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Was kommt vom Boden in die Reben?Drei Tage mit vielen Informationen für Winzer und Weinliebhaber

Ein Symposium will von 29. bis 31. August den vielseitig verwendeten Begriff "Terroir" erschließen und näherbringen. Die vergünstigte Anmeldung ist noch bis 17. Juni möglich.

Michael Fend, Ingomar Fritz, Josef Ober und Weinbaudirektor Werner Luttenberger © Helmut Steiner
 

Wie kommt der Stein in den Wein – und tut er das überhaupt? Ein Thema, das nach einem Geologen ruft. Ingomar Fritz vom Universalmuseum Joanneum ist dem Ruf gewissermaßen gefolgt und hat ein dreitägiges Symposium unter dem Titel „Stein & Wein“ auf die Beine gestellt.Gestein verwittert, wird von Mikroorganismen aufbereitet, ist wesentlicher Teil des Bodens, in dem die Weinreben tief wurzeln. Die Geologie ist auch verantwortlich für das Mikroklima und die Geologie kann erklären, welcher Untergrund vorliegt und wie sich die Landschaft entwickelt hat.
Für Landesweinbaudirektor Werner Luttenberger hat Fritz mit dieser Idee ins Schwarze getroffen. Denn die Strategie lautet, die Herkunft besser zu beleuchten und darzustellen. „Terroir ist in aller Munde, ist weltweit das große Thema und wird überall gespielt“, betont Luttenberger. Es geht um Klima, Lage und Boden. Und als wesentliche vierte Säule kommt der Geist, die Einstellung des Weinbauern dazu: Was er daraus machen will. Luttenberger: „Daraus ergibt sich die Vielfalt des steirischen Weines.“

Aufklärung

Zum Teil wissen es die Weinbauern schon, aber es gilt, sie verstärkt aufzuklären, ist der Weinbaudirektor überzeugt.
All das wird Teil des Symposiums sein: Denn es verknüpft die Themen Geologie mit Boden, Wasser, Nährstoffkreisläufen, Vinifizierung und Sensorik. Dafür hat man Experten aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen gewonnen. Der Fokus liegt auf den drei steirischen Weinbaugebieten: Südsteiermark, Vulkanland Steiermark und Weststeiermark. Am Vormittag finden die Vorträge statt, an den Nachmittagen gibt es jeweils eine Exkursion in eines der drei Weinbaugebiete.

Terroir ist in aller Munde, ist weltweit das große Thema und wird überall gespielt

Werner Luttenberger

Erdgeschichtliche Entwicklung

An einem passenden Aussichtspunkt wird die erdgeschichtliche Entwicklung bis zur heutigen Landschaft dargestellt. Dann werden Örtlichkeiten besucht, wo man Gesteine, Böden und Reben in Profilen sehen kann. Und natürlich werden auch Weine des jeweiligen Gebiets verkostet. Da lässt sich dann die Mineralik schmecken.
Abgerundet wird das Programm mit einer großen Podiumsdiskussion, bei der der Zutritt frei ist.
Zielgruppe des Symposiums sind Weinbauern, Touristiker und alle, die sich für Wein interessieren und gerne darüber fachsimpeln.

 

Daten & Fakten

Wann: 29. bis 31. August.
Wo: Zentrum Feldbach.
Vorträge: von 8.30 bis 12 Uhr.
Exkursionen in Weinbaugebiete Südsteiermark, Vulkanland Steiermark, Weststeiermark: 13 Uhr bis 19 Uhr. Begrenzte Teilnehmerzahl!
30. August: Podiumsdiskussion, Zentrum Feldbach, 19.30 Uhr.
Anmeldung (vergünstige Teilnahmegebühren bis 17. Juni): Büro Steirisches Vulkanland,
info@vulkanland.at oder unter
www.steinundwein.vulkanland.at.
Veranstalter: Universalmuseum Joanneum in Kooperation mit der Stadt Feldbach und dem Steirischen Vulkanland.

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