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Corona-ForschungsprojektAuf Virussuche in der Kläranlage von Kapfenberg

Als Teil eines bundesweiten Forschungsprojekts zur Früherkennung wird das Abwasser der Kläranlage Kapfenberg auf das Coronavirus getestet.

Stefan Fladischer (Mitte) mit Andreas Zöscher (links) und Norbert Kreuzinger (rechts) mit dem  Mischautomaten
Stefan Fladischer (Mitte) mit Andreas Zöscher (links) und Norbert Kreuzinger (rechts) mit dem Mischautomaten © BG/Gregor Hiebl
 

Wider den Erwartungen steigt beim Betreten des Firmengeländes kein unangenehmer Geruch in die Nase. Die Kläranlage Kapfenberg liegt abseits des Ortszentrums – so versteckt, dass das Navi des Autos vor der Einfahrt kehrtmachen will. Was so unauffällig scheint, ist aber gerade Teil eines großen Projekts.

Forscher (unter anderem der TU Wien und Uni Innsbruck) haben ja herausgefunden, dass im Abwasser Corona-Bruchstücke nachgewiesen werden können. Selbst wenn jemand erst Virusträger, aber nicht akut erkrankt ist. Die Hoffnung: Schon vor einem möglichen regionalen Ausbruch soll ermittelt werden, ob Infektionen vorliegen. Österreichweit beginnt man daher, an verschiedenen Standorten Abwasserproben aus Kläranlagen zu entnehmen und in Labors zu testen. In der Steiermark sind die Anlagen Graz-Gössendorf, Hartberg, Langenwang und Kapfenberg (Wasserverband Mürzverband) dabei.

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