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Sehnsucht und SucheAsylwerber und Diakonie laden zu Ausstellung in Judenburg

"Hört und seht mir zu" ist Thema einer emotional geprägten Ausstellung, die am Donnerstag, 31. August, im Haus Murtal in Judenburg eröffnet wird. Es geht nicht zuletzt um den Abbau von Vorurteilen.

Vorurteile abbauen: Livia Papst (r.) animiert Asylwerber zum individuellen Gestalten © Diakonie Flüchtlingsdienst
 

Sehnsucht und Suche. Menschen aus Afghanistan, aus Somalia, aus anderen brandheißen Orten dieser Welt haben Wünsche wie wir Wohlgebettete. Aber wollen wir hinschauen, haben wir Hemmungen? Das große Haus Murtal in der Judenburger Weißkirchnerstraße lädt kommenden Donnerstag zum Zuhören und Zusehen: Dort und in Fohnsdorf lebende Asylwerber eröffnen ihre Ausstellung mit Malereien, Zeichnungen, künstlerisch zum Ausdruck gebrachten Gedanken, welche im Zuge eines Kreativworkshops von Mai bis nun entstanden sind. „Wir wollen Vorurteile abbauen“, betont Livia Papst, Beraterin Diakonie Flüchtlingsdienst und selbst mit Farbe und Text aktiv.

Emotionen

Keine Themeneinschränkung stand freiem Malen und individuellem Gestalten im Weg, die Menschen konnten sich von ihren Emotionen tragen lassen. Papst: „Derartiges war schon länger geplant, nun ist es endlich gelungen“, soll das vom Land geförderte Projekt Fähigkeiten stärken.
Kreativität lenkt ab vom Dilemma der fehlenden beruflichen Möglichkeit, von zu spärlichen Deutschangeboten, hofft auch Elisabeth Stefan (Diakonie) auf viele Besucher: „Wir wollen zum Nachdenken anregen.“
Haus Murtal, 31. August, 19 Uhr, Eintritt frei.

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