Judenburger SommerDie Tücken der schönen neuen Welt

Das Kulturfestival Judenburger Sommer steht ganz im Zeichen der Digitalisierung. Im Juli stehen Vorträge, Konzerte und Aufführungen am Programm.

Veranstalter und Künstler stellten am Mittwoch das Programm vor © Sarah Ruckhofer
 

Das Kunst- und Kulturfestival Judenburger Sommer geht heuer in seine 29. Saison. Von 7. bis 21. Juli stehen zwölf hochkarätige Veranstaltungen quer durch alle Genres am Programm, das einende Motto lautet „Schöne neue Welt?“. Dieses soll den „Zeitgeist einfangen“, wie Judenburgs Kulturreferentin Gabriele Kolar bei der Programmpräsentation am Mittwoch festhielt. Vor allem die Vorträge und Filmvorführungen nähern sich dem Thema an. „Alexa, hab ich heute schon meine Tabletten genommen?“, lautet etwa der Titel des Vortrags von Medienkünstler Gerfried Stocker. „Beziehungen in Zeiten der Digitalisierung“ widmet sich Psychiater, Psychologe und Bestsellerautor Michael Lehofer.

Das Programm

Konzerte: Eröffnungskonzert Hymnus II; Die Strottern; Indra Rios-Moore; Paul Gulda – das wohltemperierte Klavier; Falco Gedenkkonzert, Hot Pants Road Club.
Vorträge: Gerfried Stocker, Michael Lehofer, Mario Matzer.
Film: Schöne neue Welt.
Ausstellung: Robert Isak – Paradies Freiheit.
Sonstiges: Poetry Slam.

Musikalisch ist das Festival wie gewohnt breit aufgestellt: Am Programm stehen etwa Jazzerin Indra Rios-Moore, Pianist Paul Gulda oder der Hot Pants Road Club. Dirigent Peter Vorraber inszeniert das Eröffnungskonzert Hymnus II in Zusammenarbeit mit der Simultania Judenburg. Das junge Publikum soll ein Poetry Slam-Abend anlocken, mit dabei sind die besten Slammer aus ganz Österreich. Die künstlerische Leitung des Festivals teilen sich auch heute wieder Sibylle Rarej und Wolfgang Messner. Vorverkaufskarten sind im Tourismusbüro Judenburg und in allen Ö-Ticket-Filialen erhältlich.

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