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Sozialhilfeverband investiert18 Millionen für Seniorenhaus Menda

Das Seniorenhaus Menda in Hartberg wird um 18 Millionen erneuert und erweitert. Am Mittwoch erfolgte der Spatenstich.

Der Spatenstich erfolgte am Mittwoch © Matthias Janisch
 

Nach knapp zweijähriger Planung erfolgte am Mittwoch der Spatenstich zur Erweiterung und Erneuerung des Seniorenhauses Menda in Hartberg. Mehr als 18 Millionen Euro wird der Sozialhilfeverband Hartberg-Fürstenfeld für den Zu- und Umbau aufbringen. „Für uns ist das eine Investition in die Zukunft aller Bewohner unseres Bezirks“, sagt Obmann Gerald Maier. Das Geld kommt zum größten Teil aus Rücklagen und Finanzierungen.

Bisher fanden 165 Betten im Menda Platz, nach dem Umbau sollen es 242 sein. Die großzügige Erweiterung mache laut Hausleiter Johann Fuchs Sinn. „Unsere Kapazitäten sind fast zu hundert Prozent ausgeschöpft und wir haben eine sehr lange Warteliste. Mit dem Umbau wollen wir nicht nur die Kapazitäten erhöhen, sondern auch die Qualität steigern.“ In Zukunft wird man daher vermehrt auf Wohngruppen zu je 16 Personen setzen, die überwiegend in Einzelzimmer untergebracht werden. Im neuen Gebäude sollen diese Wohngruppen auf vier Etagen Platz finden.

Der Bau soll bis zum Jahr 2021 vollständig abgeschlossen sein. Im ersten Schritt entsteht der vierstöckige Zubau mit Veranstaltungssaal und neuer Küche. Nach Fertigstellung des ersten Bauabschnitts im Sommer 2020, wird das derzeitige Personalwohnhaus saniert. Daraufhin entstehen im jetzigen Tageszentrum weitere Wohngruppen. „Wir sind zuversichtlich, dass alles nach Plan verläuft und freuen uns, das es jetzt endlich losgeht“, sagt Maier.

Die Pläne für den Zubau Foto © KK
Mit dem Ausbau reagiert der Sozialhilfeverband auf die demografische Entwicklung. Waren bei der Eröffnung des Seniorenhauses im Jahr 1955 noch acht Prozent der Bevölkerung über 65, sind es heute schon 19 Prozent. Für das Jahr 2030 prognostiziert man sogar 27 Prozent. „2030 ist nicht mehr weit weg und das Thema Pflege wird uns alle betreffen. Daher ist diese Entscheidung richtig und wichtig“, meint Landtagsabgeordneter Hubert Lang.

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