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St. Marein-FeistritzFeuerwerk: "Das darf so nicht mehr zugelassen werden"

Volksanwalt Peter Fichtenbauer unterstützt Anrainer im Kampf gegen umstrittenes Feuerwerk-Testschießen. "Missstandsfestellung" geht an Parlament und Landtag.

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Der Himmel über St. Marein färbte sich im November 2017 bunt © Schindler
 

Lange kämpfte eine Gruppe Anrainer aus St. Marein-Feistritz gegen ein ungeliebtes Feuerwerk-Testschießen in ihrer Gemeinde, nun dürften die Bemühungen Früchte tragen. Wie berichtet fand im November 2017 zum dritten Mal nach 2014 und 2015 ein Pyrotechnik-Testschießen in St. Marein statt, mehrere Stunden wurden in der Nähe eines Wohngebietes Raketen, Bomben und Verbundfeuerwerke bis zur höchsten Kategorie F 4 abgeschossen.
Anrainer wandten sich an die Wiener Volksanwaltschaft, die den Fall eingehend prüfte. Volksanwalt Peter Fichtenbauer kommt zu einem klaren Ergebnis – und zeigt sich erstaunt, dass die Behörde die Veranstaltung genehmigt hat. „Die Genehmigung ist an einige Voraussetzungen gebunden. Kurz kann man sagen, dass niemand beeinträchtigt werden darf.“ Eine „derart lange Dauer unter Verwendung der lautesten Feuerwerkskategorien mit massiver Lärmbelastung in unmittelbarer Nähe eines Wohngebiets ist nicht nur für die Bevölkerung eine Belastung, sondern auch für die Tierwelt“, stellte Fichtenbauer auch in der ORF-Sendung „Bürgeranwalt“ fest, die Ende April ausgestrahlt wurde. „Wenn das keine Beeinträchtigung ist, was dann?“

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