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LawinengefahrAuch in Pusterwald wurde Katastrophe ausgerufen

Nicht nur in Hohentauern und Pölstal, auch im angrenzenden Pusterwald wurde die Katastrophe festgestellt. Gemeindestraßen gesperrt, Einheimische können noch ausweichen.

In weiten Teilen der Obersteiermark stapelt sich der Schnee meterhoch © (c) APA/HARALD SCHNEIDER (HARALD SCHNEIDER)
 

Mit Pusterwald wurde nun in drei Gemeinden des Bezirkes Murtal die Katastrophe festgestellt. Wegen Lawinengefahr und andauerndem Schneefall sind aktuell die Gemeindestraßen Richtung Hinterwinkel und Scharnitzgraben gesperrt, fünf Bauernhöfe sind nicht erreichbar. "Die Ortskundigen können über Schleichwege ausweichen, wer berufstätig ist, nächtigt bei Verwandten", so Bürgermeister Julius Koini. "Sperren sind immer eine Gratwanderung, ohne Hubschrauber können auch wir die Lage nicht gut beurteilen." Vor allem Touristen - Skitourengeher und Wanderer - wolle man aus den gesperrten Zonen fernhalten, die Gefahr ist schlicht zu groß. Verschärft sich die Lawinensituation oder geht eine Lawine tatsächlich ab, müssten die  Gräben evakuiert werden.

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