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Steirer abgestürztMinister Hofer zu sterbendem Piloten: "Halte durch!"

Beim Absturz eines Kleinflugzeuges in Pinkafeld ist am Sonntagvormittag der Pilot ums Leben gekommen. Verkehrsminister Norbert Hofer wurde Zeuge des Unglücks.

Ist selbst Pilot: Norbert Hofer © APA/HELMUT FOHRINGER
 

Ein 50-jähriger Pilot aus der Steiermark ist Sonntagvormittag beim Absturz eines Ultraleichtflugzeuges in Pinkafeld (Bezirk Oberwart) gestorben. Das Trike des Grazers landete unmittelbar nach dem Start in einem Acker.

Verkehrsminister Norbert Hofer (FPÖ), der selbst einen Privatpilotenschein besitzt, war zufällig anwesend, als die Tragödie geschah. Er beschreibt die dramatischen Szenen: Der Pilot habe Start- und Landeübungen durchgeführt. Nach dem Start sei er plötzlich nach rechts abgedriftet und auf ein abgeerntetes Feld gestürzt, so Hofer. Ein Passagier, den der Pilot an Bord hatte, sei kurz vor dem Absturz ausgestiegen. Zum schwerverletzten Piloten selbst habe er noch gesagt: "Halte durch!" Laut Hofer hat der Verunglückte noch geatmet: "Ich habe gesagt, dass ich auch einmal so etwas erlebt habe und dass das wieder wird. Die Atmung ist dann aber leider schwächer geworden und der Mann hat es nicht geschafft", erzählt Hofer.

Absturz mit Leichtflugzeug: Pilot kam ums Leben

Laut ersten Erkenntnissen ist das Ultraleichtflugzeug auf dem Segelflugplatz in Pinkafeld gleich nach dem Start Sonntagvormittag kurz vor 10 Uhr auf ein angrenzendes Feld gestürzt. Die Unfallursache konnte bis jetzt noch nicht geklärt werden. Einziger Zeuge des Unglücks ist Infrastrukturminister Norbert Hofer. Er war zum Zeitpunkt des Unglücks am Flugplatz.

Stadtfeuerwehr Pinkafeld

Die Stadtfeuerwehr Pinkafeld rückte mit 35 Mann zum Einsatz aus, die Notfallsanitäter begannen sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen und übergaben den Verletzten schließlich der Crew des Notarzthubschraubers Christophorus 16.

Stadtfeuerwehr Pinkafeld

Bei dem Piloten handelt es sich um einen 50-jährigen Steirer aus Graz. Das Mann war alleine an Bord des Fluggerätes gewesen. Er lag erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Stadtfeuerwehr Pinkafeld
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Die Einsatzkräfte bargen den Verunglückten aus dem Wrack, auch ein Rettungshubschrauber des ÖAMTC war im Einsatz. Nach Angaben des Betriebsleiters des Flughafens Pinkafeld, Hans Guth, sei das Ultraleichtflugzeug aus Hofkirchen bei Hartberg gekommen. Beide Insassen seien nach der Landung ausgestiegen, dann habe der Pilot aber gebeten, ob er noch einige Aufsetz- und Durchstartübungen ("touch and go") machen könne. Schon beim ersten Start sei er aber abgestürzt.

Die Flugunfallkommission nahm ihre Arbeit auf. Eine Obduktion wurde angeordnet, das Ultraleichtflugzeug sichergestellt, berichtete Polizeisprecherin Marion Bieler auf Anfrage.