Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Wut über neuerlichen Unfall "Bei diesen Fahrverhältnissen ist das lebensgefährlich"

Ohne Schneeketten kam am Montag ein Lkw-Lenker aus der Slowakei mit seinem Fahrzeug ins Rutschen, der Lkw prallte vor Trieben in eine Betonmauer. Anrainer und Einsatzkräfte sind entsetzt.

Zum Glück wurde bei dem Unfall niemand verletzt © Kandler
 

Die Wut ist spürbar - bei Anrainern genauso wie bei Einsatzkräften. Erneut blieb am Montag im dichten Schneefall ein Lkw am Triebener Tauern stecken, verursachte diesmal sogar einen Unfall. Erst vergangene Woche sorgten Mautflüchtlinge auf der Strecke für Chaos. Georg Kandler aus Hohentauern, Schulbus-Lenker und langjähriger Kämpfer für ein Fahrverbot, war zufällig vor Ort, als sich der Unfall ereignete. "Die Pkw haben Ketten angelegt, der Lkw nicht. Er war bereits neun Kilometer von Hohentauern Richtung Trieben unterwegs, bei Schneefahrbahn und Glatteis." Der ausländische Lkw geriet laut Kandler mehrmals ins Rutschen, "er brauchte die ganze Fahrbahn". Wenig später hörte Kandler in den Nachrichten von der Straßensperre der B114 und wusste schon, was los ist.

Kommentare (19)
Kommentieren
oekoLogisch
0
19
Lesenswert?

Fahre selbst einen Holz-LKW

Wir fahren situationselastisch mit 3 bis 8 Ketten bei Schnee und Eis. Umso schwerer beladen, umso besser. Leer bergab kann schwierig werden, ja nicht zu schnell werden! Ein Sattelzug bei diesen Verhältnissen müsste eine Kette auf der Lenkachse, 2 Ketten auf der Triebachse und zwei Ketten auf einer Achse des Aufliegers aufgelegt haben, um strecken zu können, falls die Zugmaschine ins Rutschen kommt. (habe ich noch nie gesehen!) Bergauf ist ein Sattelzug sehr im Nachteil, weil er meist nur eine getriebene Achse hat und die aufgrund von Gesetzen nicht schwerer beladen darf, als zugelassen. Also selbst mit Ketten kann es schwierig werden.
Also mit einem Sattelzug hätte ich, obwohl wir auch bei Plankeis mit bis zu 50 Tonnen auf Forststraßen (wo gewöhnlich kein Gegenverkehr ist) runterfahren, bei solchen Verhältnissen panische Angst. Aber auch im Sommer sind diese Strassen (Triebener und Gaberl) für Sattelzüge nicht geeignet, da die Kurvenradien zu eng sind, und der Sattelauflieger in die Kurve "schneidet". Das wird eines Tages sicher zu einem schweren Busunglück führen, wo eine Seite des Busses aufgeschlitzt wird.

Daher sind diese Straßen sofort für Sattelzüge zu sperren und im Winter für sämtliche LKW über 7,5 Tonnen, ausgenommen Ziel- und Quellverkehr zwischen Möderbrugg und Trieben. Strafe beim Drüberfahren 10 mal so hoch als die Strassenmaut von Judenburg bis Trieben über die Autobahn, Kontrolle per Kamera in Hohentauern!!

Sege
0
15
Lesenswert?

Unglaublich

dass es den Behörden nicht gelingt diesen gefährlichen Unfug abzustellen. Es muss doch möglich sein diese Abschneider unrentabel zu machen.

ma12
0
13
Lesenswert?

jaja

Wäre ganz einfach: Kontrollieren bis aufs Unterhemd und anzeigen. So lange, bis es sich herumspricht. Mautflüchtlinge auch auf der B66 und dann B68. Die LKW-Sattel hängen auch bei leichtem Schneefall auf jedem Hügel.

wolfisch
0
24
Lesenswert?

Aufhalten

Am Fusse der Passstrasse aufhalten und nicht mehr weiterfahren lassen.

WASGIBTSNEUES
0
44
Lesenswert?

Einfache Lösung

LKW Beschlagnahmen, die kompletten Kosten der Bergung etc. sofort in Rechnung stellen und den LKW erst dann wieder freigeben wenn bis auf den letzten Cent alles bezahlt ist. Wie kommen wir dazu die Kosten dafür auch noch zu tragen.

homerjsimpson
13
37
Lesenswert?

Unverantwortlich der LKW-Fahrer.

Aber auch der nachkommende PKW hat natürlich nicht ausreichend Abstand gehalten. Man kann immer bremsen, wenn man den vorgeschriebenen Abstand einhält. Punkt.

Edlwer
0
75
Lesenswert?

