten einen Euro für beliebig viele Liebesaffären verrechnete eine Internet-Datingplattform einem Oststeirer ein teures Monatsabo. Die Arbeiterkammer intervenierte und holte das Geld zurück.

Internet Dating
Die AK intervenierte beim Seitenanbieter (Archivbild) © adiruch na chiangmai - stock.ado
 

Ein Euro für beliebig viele Affären. Dieses Angebot überzeugte einen Fürstenfelder so sehr, dass er sich auf einer Dating-Seite für ein Abonnement anmeldete. Nach der Registrierung verrechneten Seitenbetreiber dem 20-jährigen Mann aber unerwarteterweise monatlich 89,90 Euro.

Der Oststeirer hatte aber weder eine Meldung bekommen, dass er ein Testabo besaß, noch einen Vertrag unterzeichnet, in dem er einer Verlängerung der Laufzeit zustimmte. Hilfesuchend wandte er sich an die Arbeiterkammer-Außenstelle Fürstenfeld.

Zahlreiche Beschwerden

Dort waren die Internet-Seitenbetreiber keine Unbekannten: In den vergangenen drei Jahren wurden seitens der Arbeiterkammer mehr als 100 Akten mit Beschwerden über die Firma aufgenommen. Die AK intervenierte erneut beim Anbieter, da laut Konsumentenschutzgesetz eine Verfehlung vorlag: "Wir haben den Seitenbetreibern mitgeteilt, dass dieser Vorgang unzulässig ist. Beim Übergang von einer kostengünstigen Testphase zu einem teuren Abonnement muss der Nutzer benachrichtigt werden", erklärt Außenstellenleiterin Elisabeth Gross.

Obwohl die Firma entgegnete, ausreichend Informationen über die anfallenden Kosten auf der Seite zu haben und dies auch mit dem Anklicken eines eindeutig beschrifteten Buttons zu bestätigen sei, ging sie auf die Forderung der AK ein. Die Betreiber wollen das "positive Verhältnis" zu ihren Kundinnen und Kunden nicht gefährden. "Wir konnten für den Fürstenfelder schlussendlich 147,29 Euro zurückholen", sagt Gross über den Abschluss des Falles.

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