Bei den Bildern kann man es kaum glauben, dass der Fahrer des Lkw sich unverletzt aus seiner misslichen Lage befreien konnte: Doch zum Glück war es so. In der Murauer Gemeinde Stadl-Predlitz war am 27. Juli ein Holztransporter auf einem Forstweg unterwegs - mehrmals überquerte er im Zuge der Arbeiten an diesem Tag eine Brücke. Die laut Feuerwehrmann Florian Petzner letzte Fahrt, die für diesen Tag über die Brücke geplant gewesen ist, überstand die Konstruktion nicht: Das Bauwerk aus Holz und Eisen brach zusammen, der Lkw landete samt Ladung im Scharbach.

Schwierige Bergungsarbeiten

Und dort liegt er nach wie vor, denn die Bergungsarbeiten gestalten sich als schwierig, Fachleute müssen mit entsprechendem Gerät (Autokran, Tieflader, ...) anrücken. Voraussichtlich morgen, 29. Juli, soll die Bergung über die Bühne gehen. Umwelttechnisch dürfte der Unfall ebenfalls glimpflich verlaufen sein: "Es sind nur wenige Mengen an Betriebsmittel ausgeronnen", so Petzner von der Feuerwehr Stadl an der Mur. Der Unfall passierte an der Grenze zu Kärnten - alarmiert wurden neben der Feuerwehr Stadl die Kollegen aus Neumarkt sowie die Kärntner Feuerwehren Glödnitz und Metnitz. Die Feuerwehrleute stellten sicher, dass keine Betriebsmittel mehr auslaufen und sie errichteten eine Ölsperre. 

Natürlich werden Sachverständige prüfen, warum es zu dem Unfall auf dem Forstweg gekommen ist. Es wird aber vermutet, dass Unwetter der vergangenen Tage die Brückenlager unterspült haben.

 

Fotos von den Bergungsarbeiten finden Sie hier (dem Artikel am 30. Juli hinzugefügt):

Weitere Bilder vom Unfall:

Der Lenker konnte sich selbst befreien
© FF Stadl an der Mur
Auch die Ladung landete im Bach
© FF Stadl an der Mur
Feuerwehrleute im Einsatz
© FF Stadl an der Mur
Eine Ölsperre wurde errichtet
© FF Stadl an der Mur