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VorauEine Schule, die nach Sonnenstrom schreit

Die Marktgemeinde Vorau will Gemeindegebäude mit Fotovoltaikanlagen ausstatten. Das Potenzial wurde von der Energieimpulsregion analysiert, nun muss der Gemeinderat zu einer Entscheidung finden.

Vorau muss aus Fördergründen noch heuer eine Entscheidung zur Fotovoltaik treffen © Marina Lohrbach - stock.adobe.co
 

Der Vorauer Gemeinderat bekam eine Strategie zu Fotovoltaikanlagen an öffentlichen Gebäuden präsentiert. Modellregionsmanagerin Angelika Allmer-Glatz von der Energieimpulsregion Vorau hat vier Gebäude – das neue Freizeit- und Sportzentrum, das Freibad, die Neue Mittelschule und die Volksschule – zu deren Potenzial analysiert.

"Besonders die hohe Grundlast im Sommer bei der NMS mit dem Mehrzwecksaal schreit ja förmlich nach einer Fotovoltaikanlage", erläuterte Allmer-Glatz. Hier wäre auch eine Anlage möglich, die fremdfinanziert der Gemeinde keinen Cent kosten, ihr aber nach 13 Jahren gehören würde. Dies bei einer Lebensdauer von 25 Jahren und mit ab dem 13. Jahr berechneten Einnahmen von 9000 Euro jährlich.

Dennoch ließ sich der Gemeinderat nicht zu einer schnellen Entscheidung hinreißen. "Beim Freizeit- und Sportzentrum hat das Stift Vorau vertraglich ein Mitspracherecht bei einer Fotovoltaikanlage", nannte Gemeinderat und Projektkoordinator Karl Zingl (VP) eine mögliche Hürde. Eine andere ergänzte Gemeinderat Michael Holzer-Heiling (VP): "Die NMS liegt in der Ortsbildschutzzone. Ich weiß nicht, ob das dort einfach möglich ist."

Fragen, die bis zur nächsten Gemeinderatssitzung am 15. November geklärt werden sollen. Dann soll die Entscheidung für eine konkrete Variante fallen.

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