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Lkw blieben steckenSchneechaos am Triebener Tauern: "Navi hat Route angezeigt"

Am Mittwoch, 13. Jänner, sorgten gleich mehrere Mautflüchtlinge für lebensgefährliche Situationen am Triebener Tauern. Anrainer ärgern sich und fordern Landesregierung auf, endlich eine Lösung zu finden.

Tief winterliche Verhältnisse und ein Fahrverbot hielten auch diesen LKW nicht davon ab, den Tauern überqueren zu wollen © kk
 

Der 13. Jänner war ein schwieriger Tag für Feuerwehr, Polizei und Anrainer des Triebener Tauerns: Durch den Schneefall blieben gleich mehrere Lkw auf der Passstraße hängen, das Winterfahrverbot wurde offenbar ebenso ignoriert wie die Schneekettenpflicht. Schulbusunternehmer Georg Kandler kämpft wie viele Lokalpolitiker und Anrainer seit mehr als zehn Jahren für ein Lkw-Fahrverbot und sieht seine Forderungen einmal mehr bestätigt: "Leider müssen wir feststellen, dass sich seit der Demo im Oktober nichts mehr bewegt hat", schreibt er in einem Brief an die steirische Landesregierung, dem Fotos von den schwierigen Bergungen angehängt sind. "Die Mautflüchtlinge kümmern sich um keine Verkehrszeichen oder Verbote, wann wird gehandelt, oder muss etwas Schlimmeres vorher passieren?"

Kommentare (7)
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oekoLogisch
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Der Lang und der Schützi

sollen mal selbst einen Sattelzug von Trieben nach Bärnbach und wieder zurück fahren. Ist echt lässig, wenn dann vielleicht in der Zechnerkurve unter St. Johann drei Busse entgegen kommen, da ist sicher einer davon geschlitzt.

KarlZoech
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Gleich fünf Mal an einem Tag.... Unfassbar, was da immer noch geschieht auf der B114!

Wir, die Bevölkerung, fordern von den zuständigen Politikerinnen in Bund und Land, sich raschest um eine Lösung zu bemühen!
Und das geht, wenn auf beiden Ebenen der Wille zu einer Lösung da ist!

Denn die Politik ist nicht dazu da, uns zu erklären, warum etwas nicht ginge (das haben wir alle schon viel zu oft gehört....), sondern die Politik ist einzig dazu da, die Ärmel hochzukrempeln und mit klarem Willen Lösungen zu schaffen!
Lösungen, welche wir dringend brauchen im Interesse der Verkehrssicherheit und der an der B114 lebenden Bevölkerung!

Die B114 über den Triebener Tauern und durchs Pölstal ist eine alpine Route, mit allen Gefahren(stellen), welche solche Routen haben! Dort haben nur Ziel- und Quellverkehr etwas zu suchen! Für alle anderen Lkw-Fahrten gibt es die A9 und die S6, beide mit viel Steuergeld errichtet!

Danke an Georg Kandler, welcher sich unermüdlich einsetzt, diverse Vorfälle dokumentiert; er erlebt ja fast hautnah, welch gefährliche Situtationen es auf der B114 beinahe täglich gibt!

PS. Für den steirischen Bereich der B320 konnte, da nicht zwei Bezirke involviert waren wie auf der B114 (und daher das Land zuständig ist), der damalige Liezener Bezirkshauptmann Dr. Dick die nötigen Maßnahmen verordnen - und schnell brachten diese Maßnahmen eine deutliche Verbesserung der Situation im Ennstal!
Danke daher an Dr. Dick!

sunny1981
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Richtig soll es heißen A9 und S36

.

KarlZoech
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@ sunny1981: Mea culpa, danke für den Hinweis und sorry, für die "entfallene" 3.

Doch jene, welche die Situation kennen, wussten ohnehin, welche Schnellstraße ich nennen wollte - so wie Sie auch.

schurxe
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Die

Mautflüchtling bis in's Frühjahr stehen lassen und dann Tschüß für immer

bmohr53
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Du hast

vollkommenrecht und einfach mal eine Zeit lang am Gaberl und am Triebner Tauern fix eine Polizeistreife inkl. Prüfstation der Landesregierung abstellen! Sind eh alles rollende Zeitbomben!!!! 85% der LKW's müssen wahrscheinlich eh sofort stillgelegt werden!

KarlZoech
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@ schurxe: Die Fahrzeuge: Ja! Deren Fahrer: Naja....

Die Fahrer sind doch auch arme Hunde, die bekommen riesigen Druck von deren Firmen, die Fahrer hören schon auch oft: "Sie fahren dort oder sie sind gekündigt!"*
Daher: Strafen müssen den Firmen, welche die Lkw betreiben so weh tun, dass diese von selber ihre Fahrer dazu anhalten, die B114 (oder ähnliche Mautfluchtrouten) nicht zu befahren!

* Dazu könnte Ihnen der Gemeindearzt von Hohentauern, Herr Dr. Höfler, viel erzählen....