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Hotel neben der Therme

Pläne für neues Thermenhotel in Fohnsdorf sind fertig. Bau des 6,5 Millionen Euro teuren Projektes ohne Landesförderungen nicht möglich. Gestern Bittgang zu Schützenhöfer.

 
Konkreter werden die Hotelpläne für die Therme Fohnsdorf. Architekt Titus Pernthaler, der die Therme entworfen hat, zeichnet auch für Hotelpläne verantwortlich. 163 Betten soll das Haus mit Verbindungsgang zur Therme haben, davon vier Suiten, 86 Betten in Doppelzimmern und 68 Betten in Vierbettzimmern, die auch für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen geeignet sein sollen.

Das liebe Geld. Woran es noch fehlt, ist das liebe Geld. Aber Projektorganisator Koloman Knitl ist zuversichtlich, die notwendigen 6,5 Millionen Euro zusammenzubringen. "Ohne Förderungen geht's jedoch nicht", sagte er am Montag Abend bei der Vollversammlung des Tourismusverbandes Fohnsdorf im Lorenzihof. Deshalb pilgerte gestern eine Delegation zu Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer. Die Signale, dass Fördergeld fließt, stehen dem Vernehmen nach nicht schlecht. Auch bei Landeshauptmann Franz Voves wollen die Fohnsdorfer um Geld anklopfen.

Eigenkapitalquote. Knitl will eine Eigenkapitalquote von 50 Prozent zustande bringen: "Daran arbeite ich noch bis Ende April - es schaut gut aus", frohlockt er.

Spatenstich. Geht alles gut, ist spätestens im Juni Spatenstich; Eröffnung soll dann mit dem Start des Österreichringes im nächsten Jahr sein. 20 Arbeitsplätze sollen durch das Hotel entstehen. Notwendig ist der Bau, um die Wirtschaftlichkeit der Therme zu erhöhen. Laut Bürgermeister Johann Straner kamen bis Ende Februar 190.000 zahlende Gäste.

Nächtigungsplus. Im Vorjahr gab es durch die Therme in Fohnsdorf ein Nächtigungsplus von elf Prozent. Für die gute Arbeit des Tourismusverbandes gab es bei der Sitzung Anerkennung - die Führung unter Obmann Rudolf Fußi wurde einstimmig gewählt.

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