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JudenburgAus für Flüchtlingsheim: Schloss Liechtenstein zurück an Besitzer

Nach fast drei Jahren ziehen Flüchtlinge aus Schloss Liechtenstein in Judenburg aus. Auch Wohnungen in Fohnsdorf werden aufgelassen.

Schloss Liechtenstein hat als Flüchtlingsheim ausgedient
Schloss Liechtenstein hat als Flüchtlingsheim ausgedient © Sarah Ruckhofer
 

Vor fast drei Jahren wurde aus dem ehemaligen Landesschülerheim Schloss Liechtenstein eine Heimat für Flüchtlinge. Geführt vom Diakonie Flüchtlingsdienst wurde daraus das „Haus Murtal“, in dem 75 Bewohner Unterschlupf fanden.

Mit März kommenden Jahres hat das Schloss aus Flüchtlingsheim ausgedient. „Die Einrichtung Haus Murtal sowie Wohnungen in Fohnsdorf des Diakonie Flüchtlingsdienstes werden mit Ende März 2018 schließen. Damit wird auf den Rückgang der Nachfrage nach Grundversorgungsplätzen für Asylsuchende in der Steiermark reagiert“, heißt es aus dem Büro von Elisabeth Stefan, die Leiterin der Einrichtung ist.

Neue Trägerorganisation

Das „Haus Murtal“ soll dann an den Eigentümer zurückgestellt werden. Die Wohnungen in Fohnsdorf werden eventuell von einer anderen Trägerorganisation übernommen. Welche das sein könnte, ist bis dato noch nicht fixiert.

Aktuell sind in Judenburg 35, in Fohnsdorf 18 Personen untergebracht.
In enger Zusammenarbeit mit der Steiermärkischen Landesregierung, Abteilung Grundversorgung, sowie in Absprache mit den Bewohnern des „Hauses Murtal“ soll laut Diakonie ein Verlegungsplan erstellt und darauf Wert gelegt werden, dass die Klienten in der Region verbleiben können. Gründe dafür sind die Anbindung an Schulen und Kindergärten.

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