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JudenburgAltes Schulgebäude wird teilsaniert

Neu gestaltet wird der Eingangsbereich der Volksschule Judenburg Stadt. Zudem baut man einen Aufzug ein. Parkplätze in der Herrengasse werden ebenfalls neu angeordnet.

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Blick in die Zukunft: Im Bereich der Herrengasse wird der Eingang barrierefrei gestaltet. Neu angeordnet werden auch die Parkplätze © Stadt Judenburg
 

"Mädchen-Schule“ und „Knaben-Schule“ ist über den ehemaligen Eingängen zur Volksschule Judenburg Stadt zu lesen. Die Portale stechen ins Auge, als Eingang dienen sie aber schon lange nicht mehr.

Vor mehr als 100 Jahren wurde das unter Denkmalschutz stehende Gebäude errichtet, in dem die Volksschule und die Allgemeine Sonderschule untergebracht sind. Beide stehen unter der Leitung von Silvia Celin, die die Idee zu diesem Projekt hatte.

Nun wird der alte Eingangsbereich wieder reaktiviert. Bereits im Jänner 2018 wurden die Pläne bei einer Bürgerversammlung vorgestellt, vier Schüler der HTL Zeltweg haben sich in einer Diplomarbeit dem Thema angenommen. Darauf wurde bei der nun abgeschlossenen Planung auch aufgebaut, am 15. März stellte man die bevorstehenden Baumaßnahmen Kindern, Lehrern und Eltern vor.

Christian Moser und Thomas Kolland vom Stadtbauamt berichteten etwa, dass im Mai die ersten Arbeiten starten. „Der größte Teil der Maßnahmen findet aber in den Ferien statt“, so Moser. Darunter die Errichtung eines Liftschachts und der Einbau des Aufzugs. Die Errichtung eines Lifts zählte bei der Planung zu den größten Herausforderungen.

Mit einem Niveauausgleich will man einen neuen barrierefreien Haupteingang schaffen. Geplant sind unter anderem auch die Errichtung eines Schulkinder-Gehstreifens und einer Zubringer-Fläche. Die bestehende Naturstein-Sockelmauer soll saniert werden. Neu angeordnet werden zudem die Parkplätze in der Herrengasse und es soll ein neuer Schul-Vorplatz mit Bänken und Beleuchtung entstehen.

„Es ist nicht einfach, aus einem alten denkmalgeschützten Gebäude etwas Modernes zu machen“, so Bürgermeister Hannes Dolleschall. Er bedankte sich bei den HTL-Schülern für „euer Hirnschmalz“ und bei Direktorin Celin für die Idee.

Die Kosten belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Davon kommen rund 100.000 Euro aus einem Infrastrukturfonds des Finanzministeriums und es gibt 40.000 Euro Bedarfszuweisungen.

Am Montag, 18. März, wird noch einmal über das Projekt informiert: Alle Interessierten sind eingeladen. Ab 18 Uhr in der Aula der Schule.

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