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KreischbergBub beim Skifahren vermisst: Jäger fand ihn

Pistendienst, Bergrettung und Polizei suchten am Kreischberg nach einem Sechsjährigen, der verschwunden war. Der Bursche wurde glücklicherweise rund eine Stunde nach seinem Verschwinden von einem Jäger gefunden.

Die Bergrettung war ebenfalls im Einsatz (Sujet) © APA/Barbara Gindl
 

Glücklich endete eine Suchaktion nach einem sechsjährigen Burschen im Bezirk Murau. Doch von vorne: Am 11. Jänner war eine 43-jährige Linzerin -  gemeinsam mit ihren vier unmündigen Kindern und einem 80-Jährigen aus dem Bezirk Murau - am Kreischberg Skifahren.

Bei der Abfahrt auf der Piste Nummer 18 trennte sich am Nachmittag die Gruppe. Der Sechsjährige fuhr alleine die Piste Nummer 12, dem Safariland, weiter. Das Kind kam aber nicht am Ende der Piste an, um 15.50 Uhr wurde das Liftpersonal verständigt. Dieses leitete sofort eine Suchaktion ein.

Pistendienst, Bergrettung und Polizei suchten vorerst mit einem Skidoo nach dem Kind und standen gegen 16.25 Uhr kurz vor der Entscheidung, eine groß angelegte Suchaktion auszulösen. Dies war aber glücklicherweise nicht mehr nötig: "Die Einsatzkräfte erhielten die Information, dass ein Jäger den Buben im sogenannten Lorenzergraben am Straßenrand hockend aufgefunden und zur Talstation gebracht hatte", wie vonseiten der Polizei berichtet wurde.

Erhebungen ergaben, dass sich der Bub bei der Abfahrt am Ende der Piste aus ungeklärter Ursache zu weit nach rechts gehalten hatte. Er fuhr dann über Güterwege weiter talwärts und ging anschließend - bei minus zwölf Grad - noch zirka drei Kilometer zu Fuß in Richtung Tal.

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Danke für Ihr Verständnis.

Haheande
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Ein hoch auf den Jäger

Manchmal ist es doch ganz gut, wenn Jäger Ihrer Pflicht nachkommen und im Revier unterwegs sind....manchmal kann es lebensrettend sein, da ein Jäger auch in den unwegsamsten Gegenden unterwegs ist. Also Jagd ist mehr als nur Bambi abknallen. Vielleicht wird die Jagd auch einmal von dieser Seite betrachtet. Ein Lob an den Weidkameraden!

karin666
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Mutter?

Was ist das für eine Mutter, die ihr 6 jähriges Kind alleine eine Piste runterfahren lässt und dann noch dazu aus den Augen verliert?

femoli
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Nicht ganz verstanden???

Offensichtlich „Thema verfehlt“!!
Im Artikel gehts um einen 6-jährigen der sich im Wald verirrt hat, nicht um die Anreise bzw. darum ob es einen Zweitwohnsitz gibt oder nicht...🙈

Was war einmal der Slogan einer Versicherung?
„Ihre Sorgen möchten wir haben“ oder?

Hasl
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Weite Anfahrt

Für einen Tag Skifahren eine weite Anreise. Da ja lockdown ist und man nirgendwo nächtigen kann/darf, außer ich habe einen zweit Wohnsitz. Manches ist unverständlich.

elloco1970
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Seh ich aber nicht so....

Von Graz fährt man auch 90 Minuten zu den am besten präparierten Pisten in der ganzen Region..........es ist nicht alles verboten und es ist gewiss Corona, aber nicht Ebola..............hatte letzte Woche ein schlechtes Gewissen weil ich meine 13 jährige Tochter alleine fahren ließ auf den tollen Pisten, aber mit 6 Jahren sollte man schon a bissl vorsichtiger sein, vor allem wenn ganz alleine unterwegs..............trotzdem allem Xsund bleiben

erstdenkendannsprechen
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ja kommen sie - glauben sie, dass eine mutter mit vier kindern

alles zusammenpackt und von linz nach murau fährt? und am abend wieder zurück? wirklich? da müssen sie aber selber lachen.

ja, das ging schief. abhängig vom können des kindes kann man sie aber schon einmal alleine fahren lassen. sie haben recht, dass 6 jahre vlt. zu klein ist für ganz allein (va. was unfallgefahr betrifft).

Hasl
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Meine Meinung

Von Graz kommen viele Tagesfahrer auf den Kreischberg, aber von Linz kann ich es mir nicht vorstellen. Aber jeder wie er will. Ist ja nur meine Meinung.

femoli
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Besser

denken statt schreiben...