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Neue TeststreckeDarum fahren Europas erste Roboter-Züge nach Friedberg

Rund elf Millionen Euro werden in die Bahnstrecke Oberwart-Friedberg investiert, um sie zur Teststrecke für selbstfahrende Züge zu machen. Im "Open.Rail.Lab" erproben Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Eisenbahntechnologien.

Zwischen Oberwart und Friedberg werden künftig die automatisierten Testzüge fahren (Archivbild) © KLZ/Hofer
 

Zwischen Oberwart und Friedberg entsteht Europas erste Testumgebung für selbstfahrende Züge auf offener Strecke. Im "Open.Rail.Lab" erproben Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Eisenbahntechnologie wie etwa Loks, die Eisenbahnkreuzungen oder Hindernisse auf den Schienen automatisch erkennen.

Die 25,5 Kilometer lange Teststrecke verläuft von Oberwart über Altpinkafeld, Pinkafeld und Schäffernsteg nach Friedberg. Sie umfasst insgesamt acht Haltestellen, zwölf Eisenbahnkreuzungen und einen 524 Meter langer Tunnel. Die Inbetriebnahme der Teststrecke erfolgt im Juni 2018. Elf Millionen Euro investieren Infrastrukturministerium, Land und Industrie in die Adaptierung.

"Wir fördern gezielt Forschung rund um automatisiertes Bahnfahren. Damit tragen wir dazu bei, dass unsere heimischen Betriebe mit der neuen Technologie weltweit punkten und Arbeitsplätze bei uns im Land schaffen. Und wir machen die Eisenbahn noch sicherer", sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.

 

Züge ohne Lokführer

"Ab dem kommenden Jahr werden die Planungen und Umsetzungen für die Adaptierungen und Erweiterungen der Infrastruktur für das Open Rail Lab stattfinden", erläutert der burgenländische Landeshauptmann Hans Niessl.

Erst vor kurzem hatte das Land Burgenland die Strecke von den Österreichischen Bundesbahnen übernommen. Der Kaufvertrag war in Oberwart unterzeichnet worden.

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