Feuerwehren gefordertNeuschnee sorgt für Blechschäden auf den Straßen

Der Wintereinbruch fordert wieder zahlreiche Feuerwehren im Bezirk. Eine Frau in Sparberegg konnte ihr Auto rechtzeitig von einer steilen Böschung stoppen.

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Das Unfallwrack © FF Hainersdorf
 

Der Wintereinbruch sorgte im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld wieder für einige Einsätze der Feuerwehren. Großteils mussten die Kameraden zu Unfällen mit Blechschäden ausrücken. "Bislang hat es keine Verletzten gegeben", sagt der Fürstenfelder Bereichsfeuerwehrkommandant Gerald Derkitsch. In den vergangenen Stunden wurden Feuerwehren aus dem Bereich Fürstenfeld zu vier Unfällen gerufen.

In Hainersdorf rammte um 5.14 Uhr ein junger Lenker mit seinem Pkw auf der L403 eine Leitplanke unter der Autobahnbrücke. Das Fahrzeug wurde dabei stark beschädigt, laut Einsatzkräften geriet das Auto aufgrund der schlechten Witterungsverhältnisse außer Kontrolle. Die Feuerwehr barg das Fahrzeug und sicherte die Unfallstelle. Daneben mussten Kameraden der Feuerwehren Bierbaum und Übersbach ausrücken, eine Traktorbergung war in Großsteinbach im Gange.

Seilwinde

Ein ähnliches Bild im Feuerwehrbereich Hartberg: Allein in den Morgenstunden wurden sieben Feuerwehren alarmiert. In Sebersdorf (Ortsteil von Bad Waltersdorf) etwa wurde die Wehr um 6.24 Uhr zu einer Fahrzeugbergung auf die L435 gerufen. Wegen des Schneefalles kam ein Pkw ins Schleudern und landete im Straßengraben. Die Feuerwehren Sebersdorf und Bad Waltersdorf zogen das Auto mittels Seilwinde zurück auf die Straße.

Generell gestaltete sich der Vormittag für die Kameraden aus Bad Waltersdorf stressig: Nach dem Einsatz auf der L435 ging es weiter zu einer Lkw-Bergung in Waltersdorfberg. Danach wurden die Feuerwehr zu einem Leitungsbruch in die Schule gerufen.

Auto in Graben

Im Hartberger Oberland kam es vermehrt zu Einsätzen. Die Feuerwehr Sparberegg rückte bereits um 2.42 Uhr zu einer Bergung auf einer Gemeindestraße zwischen Sparberegg und dem Schäffernsteg aus. Eine Lenkerin kam mit ihrem Pkw auf der schneeglatten Straße ins Rutschen und konnte ihr Fahrzeug auf der Bergseite in den Straßengraben manövrieren.

Auf der anderen Seite geht es laut Bericht der Feuerwehr steil bergab: Andernfalls hätte das Auto auch auf der anderen Straßenseite über eine steile Böschung stürzen können. Die Einsatzkräfte sicherten die Unfallstelle und barg das Fahrzeug mittels Seilwinde. Im Anschluss an die Bergung wurde der Lenkerin bei der Kettenmontage geholfen.

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