Tierische EckeEin Begleiter fürs Leben

Assistenzhund und Therapiebegleithund werden oft in einem Atemzug genannt. Dabei unterscheiden sich die Ausbildung wie der Alltag der Hunde enorm. Elke Mlakar, Hundeverhaltenstrainerin aus St. Peter ob Judenburg, klärt auf.

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Assistenzhündin Emmy mit dem Assistenzhund-Logo auf ihrem Brustgeschirr
Assistenzhündin Emmy mit dem Assistenzhund-Logo auf ihrem Brustgeschirr © MMa Andreas Reinelt
 

"Sie sind da. Helfen durch den Alltag und machen das Leben bunter. Aber den Unterschied zwischen Assistenzhunden und Therapiebegleithunden ist vielen nicht bewusst", sagt Elke Mlakar, Hundeverhaltenstrainerin aus St. Peter ob Judenburg. Therapiebegleithunde werden nämlich nicht für das Zusammenleben mit einzelnen Menschen ausgebildet. Zu diesem Zweck gibt es die Ausbildung zum Assistenzhund, wobei hier in drei Gruppen unterschieden wird. Zu den Signalhunden zählen Hunde, die zur Unterstützung von Menschen mit Hörbehinderung und Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Epilepsie, Diabetes und neurologischen Erkrankungen eingesetzt werden. Als Servicehund bezeichnet man einen Assistenzhund, der Menschen unterstützt, die im Bereich der Mobilität eingeschränkt sind. "Eine bekannte Gruppe sind die Blindenführhunde. Diese Hunde werden eingesetzt, um blinden oder hochgradig sehbehinderten Menschen den Alltag zu erleichtern", so Mlakar.

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