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Bernhard PlankDer neue Chef von Ski Grebenzen ist Kunstschneefan

Bernhard Plank, nach der Ära Karl Schmidhofer neuer Geschäftsführer und Betriebsleiter von Ski Grebenzen, ist mit dem Winterstart nicht unzufrieden. Zwei Lifte von sieben sind derzeit in Betrieb.

Skigebiet Grebenzen St. Lambrecht: Derzeit sind dort Tellerlift und Sesselbahn wie Kinderland in Betrieb, am Bild zu sehen die angezuckerte Landschaft beim Schutzhaus in 1660 Meter Seehöhe © Ski Grebenzen
 

"Snow: Hard packed“ vermeldet das Internet zum Skigebiet Grebenzen. Kompakter Kunstschnee. So mag er ihn gerne: Bernhard Plank, neuer Geschäftsführer und Betriebsleiter. „Ich bin von einer guten Kunstschneepiste überzeugt. Sie ist kompakter und länger haltbar.“ Die Wintersportler müssen nachmittags nicht über durchfahrene Buckelpisten talwärts rutschen. Wir erwischen Plank in seinem Sportfachgeschäft, direkt bei der Talstation. Schlagen die Wintersportherzen noch?
Nun, der 44-jährige gebürtige St. Blasener bedient gerade einen Kunden. Die Grebenzen ist pünktlich mit 1. Dezember in den Winter gestartet. Freilich sind aktuell von sieben Liften erst Tellerlift, Sesselbahn und Kinderland offen, die Kunstschneedecke misst zwischen 20 und 50 Zentimeter. Nur oben, auf 1900 Meter Seehöhe, zieren etwa 30 Zentimeter natürliches Weiß den Gipfel. Klingt nach Trauerspiel nach der Rekordsaison 2017-2018.

Unterlage

Unzufrieden? Ein Fremdwort für Plank: „Wir sind gut in den Winter gestartet, haben eine optimale Unterlage.“ Am Sonntag werden die Kanonen wieder angeworfen, die Temperaturen sollten laut Prognose passen. Motto: Ist Petrus müde, machen wir uns den Winter selber. Kein Problem für den passionierten Skifahrer und ehemaligen Europacup-Rennläufer: „Ohne Beschneiung geht es ja schon lange nicht mehr, und die Technologie entwickelt sich.“ In Richtung weniger Energieaufwand, weniger Wasserbedarf. 200.000 Euro flossen heuer in neue Anlagen. Die neue Steuerung dazu heißt Smartphone.

Täglich dreht Bernhard Plank seine Kontrollrunden auf der Piste. Er kennt alle Facetten in ganz Europa, alle Pisten, alle Verhältnisse. Sein Lieblingsgebiet? Die Grebenzen natürlich. Sagt er nicht nur als Lokalmatador: „Unser Rennhang auf der Pabstin ist mit seiner Breite sicher einer der schönsten Riesentorlauf-Hänge.“ Alljährlich stehen große Rennen am Programm, am 21. und 22. Dezember fiebern die internationalen Damen bei den FIS-Rennen im Starthaus. Am 28. Dezember erwarten die Lambrechter das A-Team für ein dreitägiges Training. Mit Ramona Siebenhofer und Nicole Schmidhofer.

Ab Jänner

Auf die fulminant in die Saison gestartete Schmidhofer freut sich Onkel Karl – bis Ende des Monats noch interimistisch im Einsatz, ab Jänner übernimmt der Grebenzen-Sanierer bekanntlich den Hauser Kaibling. „Ich bin guter Dinge, dass ich einen guten Mann, einen Techniker mit einem perfekten Berufsbild da habe. Er hat die Sanierung von Anfang an mitbegleitet.“ Plank, Absolvent der Ski-Hauptschule Schladming und gelernter Schlosser, stehe ein gutes Team zur Verfügung. „Wir haben mit 22 Mitarbeitern eine tolle Mannschaft für unseren Betrieb aufgebaut.“
Der Skiberg setzt nun auf mehr Ruhe statt großes Remmidemmi mit Dauershowkalender. Sport und Familie heißen die Schwerpunkte. Kunstschneefeuer frei. Bis Weihnachten sollte es alle Lifte betriebsfit gemacht haben. Hard packed.

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