Steirer des TagesDie Musik im Herzen und immer wieder neue Musicals im Kopf

Alois Lugitsch, Leiter der Musikschule Hartberg, hat schon sein siebtes Musical komponiert. Damit ist er in der Weltliteratur angekommen.

Alois Lugitsch: Ein riesiger Aufwand, der sich aber lohnt © Johann Zugschwert
 

Mit seinem siebenten Musical „Notre Dame“, dessen Handlung sehr nahe am Buch „Notre Dame de Paris“ von Victor Hugo angesiedelt ist und gestern erstaufgeführt wurde, ist der Komponist und Leiter der Musikschule Hartberg sowie der Musical-Festspiele Hartberg in der Weltliteratur angekommen.

Die Musik bestimmte schon seit dem Studium am Institut Oberschützen der KUG Graz den Lebensweg von Alois Lugitsch. Mit 17 komponierte er die ersten Lieder, gründete 1983 das Jugendblasorchester der Musikschule Hartberg. Zu den vielen Stationen im Musikleben des begeisterten Musikers zählt seit 20 Jahren das Genre des Musicals.

Hartberg: Musical-Premiere "Notre Dame"

Mit einer glanzvollen Vorstellung des Musicals "Notre Dame", komponiert und dirigiert von Alois Lugitsch, wurden im Schlosshof die Musical Festspiele Hartberg 2018 eröffnet

Johann Zugschwert

Die Handlung spielt in Paris rund um die Kirche Notre Dame im ausgehenden Mittelalter und zeigt das Leben der Oberschicht, des gemeinen Volks und das der ungeliebten Zigeuner

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Im Mittelpunkt steht die von den Männern begehrte Tänzerin Esmeralda und der bucklige Glöckner Quasimodo

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Macht, Moral, Begehren und Ausgrenzung führen zu einem schrecklichen Ende, die Handlung des Musicals orientiert sich sehr nahe am Roman von Victor Hugo 

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Begonnen hat es mit einem Jugendchor der Pfarre und einem Kinderchor der Musikschule, als die Idee entstand, ein Musical aufzuführen, erzählt Lugitsch. Es sollte einen religiösen Hintergrund haben, die Wahl fiel auf das Buch „Ruth“, ein Stoff aus dem Alten Testament. Dazu bot die damalige Chorsängerin Marianne Fischer an, das Libretto zu schreiben, Lugitsch vertonte es und aus den geplanten drei Vorstellungen wurden sieben.

Zur Person

Alois Lugitsch, geb. 1963 in Schildbach bei Hartberg, verheiratet, Vater von vier Söhnen, Konzertdiplom für Klarinette und Gitarre, Kapellmeisterausbildung, seit 1995 Direktor der Musikschule Hartberg. 2016 wurde ihm der Titel „Professor“ verliehen.


Angespornt vom großen Erfolg gründete der leidenschaftliche Komponist 1998 die Musical-Festspiele Schloss Hartberg. Neben vielen Musicalproduktionen schrieb er bisher zu sechs Textvorlagen die Musik, das jüngste Werk ist nun „Notre Dame“, das gestern seine Erstaufführung erlebte. „Ein Musicallibretto zu vertonen ist ein großer Aufwand, aber das Buch von Victor Hugo hat mich fasziniert, weil es sehr viel über das Leben im Paris des Spätmittelalters aufzeigt. Es zeigt das Leben der reichen Gesellschaft und das der Zigeuner, die Stellung der Kirche und vor allem die Geschichte von Esmeralda und Quasimodo.“


Zur Realisierung seiner Bühnenstücke hat Lugitsch ein verlässliches Team: Einschließlich des professionellen Leitungsteams, der Musiker und Bühnendarsteller sind ca. 80 Personen beteiligt. Beeindruckend bei dieser Produktion ist auch die Bühne mit einer Breite von 27 Metern und 11 Meter Tiefe, dazu der Kirchennachbau mit den Türmen, bestückt mit einer Glocke der Glockengießerei Grassmayr. Nach der Premiere sind die weiteren Aufführungen am 14., 20., 21., 25., 26. und 27. Juli, jeweils um 20 Uhr im Schlosshof Hartberg. Eintrittskarten gibt es unter www.musical-festspiele.at , über das Festspielbüro unter Tel: 0 664/93 98 015 und in allen Steiermärkischen Sparkassen.

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