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Auto mit HybridantriebTechnischer Defekt löste Fahrzeugbrand aus

Feuerwehreinsatz auf der B72. Vollbrand konnte gelöscht werden. Insassen unverletzt, Totalschaden am Auto.

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Autobrand auf der B72 in Krieglach
Der Wagen ging in Flammen auf © FF Krieglach
 

Die Feuerwehr Krieglach musste Sonntagnachmittag zu einem Fahrzeugbrand auf die B72 Richtung Alpl ausrücken: Ein 75-jähriger Pkw-Lenker aus Wien hatte gegen 14.45 Uhr bemerkt, dass im Motorraum seines Autos mit Hybridantrieb Feuer ausgebrochen war.

Kommentare (16)

Kommentieren
Geerdeter Steirer
17
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Die Überschrift "Auto mit Hybridantrieb" ist wieder mal Panikmache und Schlechtrederei ,

die Negativlobby lässt grüßen !

Ein jedes Fahrzeug, egal ob Hybrid, Elektro oder Verbrenner kann dieser Umstand und ein Defekt ereilen, da braucht nicht noch negativst in Berichten argumentiert werden.

z.B. Welches Haus und welche Materialien sollen wir kaufen das die "Bude " nicht abbrennt ?!?

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scionescio
18
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Ein Tesla hat mehr als eine halbe Tonne von diesem brandgefährlichen Sondermüll namens Akku an Bord ...

... es ist nicht die Frage ob, sondern nur wann so ein rollender elektrischer Stuhl eine Katastrophe in einem Tunnel oder einer Tiefgarage auslöst

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rero03806
29
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Fakt ist aber ganz was anderes:

Statistisch brennen 90 Autos mit Verbrennungskraftmotoren pro 1 Milliarde gefahrenen Kilomtern aber nur 2 Teslas pro 1 Milliarde gefahrenen Kilometern.

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scionescio
9
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Und deine Zahlen hast du von Tesla bzw Musk persönlich?

Soviele Milliarden km sind alle bisher produzierten Teslas noch gar nicht gefahren, wie bisher schon Teslas in Flammen aufgegangen sind!
Der große Unterschied ist, dass durch die heißen Teile bei Verbrennungsmotoren nach schwereren Unfällen sich Öl entzündet oder Plastikteile zu Brennen beginnen und in seltenen Fällen auch Diesel/Benzin durch zerstörte Kraftstoffleitungen zu brennen beginnt (explodieren tun Autos nur in Hollywoodfilmen ..) - aber diese Brände sind sogar mit einem Bordfeuerlöscher leicht und schnell einzudämmen.
Bei Akkus reichen leichte Deformationen nach zB einem leichten Parkrempler und die Akkus entzünden sich durch einen internen Kurzschluss Tage später von selbst (da reicht dann eine Bodenwelle oder ein Schlagloch oder die Folie reißt ganz einfach von selbst) - löschen kann dann nur die Feuerwehr mit schwerem Gerät und selbst gelöschte Fahrzeuge entzünden sich noch Tage später. Beim abgebrannten Tesla im März, wo auch der Fahrer verbrannt ist, hat sich das scheinbar gelöschte Fahrzeug sogar beim Abtransport noch zweimal entzündet - so viel zu deinen angeblichen Fakten (da würde mich die Quelle interessieren - wenn es die Tesla Marketingabteilung ist, kannst du dir die Antwort sparen ..)
So nebenbei: nach einem Unfall mit einem brennenden eAuto ist es für die Feuerwehr sehr schwer, die Passagiere zu bergen: die Türen lassen sich durch die intelligent versenkten Griffe ja nicht mehr öffnen und die Bergeschere ist durch die Bordspannung lebensgefährlich

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chr20
3
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0 Wissen...

Bordspannung ist 12V
... die Feuerwehr kennt sich aus... bin selbst einer.
12V trennen dann ist das Auto Spannungsfrei bis auf den Akku.
Das Türgriff Argument ist ebenfalls peinlich...

