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RauchverbotWirte beurteilen das Gesetz unterschiedlich

Seit 1. November ist in der Gastronomie ein absolutes Rauchverbot in Kraft. Die Wirte in der Region beurteilen das Verbot unterschiedlich.

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In der „Bunten Ecke“ in Mitterdorf wird nicht mehr geraucht, in Bruck (unten) geht man auch nach draußen
In der „Bunten Ecke“ in Mitterdorf wird nicht mehr geraucht, in Bruck (unten) geht man auch nach draußen © Franz Pototschnig
 

Monika und Peter Felber betreiben das Pub „Pfiff“ im Zentrum von Mürzzuschlag. In ihrem gemütlichen kleinen Lokal durfte stets geraucht werden – aber seit 1. November nicht mehr. Ob das Umsatzeinbußen bringt, wagen die beiden noch nicht zu beurteilen: „Dafür ist es noch zu früh“, sagt Monika Felber. Ihr Mann ergänzt: „Unsere Stammgäste haben versprochen, uns die Treue zu halten. Sie gehen hinaus, um zu rauchen.“ Aber gerade dafür ist die Einführung des Rauchverbots denkbar schlecht gewählt, betonen die beiden: „Wäre das im Mai, geht man viel leichter hinaus, aber jetzt im November hat es zehn Grad und nieselt dauernd, wer geht da gerne ins Freie, um zu rauchen?“ Dazu kommt für Peter Felber noch etwas: „Ich habe das Haus gekauft und muss es abbezahlen. Die Politik entscheidet mit dieser Maßnahme womöglich, ob mir das gelingt oder ob es sehr eng wird – sie entscheidet mit diesem Gesetz über meine Existenz.“

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