Bruck-MürzzuschlagSituation auf dem Arbeitsmarkt bewegt sich in Richtung 2019

Die Arbeitslosigkeit im Bezirk geht weiter zurück. Noch liegt man nicht ganz auf Vorkrisen-Niveau, doch die steigende Anzahl an offenen Stellen macht Hoffnung.

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Die Schlangen vor den AMS-Zentren werden wieder deutlich kürzer
Die Schlangen vor den AMS-Zentren werden wieder deutlich kürzer (Symbolfoto) © Jürgen Fuchs
 

Ob in der Produktion, im Bauwesen, im Handel, im Verkehrswesen, in der Beherbergung und der Gastronomie oder auf dem Sektor der Dienstleistungen. Es gibt aktuell keine Branche, das im Vorjahr coronabedingt bereits stark beanspruchte Gesundheits- und Sozialwesen ausgenommen, wo die Arbeitslosigkeit nicht stark zurückgeht. Während der Rückgang der Arbeitslosigkeit im AMS-Bezirk Bruck zwischen 28 und 41 Prozent liegt, pendelt er im AMS-Bezirk Mürzzuschlag zwischen 2 und 33 Prozent. "Die Zahl der Arbeitslosen lag mit Ende September bei 1535 Personen, das ist ein Minus von 30,2 Prozent oder 665 Personen verglichen mit dem Vorjahreswert", sagt der Brucker AMS-Chef Günther Wagner. Steiermarkweit freut sich Bruck damit über den zweitbesten Wert, einzig das Ennstal liegt mit 30,4 Prozent knapp davor. Im AMS-Bezirk Mürzzuschlag gab es - verglichen mit September 2020 - einen Rückgang von 17,5 Prozent oder 181 Personen zu verzeichnen, hier liegt die Zahl der Arbeitslosen bei 851. "Der Anteil der Arbeitslosen ist bei den Frauen im Bereich der Altersgruppe 25 bis 49 Jahre derzeit am höchsten", sagt die Mürzzuschlager AMS-Chefin Elfriede Saufüssl.

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