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scionescio
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Du bist maximal bei Playmobil ein Feuerwehrmann...

sonst wüsstest du, dass die Tesla Akkus ca 400V Spannung haben - modernere und technologisch fortgeschrittenere Hersteller liegen aktuell bei 800V (zN Porsche).
Selbst für einen Fanboy ist der von dir verbreitete Schwachsinn sehr peinlich!

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chr20
1
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Schwachsinn?

Danke für die netten Worte, sehr freundlich.

Nochmal zur Aufklärung:

Ja ich bin Feuerwehrmann und hatte schon Schulungen in diese Richtung...
Richtig, der Akku vom Tesla hat ca. 400V und andere auch noch mehr. Antrieb und einige Komponenten werde mit HV betrieben.
Das "normale Bordnetz" hat trotzdem 12V und es gibt immer Trennmögkchkeiten für die HV Seite für einen Unfall oder Störung.
=> 12V wird getrennt damit die Hochspannung nur mehr im Akku vorhanden ist. (gibt Trennschalter oder bei TESLA zB. ein Kabel das zu durchtrennen ist! (Niedervolt=> keine Gefahr!)
Nach diesem wegtrennen des Akkus kann das Auto wie bei jeden anderen Auto mit Schere und Spreizer gearbeitet werden.
Mit einem Hubstempel am Akku anzusetzen oder dort herumzuschneiden ist dann natürlich kein guter Plan, aber genau um solches Wissen geht es.
Elektroautos brennen bei keinem Parkrempler oder einer Bodenwelle, ist eher so das der Crash moistens so aussieht das die Chance jemanden lebend zu Bergen schon recht gering ist.
Wenn der Brand vor eintreffen von Helfern eintritt hat man im E-Auto und im Verbrenner schlechte Chancen wenn man eingeklemmt ist.
Und letztlich, Verbrenner brennen trotzdem häufiger...

Ihre Meinung kann ich sowiso nicht ändern, aber bleiben wir bei wenigstens etwas ähnlichen als der Wahrheit.
Danke.

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scionescio
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Entweder war die Schulung schlecht oder du hast den Inhalt nicht wirklich verstanden ...

... ist aber ein verbreitetes Phänomen - alle Österreicher haben Dank Schulpflicht viele Jahre Unterricht genossen und manche von ihnen wählen trotzdem die braunen Bläulinge ...
Noch einmal ganz einfach zum Mitdenken: der Akkupack liefert ein paar Hundert Volt und es reicht ein durchgescheuertes Kabel, eine defekte Isolierung, das Eindringen eines Metallteils in eine Zelle und plötzlich liegt diese Spannung potentiell an allen leitenden Teilen des eAutos an - und da jede Menge gutleitender Stahl und Bleche verbaut sind, ist diese Gefahr sehr real und schon oft genug eingetreten!
Dein Denkirrtum liegt darin, dass der Akku selbst nach der Abtrennung natürlich nicht spannungslos ist und es gerade bei einem Unfall sehr wahrscheinlich ist, dass ein Kontakt mit der Karosserie stattfindet!
Selbstverständlich reißt die Membran in einer mechanisch (zB durch einen Parkrempler) deformierten Zelle bei einer weiteren zusätzlichen Belastung (zB Bodenwelle)- die paar Mikrometer dünne Folie bei den von Tesla verwendeten Zellen (alle anderen verwenden aus Sicherheitsgründen deutlich dickere und damit robustere Folien) halten eben kaum was aus.
Deine Behauptung, dass Verbrenner häufiger brennen, mag aus deiner Beobachtung resultieren (weil es kaum eAutos im Straßenverkehr gibt) - statistisch objektivierbar ist das Gegenteil!

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chr20
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Ja der Akku bleibt unter Spannung

Deine, Eure flachen Argumente werden nicht besser oder mehr wahr wenn sie öfter dahingebetet werden.
Und auf Parteien oder ähnliches abzuschweifen...

