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Umwelt

Minex-Bau in Zeltweg: Initiative "Rettet den Murwald" warnt

Willi Kaura und Ernst Deu von der Initiative "Rettet den Murwald" fürchten massive ökologische Beeinträchtigungen wegen des geplanten Baues der Minex GmbH am Gelände der ehemaligen ÖDK.

Willi Kaura und Ernst Deu © Sarah Ruckhofer
 

Erst der Kraftwerksbau in Fisching, dann der Bau des Holzinnovationszentrums (HIZ) in Zeltweg, nun die geplante Errichtung der Minex GmbH am Gelände der ehemaligen ÖDK: „Irgendwann wird es der Umwelt zu viel. Der Murwald wird sterben“, empört sich Primar Ernst Deu, mit Willi Kaura Gründer der Initiative „Rettet den Murwald“.
„Wir können nicht zuschauen, wie der Wald Stück für Stück zerstört wird“, so Deu, der seit 2012 für den Erhalt des Murwaldes kämpft. Bisher mit wenig Erfolg: Eine Beschwerde bei Republik Österreich und Land Steiermark wurde abgeschmettert.

Geschrumpft

Aufgeben kommt nicht infrage. „Für den Kraftwerksbau in Fisching sind 20 Hektar Wald gerodet worden, 31 wurden für das HIZ geopfert.“ Von ursprünglichen 240 sei der Murwald auf 160 Hektar geschrumpft. Die verbleibende Fläche ist in Teilen bereits als Industriegebiet gewidmet.
Die Initiative spricht von „kumulativen Effekten“: Einer Belastung würde der Wald standhalten, ein mögliches „HIZ 2“ plus Minex sei aber nicht verkraftbar. „Durch die Aufstauung wird das Wasser wärmer, fehlt auch noch die kühlende Wirkung des Waldes, verstärkt sich dieser Effekt noch.“ Minex plant zudem, 600 Liter Mur-Wasser pro Sekunde abzuleiten, zur Kühlung zu verwenden und wärmeres Wasser zurück in den Fluss zu leiten. Für Kaura der sichere Tod für den Huchen, einer vom Aussterben bedrohten Fischart.

Ableitung des Mur-Wassers

Vonseiten der Minex GmbH bestätigt man die geplante Ableitung des Mur-Wassers, Experten hätten aber sämtliche mögliche Effekte berechnet und keinerlei negative Auswirkungen festgestellt. Sollten ökologische Veränderungen bemerkt werden, würde man umgehend darauf reagieren.

Kommentare (4)

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u1t2ey3pdir7nub7wcb692jeilq81506
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Die verbleibende Fläche ist in Teilen bereits als Industriegebiet gewidmet:

Und dort liegen die Ursachen: Die Liegenschaftseigner und "Widmungsinhaber" unter die behördliche Lupe.

So ist vieles verständlicher und wird nachvollziehbar!

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userhotline
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Die beiden Herren

haben noch immer nicht begriffen, dass für dieses Projekt absolut kein Wald geopfert wird. Anscheinend gehen machen Dinge einfach nicht in den Kopf!!!! Ausserdem gibt es gar keinen Murwald...

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wieder.....

wieder eine Gruppe von den Grünen, die gegen alles sind, aber einen gutbezahlten Job haben und bei den Einheimischen gut dastehen wollen, bei ihrer "Obergescheitheit"

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sunnyluna
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Zuerst nachdenken und dann schreiben!!!!!

Sehr geehrte/r Uschba,
Mit ihrer Diffamierung der Grünen sollten Sie sich ein wenig zurückhalten, da Herr Kaura und Herr Deu im Interesse der Fischer handeln und daher die Lage aus ihrer Sicht darstellen.
Die Grüne wissen durchaus, dass das Projekt der Minex GmbH. auf dem Gelände der ehemaligen ÖDK gebaut werden soll. Allerdings empfehle ich Ihnen sich besser mit dem Vorhaben der Minex GmbH. vertraut zu machen!

Mit freundlichen Grüßen

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