Tipps vom ProfiMit Skistar Fritz Strobl gehen alle in die Hocke

Skilegende Fritz Strobl zeigte den Schülern der Volksschule Bad Waltersdorf, wie man zu einem richtigen Pistenflitzer wird.

Tipps für die perfekte Technik beim Skifahren gibt es von Skilegende Fritz Strobl ( 5. v. l.)
Tipps für die perfekte Technik beim Skifahren gibt es von Skilegende Fritz Strobl ( 5. v. l.) © Barbara Kahr
 

Trotz minus 17 Grad und einem eisigen Wind, stehen 47 Schülerinnen und Schüler der Volksschule Bad Waltersdorf mit breitem Grinsen im Gesicht auf ihren Skiern auf der Piste in St. Jakob im Walde. Die Vorfreude, endlich mit den Brettern den Berg hinunter zu flitzen, ist fast greifbar.

„Wir haben die Piste heute fast nur für uns, das ist perfekt. Auch wenn es kalt ist“, freut sich die Direktorin der Volksschule, Waltraud Alber, und zieht sich nach einer weiteren Windböe die Haube tiefer ins Gesicht. Nur wenige hart gesottene Skifahrer haben sich bei diesen fast arktischen Temperaturen auf die Piste getraut.


Plötzlich geht ein aufgeregtes Raunen durch die Schülergruppe, als ein Mann mit einem markanten grünen Skihelm und breitem Grinsen im Gesicht auf die Kinder zukommt: Skilegende Fritz Strobl. „So Mädels und Burschen, ich erkläre euch jetzt kurz die Grundvoraussetzungen zum Skifahren: Die Ausrüstung muss passen. Der Helm sollte sitzen, die Ski gewachst und die Kanten geschliffen sein. Vor allem aber muss man Lust haben zum Skifahren“, erklärt er.

Aufwärmen

Noch bevor es aber los geht, wird aufgewärmt. Denn auch die besten Sportler machen keinen „Kaltstart“ und bei so strengen Temperaturen sei das besonders wichtig, wie Strobl erklärt. Hände nach vor und zurück und abwechselnd den linken und den rechten Ski in die Höhe. Die Kinder haben dabei großen Spaß und natürlich darf auch die eine oder andere Blödelei nicht fehlen.


Nach den Aufwärmübungen geht es dann für die Kleinen – die schon ungeduldig mit ihren Skistecken in den Schnee stechen – in Schlangenlinien hintereinander ein kurzes Stück hinab zum Schlepplift. „So jetzt fahren wir rauf und dann zeigt ihr mir mal, was ihr könnt“. Zu zweit oder alleine geht es dann mit dem orangen Schlepper aufwärts.

Genug Zeit, um mit den Freunden noch schnell zu besprechen, wo denn das Autogramm von der Skilegende am besten aussehen würde: auf dem Helm, der Jacke, dem Pullover oder doch auf dem Ski. Die Diskussionen der aufgeregten Schüler lösen sich jedoch mehr und mehr auf, je näher der Ausstieg in Sicht kommt. Oben angekommen lässt einer nach dem anderen gekonnt den Bügel los und fährt zur Gruppe.

Ein Skisportler als Schlusslicht

„So, ganz wichtig ist es, die ersten zwei Fahrten einmal ganz gemütlich starten. Danach kann man dann schon Gas geben. Aber nicht vergessen den Talski belasten und wenn es zu langsam geht, dann gehen wir in die Abfahrtshocke“, sagt Strobl und mit den Worten „Lassen wir es krachen und Skiheil“ geht es los. Hintereinander fahren die Kinder in großen Schwüngen die, sehr gut präparierte, Piste hinab. Diesmal – sicher in ungewohnter Reihenfolge – der ehemalige Skisportler als Schlusslicht. Der eisige Wind bläst den Skifahrern unbarmherzig entgegen, doch den Kindern ist das egal.


Gerade als der Lift in Sichtweite ist, stürzt ein Schüler und ist sichtlich traurig, weil ihm das vor der Skilegende passiert ist. „Der Fritz Strobl ist sicher auch schon einmal gestürzt“, muntert ihn ein Klassenkollege auf. 

Ich bin schon oft gestürzt. Wichtig ist nur, dass man danach wieder aufsteht und weitermacht.

Skilegende Fritz Strobl

Die Aufmunterung zeigt Wirkung und schon geht es mit guter Stimmung weiter. Dann zeigt der Skistar den Schülern, wie man richtig carvt. Das hinterlässt bei den Kleinen nicht nur viele offene Münder sondern auch großen Eindruck. „Der Strobl fährt so schnell wie ein Blitz“, sagt Reim.
Unten angekommen geht es ins Gasthaus Krutzler, das direkt an der Piste liegt, zu einer Jause und der schon ersehnten Autogrammstunde.

„Der Strobl ist eigentlich wie wir. Gar nicht so, wie berühmte Leute sich oft benehmen“, sagt Niklas mit seinem Helm in der Hand, auf dem ganz groß Fritz Strobl steht, und einem breiten Grinsen im Gesicht.

Oststeiermark: Skifahren mit Fritz Strobl

Josef Lederer
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