AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

HartbergBundesschulzentrum soll um 32 Millionen Euro saniert werden

Das Bundesschulzentrum Hartberg wird generalsaniert und räumlich aufgestockt. 32 Millionen Euro sind dafür veranschlagt. Erneuert werden auch Klassen in Fürstenfeld.

Das Bundesschulzentrum in Hartberg ist etwas in die Jahre gekommen © Kirin Kohlhauser
 

Seit einigen Tagen herrscht in den Schulen des Bezirks wieder Hochbetrieb. In der Edelseegasse in Hartberg findet aktuell nicht nur in den Klassenräumen, sondern auch rund um das Schulgebäude ein emsiges Treiben statt: Wie berichtet wird die Bildungseinrichtung generalsaniert.

Für ein ähnliches Bauvorhaben am eigenen Standort macht man sich 40 Meter weiter im Bundesschulzentrum (BSZ) seit Jahren stark. Da die Schulen aktuell „sehr gut“ ausgelastet sind, denken die Direktoren der vier darin beherbergten Schultypen Gymnasium, HAK, HLW und Bafep schon längere Zeit laut über eine bauliche Erweiterung nach. Ein Ansuchen dazu wurde bereits 2014 im Rahmen des Schulentwicklungsprogrammes des Bundes gestellt.

Das Bauvorhaben nimmt jetzt langsam Form an. Nachdem in den vergangenen Jahren bereits Innenbereiche des BSZ modernisiert wurden, ist nun eine bauliche Aufstockung der Klassenräume von 68 auf 74 geplant, wie Roman Koller, Abteilungsleiter des Ressourcenmanagements im Landesschulrat, erklärt.

 

Die Bauvorhaben

Im Jahr 1982 wurde das Bundesschulzentrum Hartberg in Betrieb genommen.

Bis 2028 soll das Gebäude um 32 Millionen Euro innen und außen generalsaniert sowie räumlich aufgestockt werden.

In Fürstenfeld werden Räume der HAK und des Gymnasiums um 1,2 Millionen Euro erneuert.

Vor Kurzem wurde dafür ein Architektenbüro beauftragt, das noch im September erste Pläne für den bevorstehenden Umbau präsentieren wird. Konkret handelt es sich dabei um Unterrichtsräume für die Bafep. Ferner wird im Rahmen des Bauvorhabens das gesamte BSZ generalsaniert: Für die räumliche Aufstockung, die Erneuerung der Außenfassade, die Verlegung von Böden sowie die Installierung neuer Heizungs- und Lüftungssysteme sowie Sanitäranlagen sind laut Koller 32 Millionen Euro veranschlagt.

Laufe alles nach Plan, soll das aktuell 3,6 Hektar große Gebäude frühestens 2024 und spätestens 2028 in neuem Glanz erstrahlen. Derzeit schnürt der Landesschulrat mit den Direktoren ein Sanierungspaket, das dann dem Bund vorgelegt wird.

Ein weiterer Umbau im Bezirk wird indes im Frühjahr 2019 in Angriff genommen. Der Standort Fürstenfeld, in dem ein Gymnasium sowie eine HAK angesiedelt sind, wird um 1,2 Millionen Euro saniert. In der Bildungseinrichtung werden Klassenräume erneuert sowie das Netzwerk auf den neuesten Stand gebracht. Die Fertigstellung ist im Sommer geplant.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung! Kommentieren