Schlappe bei VolksbefragungBürgermeister Peter Koch: "Ich habe die Emotionalität unterschätzt"

Nach dem klaren Nein zum Waldverkauf gesteht der Brucker Bürgermeister Peter Koch, die Emotionalität dieses Themas unterschätzt zu haben. Die Mobilisierungskraft der Partei an der Basis habe offenkundig nachgelassen.

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Nach der Volksbefragung krempelt Bürgermeister Peter Koch die Ärmel hoch, zu tun gibt es nun allerhand
Nach der Volksbefragung krempelt Bürgermeister Peter Koch die Ärmel hoch, zu tun gibt es nun allerhand © Pototschnig
 

Die Volksbefragung ist Geschichte, das Ergebnis war mit 84,2 Prozent Nein-Stimmen ein klares. Sie haben am Sonntag gefasst gewirkt, wie gehen Sie mit dieser Entscheidung um?
Wir akzeptieren diese Entscheidung zu 100 Prozent, auch wenn ich natürlich für einen anderen Ausgang gekämpft habe und uns das Ergebnis auch innerhalb der Partei nachdenklich macht. Es hat aber keinen Sinn zu schmollen, wir werden weiterarbeiten.

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Danke für Ihr Verständnis.

TrailandError
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Erfrischend Ehrlich! Hut ab…

O Ton: „Wir haben weniger Kommunalsteuer“ als die Industrieorte Kapfenberg und Leoben und daher wenig finanziellen Spielraum! Koch hat das Problem das gleichbiegen zu müssen was Generationen von Bürgermeistern und Wirtschaftstreibende vor ihm total verkannt und versemmelt haben. Obwohl Bruck vor 30 Jahren im Handel in der Poleposition war- vergossen Milch! Aber vielleicht schaffen es ein paar kluge Köpfe aus der vermeintlichen Schwäche doch noch Stärke zu entwickeln. Die Zeichen stehen ja auf Baustopp im Grünen , Klimaschutz etc. Kann man so die Einnahmen der Stadt erhöhen? Ich hab auch noch keine zündende Idee….

robert123456789
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Was hat eine

Volksbefragung mit der Mobilisierung in der Partei zu tun?
Genau das ist das Denken, das abgeschafft gehört.
„Wenn wir unsere wähler dazu bringen schaff Ma des scho“ ist zu kurz gedacht.
Die Zeiten, wo der Bürger eine Partei wählt und alles unterstützt, was sie sich ausdenkt sind vorbei.
Bürger entscheiden, besonders auf kommunaler Ebene, viel emotionaler. Hat er jetzt halt auch mal lernen müssen, da Herr Bürgermeister.
Sie müssen nicht ihre Leute mobilisieren, sondern einfach akzeptieren, dass es Ideen gibt, die in der Bevölkerung nicht gut angekommen.
Und nachdenken, wie viel in den letzten Jahrzehnten über die Bürger hinweg entschieden wurde.

DergeerdeteSteirer
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Den besagten Wald als Gemeingut für das finanzieren des Bildungsausbaues verwenden zu wollen ist komplett danebengegriffen und gedacht, ......................

da ist wieder der alte Schlendrian aktuell einen löchrigen Socken mit dem Verkauf von Gemeingut finanzieren zu wollen !!
Was will der Bürgermeister und seine regierenden Politgünstlinge in Bruck als nächstes verscherbeln um den löchrigen Socken zu stopfen, solch Umschichtungsversuche sind völlig irrelevant !!

Moe123
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Komische Auffasung.

Dass das einfach eine -nett gesagt- nicht ganz durchdachte Idee ist kommt ihm nicht in den Sinn? Wenn dann eine Sanierung ansteht verkauft er das Rathaus?!

Dass gerade die SPÖ auf Neoliberal macht und Gemeingut für den einmaligen Gewinn verkauft um eine Schule zu finanzieren ist wirklich unverständlich...

Noch dazu dann über die Basis und Einfluss zu philosophieren anstatt sich einzugestehen dass das einfach eine schlechte Idee ist mir auch schleierhaft...