Bruck-MürzzuschlagAntisemitismusforscher Lukas Stadler: "Die Aufarbeitung hat in Deutschland besser funktioniert"

Der gebürtige Brucker Lukas Stadler arbeitet als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in Heidelberg und widmet sich dort der Forschung am Antisemitismus. Dennoch verfolgt er die Brucker Lokalpolitik.

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Lukas Stadler bei seinem Heimatbesuch in Bruck
Lukas Stadler bei seinem Heimatbesuch in Bruck © Mitterböck
 

Herr Stadler, sie sind in Bruck geboren, mittlerweile aber in Heidelberg tätig und verbringen gerade Ihren Sommerurlaub in Ihrer ursprünglichen Heimat. Warum hat es Sie nach Deutschland verschlagen?
Ich bin in Bruck geboren und aufgewachsen, habe die Volksschule in der Theodor-Körner-Straße und das Gymnasium in Bruck besucht. In Graz habe ich dann mit dem Studium in Geschichte und Jus angefangen, Geschichte hat mich aber mehr interessiert. Da bin ich hängen geblieben, habe mich dann mit jüdischer Geschichte befasst und schließlich meine Bachelorarbeit über Zionismus geschrieben. Durch Empfehlungen bin ich dann auf eine Institution in Heidelberg gestoßen, wo man sich darauf spezialisiert hat.

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