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Bezirk MurtalPolitischer Widerstand gegen Bau von großer Fotovoltaikanlage

Im Bezirk Murtal ist die Errichtung einer mehrere Hektar großen Fotovoltaik-Freiflächenanlage in Planung. Doch die Kommunalpolitik steht dem Vorhaben reserviert gegenüber.

Sujetbild
Sujetbild © Marina Lohrbach - stock.adobe.com
 

Soll es zu einem großflächigen Ausbau erneuerbarer Energieträger in Weißkirchen kommen? Diese Frage beschäftigt aktuell die Gemeindepolitik. Anlass ist ein Vorhaben des Murtaler Landwirts Johannes Attems. Dieser will gemeinsam mit der Wiener Competitive Power Generation GmbH auf seinem eigenen Grundstück eine große Fotovoltaik-Freiflächenanlage errichten. Der geplante Standort liegt im Ortsteil Thann, ungefähr auf halbem Weg zwischen dem Weißkirchner Gemeindezentrum und Großlobming.

Kommentare (10)
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Expat
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Alles "Gute" für Weißkirchen

In Than will man eine zwölf Hektar groß Fotovoltaikanlage bauen, dafür soll im Ortsteil Fisching ein Aspest Endlager errichtet werden.

Wer da nicht sagt: "Ja aber nicht bei mir in der Nähe" muss naturtrüb sein.

calcit
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Asbest (schreibt man übriges mit b)endlager...

...so ein Blödsinn. Eine Baurestmassendeponie mit einem Kontainment für Asbestzementbauteile wie Enternitplatten, Welleternit etc... was auf jedem zweiten Haus drauf ist, auch in Weißkirchen... oder werden die Platten dort privat vergraben oder in den Wald gekippt?

freeman666
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Agriphotovoltaik

Es gibt doch schon genug Beispiele, wo Photovoltaik UND Weideland gemeinsam existieren können.
Unter Agripholtaik findet man etliche funktionierende Projekte.
Wenn die Paneele hoch genüg errichtet werden nutzen Kühe, Schafe die Paneele sogar als willkommener Schattenspender in den schon oft brutal heißen Sommermonaten.
Darunter wächst Gras- in einer anderen Zusammensetzung als auf "normalen" Wiesen aber offensichtlich fressen das die Weidetiere auch gerne.
Die Kuh kann ja frei entscheiden, ob sie Gras aus dem Schattengebiet oder aus sonnigem Gebiet frisst.
Klar gehört von einer Weide nur ein Teil mit so einer Anlage bestückt.
Innovativ ist auch, das abfließende Regenwasser teilweise zu sammeln und den Kühen in Tränken umzuleiten. Erspart wieder Fahrten mit Wasser um die Tiere zu tränken.
Energiegewinnung und Umweltschutz kann gemeinsam funktionieren.
Fakt ist der Strombedarf wird weiter steigen, dann schon Projekte mit nachhaltiger Energie errichten.

DergeerderteSteirer
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Dein Kommentar und die Sichtweise haben völlig richtige Ansätze @freeman666, ....................

meine Person ist in einem großen steirischen Industriebetrieb arbeitstätig, beim Eigenheim haben wir auch eine PV-Anlage + Speicher installiert und ich fragte den Energie - Steiermark Mitarbeiter (Planer) warum bei so einem großen Industriebetrieb bei dem ich arbeitstätig bin die flachen Hallendächer nicht als PV - Anlagenfläche genutzt werden.
Er schilderte mir das zwar ein Angebot in Erwägung gezogen wurde um dadurch einen Aufbau einer großflächigen PV-Anlage auf den riesigen flachen Dachflächen der Hallen vorzunehmen, und jetzt kommt der gierige Vorschlag des Unternehmens welchem die Hallen gehören, das die Energie-Steiermark schon einen Aufbau tätigen könnte, jedoch das für die verbaute Dachfläche Miete von der Energie - Steiermark bezahlt werden müsste !!
Die Frechheit des Industriebetriebes liegt darin enthalten das Strom in sehr großen Mengen für den Betrieb der Industrieanlagen benötigt wird, erstens würden dem Industriebetrieb riesige Förderzahlungen durch die Errichtung zu gute kommen, zweitens der Eigenverbrauch durch eine solche PV - Anlage sicher zu keinem geringen Teil gedeckt werden, drittens durch die obstruse Forderung einer Mietzahlung für die verbaute Dachfläche auch noch Gewinn dadurch geschäffelt wird !
Wo da jetzt der Unterschied zwischen realer Praktik, Profitgier eines Unternehmens, Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit usw. bleibt ist für mich nicht nachvollziehbar, was meinst den selbst zu solchen Praktiken !!

DergeerderteSteirer
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Zusatz: ..................

Darum bin ich auch strikt dafür das jeder Häuslbauer und jeder Betrieb, wenn die Dachausrichtung geeignet ist, ohne solch nachhaltige Anlagen keinen positiven Baukommisionsbescheid bekommen darf, entweder ziehen alle an einem Strang um der Umwelt und der Nachhaltigkeit einen guten Dienst zu erweisen oder nicht !!
Wenn nur jeder etwas mehr Geld dafür in die Hand nehmen würde anstatt in unnötigen Luxus und Urlaube zu investieren hätten wir nicht so ein Umweltproblem !!

shaba88
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Kommentar

Siehe Artikel Temment, Strass

Helmut67
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Klimaschutz

Ja aber nicht bei mir in der Nähe. Sollen es die anderen machen.

DergeerderteSteirer
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@Helmut67, ...................

dein Kommentar ist ja ironisch gemeint, gell .

Das ist leider die Verhaltensweise von vielen, "sollen die anderen machen" !!

peter80
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..

Absolut richtig seitens der Gemeinde Entschieden. Das zupflaster der Großflächen auf Basis von Förderungen und Oemag anlagen wo hier landwirtschafliche Fläche vernichtet wird kanns doch wirklich nicht sein. Hier gehts dem Bauern nicht um die Energiewende sonden schlichweg um den Profit. Also bitte weg mit der Scheinheiligen Argumentation.

feringo
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Der Ankerpunkt für die Verhältnismäßigkeit

Tja, was ist der Ausgangspunkt für die Verhältnismäßigkeit?
Weißkirchen, Murtal, Steiermark, Österreich, Europa, die Welt, alle Autos, alle Verbrennungsmaschinen, ...?