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Armut in der KriseCorona beschert KPÖ-Sozialfonds enormen Zulauf

Die KPÖ lud in Knittelfeld zum "Tag der offenen Konten". Immer mehr Menschen können ihre Kosten nicht mehr decken, die Krise verschärft die Armut.

Landtagsabgeordnete Claudia Klimt-Weithaler, Stadträtin Renate Pacher, Gemeinderat Josef Meszlenyi und Sozialarbeiterin Karin Gruber © Sarah Ruckhofer
 

Jedes Jahr lädt die KPÖ im Jänner zum "Tag der offenen Konten": Für die Mandatare gilt eine Einkommensobergrenze, die restlichen Bezüge fließen in den Sozialfonds der Partei. Rund 4700 Euro sind dabei in der Region Obersteiermark-West 2020 zusammengekommen, 142 Menschen wurden unterstützt. "Bei uns haben sich sehr viele Menschen gemeldet, mit denen wir noch nie zu tun hatten", schildert der Knittelfelder KPÖ-Gemeinderat Josef Meszlenyi. Die Krise verschärft in vielen Familien finanzielle Probleme. "Aber es kommen auch junge Menschen, die nie gedacht hätten, dass sie einmal Unterstützung brauchen." Auch für Mindestpensionisten und Alleinerziehende ist die Coronakrise schwer zu bewältigen. "Es gibt viele Arbeitslose, plötzlich muss man mit 55 Prozent des Einkommens zurecht kommen", so Stadträtin Renate Pacher. "Das ist eine Katastrophe für die Menschen."

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