Das aber auch für inländische Fahrer.....

.... so wie gestern vormittag, in Landl, ortsansässiges Unternehmen, ortansässige Fahrer, starten bei Schneefall und Schneefahrbahn ohne Ketten. bei 2 LKW war bei der ersten Steigung schluss und blockierten die Fahrbahn, die nächsten 2 LKW Standen 1km weiter, ohne Absicherung auf der Straße zum Kettenauflegen. Das ist echt klasse, speziell bei der unübersichtlichen Staße und bei Gegenverkehr.
Es sind nicht nur die Ausländer so BLÖD!!!!

schafferus
2
80
Lesenswert?

B114

Frage an Verkehrslandesrat Lang: Wieviele Todesopfer braucht es bis zu einer Reaktion?

Barbara12
13
27
Lesenswert?

Lang

der kennt sich ja bei den Finazen nicht aus wie soll sich den dieses Kasperl beim Verkehr auskennen seid er Vize_LH ist stolziert er ja noch provokanter durch Leoben

Analyst_009
8
5
Lesenswert?

Was ist denn das bitte?

Was fällt Ihnen eigentlich ein, so über jemand öffentlich zu sprechen? Ich lehne diese Art der Rede ab.

Shiba1
0
102
Lesenswert?

Mautflüchtlinge zahlen,

soweit ich weiß, 26 Euro Strafe. Diese Strafe ist dermaßen lächerlich, dass die Maut umgangen wird, wo immer das möglich ist. Braucht man sich nicht zu wundern.

untermBaum
3
125
Lesenswert?

Höchststrafen

für solche Lebensgefährder (Fahrer und Unternehmen die Ihr Personal unter extremen Druck setzen!)
Beschlagnahmung von Fracht und LKW.
DAS würde sich in LKWFahrer-Kreisen schnell herumsprechen. Egal ob IN- oder Ausländer.

KarlZoech
3
27
Lesenswert?

@ untermBaum: Einverstanden bei Beschlagnahme von Lkw!

Und ja, das würde sich bei Frächtern und Fahrern sehr rasch herumsprechen!
Dies hörte ich vor drei oder vier Jahren von einem Frächtervertreter - anlässlich einer Diskussion zum Thema B114 - welcher erzählte, wie konsequent man diesbezüglich z.B. in Frankreich vorgeht! Dort getraut sich kein Fahrer ein Fahrverbot nicht einzuhalten!

Was allerdings die Fracht angeht: Das geht gar nicht. Denn was bitte kann der versendende Betrieb dafür, dass der beauftragte Frächter bzw. dessen Fahrer sich nicht an Regeln hält?

untermBaum
1
13
Lesenswert?

Da haben Sie

Natürlich nicht Unrecht.

berggrazer
0
90
Lesenswert?

Konsequenzen?

Warum erfährt man nie, welche (hoffentlich) horrenden Konsequenzen für den LKW-Fahrer entstehen?
Das kommt vom Leichtsinn etwa dem Fahren unter Alkoholeinfluss gleich. Zumal der LKW-Fahrer mit seinem Gefährt hier zusätzlich Verantwortung trägt. Ein Fahrverbot in AT für den Fahrer oder gar das Unternehmen sowie eine Strafanzeige wäre wohl das mindeste.

kropfrob
2
0
Lesenswert?

"horrenden Konsequenzen"?

YMMD

2franky2
0
19
Lesenswert?

Warum man nichts erfährt?

Einerseits Datenschutzrechtliche!
Andererseits sind die Strafen in Österreich lächerlich gering im Verhältnis des Schadens oder der Gefährdung

KarlZoech
0
9
Lesenswert?

@ 2franky2: Das Wort Datenschutz kann ich schon bald nicht mehr hören!

Leute, welche bei einer Wahl kandidieren, wollten unter Berufung auf den Datenschutz, dass die Anzahl deren Vorzugsstimmen (es waren wenige....) nicht veröffentlich werden sollten; dem schoben Höchstgerichte einen Riegel vor.

Ich kenne eine - steirische - Gemeinde, deren Bürgermeister die Gemeindezeitung nicht mehr online stellte unter Bezug auf Datenschutz bzw. DSGVO.
Von der Arge Daten erhielt ich auf Anfrage die Auskunft, dass die DSGVO auf die Gemeindezeitung(en) gar nicht anwendbar ist; darüber werde ich den betreffenden Bgm. demnächst gerne informieren.

GanzObjektivGesehen
0
96
Lesenswert?

Gesetzliche Regelungen und Verbote werden ignoriert ?

Kostenübernahme durch den Fahrer und zeitweiliges Fahrverbot.
Wenn das die Gesetzeslage nicht zulässt....Gesetz ändern.