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Therme kontra Hallenbad

Für Hallenbäder in Knittelfeld und Judenburg wird Therme Fohnsdorf zur Konkurrenz. Die Stadtchefs gehen damit aber gelassen um.

© APA
 
Die Therme Fohnsdorf wächst mit rasanter Geschwindigkeit und eröffnet mit 7. Dezember. Da es auch ein Sportbecken gibt, wird die Therme eine Konkurrenz für bestehende Hallenbäder. Jenes im Fohnsdorfer Zentrum, das von der Gemeinde betrieben wird, hat bereits zugesperrt. Schließlich will sich die Gemeinde Fohnsdorf selbst Konkurrenz machen und zusätzliches Geld ausgeben.

Zugesperrt wird nicht. Schwerer tun sich da schon die Bezirkshauptstädte Knittelfeld und Judenburg, die beide ein Hallenbad betreiben. Ans Schließen wegen der neuen Konkurrenz denkt man aber da wie dort nicht.

Kaufkraft. Knittelfelds Bürgermeister Siegfried Schafarik: "Da sollten keine Ängste aufkommen. Man muss einmal beobachten, welche Auswirkungen das haben wird." Für ihn sei vielmehr entscheidend, wie viel Kaufkraft die Therme halten könne: "Schließlich werden viele nicht mehr nach Bad Loipersdorf oder sonstwohin fahren, sondern in der Region bleiben."

Qualität verbessern. Auch Judenburgs Bürgermeisterin Grete Gruber sieht für das städtische Hallenbad nicht schwarz. "Sicher werden gerade am Anfang viele in die Therme gehen. Aber wir sind nicht schlecht positioniert und schauen, dass wir die Qualität weiter verbessern."

Sauna und Bad. Sauna-Besucher etwa würden es schätzen, weil der Eintritt für Bad und Sauna in Judenburg getrennt ist. "In der Therme wird das nicht der Fall sein, ein regelmäßiger Besuch käme Saunierern wohl zu teuer", meint die Bürgermeisterin.