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Schlamm und BohrproblemeSemmeringtunnel verzögert sich um ein Jahr, Kosten steigen um 350 Millionen Euro

Zahlreiche Probleme im Berg sorgen dafür, dass der Semmering-Basistunnel erst Ende 2028 in Betrieb gehen kann. Auch die Kosten werden um 11 Prozent höher und liegen jetzt bei 3,5 Milliarden Euro.

Bootsfahrt im Basistunnel nach einem Wassereinbruch im Juli 2019. Dieses und andere Probleme führen zu längerer Bauzeit
Bootsfahrt im Basistunnel nach einem Wassereinbruch im Juli 2019. Dieses und andere Probleme führen zu längerer Bauzeit © Pototschnig Franz
 

Lange hat sich die ÖBB-Infrastruktur AG bemüht, den Zeitplan für den Semmering-Basistunnel zu halten. Aber die Probleme im Berg waren zu groß und zu häufig. Am Donnerstag gab der Vorstandsvorsitzende der ÖBB-Infrastruktur Franz Bauer bekannt, dass sowohl der Zeitplan als auch die Kosten nicht zu halten sein werden: "Die Bauzeit wird um ein Jahr länger, der Tunnel wird beim Fahrplanwechsel im Dezember 2028 in Betrieb gehen. Die Gesamtkosten werden sich um elf Prozent erhöhen und am Ende 3,5 Milliarden Euro betragen."

Kommentare (5)
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Reipsi
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Vielleicht hätte man

doch die alte Variante bauen sollen, was der Herr Oberaltlandeshauptmann nicht bauen lassen wollte und seinen Schädel durchsetzen musste.

ma12
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Gaunereien

Das Problem ist NICHT der Berg, sondern es war der LH Pröll. Der schwarze Kasperl hat das Projekt Jahrelang blockiert!

peso
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mal12

Was schreiben Sie da für einen Stuss, die Experten haben nach 5000 - in Worten FÜNFTAUSEND - Messungen und Bohrungen keine Probleme gefunden bzw. nicht erkannt und das kostet uns jetzt 350 Mio. Euro!
Da geht es nicht um eine übersehene Stelle, die halt um 1 Mio. anders gebaut werden muss, da geht es um massive Fehler der Planer und ÖBB und nicht um Pröll .....den ich übrigens auch nicht leiden kann

critica
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Nicht nur blockiert, sondern ...

... mit "fraglichem" Wasserrechtsbescheid von einer ihm unterstellten Behörde den südlichen Trassenverlauf erzwungen hat.
Dort gibt es mehr Quellen die den örtlichen Wasserversorgungen dienen als die ehemalige Nordvariante und die Strecke zwischen Gloggnitz und Göstritz, mit dem dazwischen liegenden ehem. "Gipsbergbau Aue", wird wahrscheinlich auch noch einiges abverlangen.
Mehrkosten? Treffen leider keinen politisch Verantwortlichen, überhaupt wenn er schon in Pension ist!

ma12
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HaHa

Das ist ja toll. Das sollte der PESO auch lesen. Und unser dep... LH hat dem Pröll sogar einen "Schladminger" (= ein Kleidungsstück) geschenkt. Hoffentlich auf eigene und nicht Steuerkosten.