Bleib einfach in deiner Welt wenn es dich glücklich macht...

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scionescio
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Du machst ja schon kleine Fortschritte ....

... es sind also doch 400V, der Akku bleibt unter Spannung, im Auto gibt es jede Menge leitendes Material (Stahl, Blech), das bei einem Chrash eine Verbindung zum Akku herstellen kann ... vielleicht verstehst du irgendwann auch den Rest;-)

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Eisapfel00
3
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???

Also die Mengenangabe ist wohl rechnerisch nicht zu erreichen.
Vermutlich ein Tesla zu 100000 Verbrennungskraftfahrzeuge oder noch höher.

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paulrandig
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scionescio

Fairerweise muss man aber auch anmerken, dass jeder Verbrenner(!) eine ziemliche Menge Brennstoff mitschleppt, der im Falle eines Feuerunfalls nicht viel vom Fahrzeug übrig lässt. Dazu kommen noch Tankwagen, die das ganze Zeug zigtausendtonnenweise auf der Straße transportieren. Der Strom braucht keine menschlichen Fahrer, die ihn durch Städte und Tunnels karren.
Wer Energie braucht, muss sie in eben irgendwie in hochkonzentrierter Form speichern um sie wohl dosiert in Bewegung umzuwandeln. Wird Energie - egal in welcher Form - durch einen Fehler rapide freigesetzt, manifestiert sie sich in Wärme bzw. Hitze. Das gilt für alle Antriebe.

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scionescio
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@paulrandig: im Prinzip hast du Recht, aber es gibt dennoch einen großen Unterschied...

... Benzin/Diesel brennt relativ gemütlich ab und ist vergleichsweise schwer entzündlich- Akkus entzünden sich durch die enorme Hitze bei einem Kurzschluss sehr leicht und sind wegen der enthaltenen Stoffe sehr schwer zu löschen bzw. erzeugen auch eine größere Hitze
Dazu kommt, dass so ein Akkupack aus ein paar Tausend Zellen besteht und es schon reicht, wenn eine Zelle durch Kurzschluss zu brennen beginnt bzw. man selbst bei einem gelöschten Akkupack nie weiß, wie sehr die anderen Zellen in Mitleidenschaft gezogen sind und somit der nächste Kurzschluss bevorsteht.
In der Produktion in der Nähe von Graz landet aus diesen Gründen einer von acht produzierten Akkupacks im Tauchbecken damit nicht die ganze Produktionshalle abfackelt!

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Geerdeter Steirer
3
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Über dieses Argument wird Samsung SDI in Zettling nicht gerade erfreut sein !

"In der Produktion in der Nähe von Graz landet aus diesen Gründen einer von acht produzierten Akkupacks im Tauchbecken"

Das im Prototypenstatus einiges erst in einem Entwicklungsstatus ist sei auch bedacht, nebenbei entstehen auch in anderen Produktionsabläufen immer wieder Probleme im Reifegrad sowie Entwicklungsfortschritt, deswegen muß nicht alles gleich schlechtgeredet werden.

"Wo gearbeitet wird passiert eben was und wo gehobelt wird fällt Späne" , einer hat eben eine Aversion gegen alles neue und der andere sieht es als Vision des Fortschrittes.

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scionescio
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... vielleicht fehlt dem einen oder anderen auch das Hintergrundwissen und er betet deshalb nur nach, was die bevorzugte Echokammer oder Marketingabteilung verbreiter ...

... unbegründete Technikgläubigkeit hat sich schon bei der Atomkraft als fataler Trugschluss herausgestellt und nur weil man um die Langzeitproblematik des Akkus Bescheid weiß, schließt das nicht eine Aversion gegen alles Neue ein - ganz im Gegenteil: im Gegensatz zum Sondermüll Akku hat der Übergang von Kohlenstoff zu Wasserstoff durchaus etwas visionäres ... nur weil der Ankündigungsweltmeister Musk geldgierig ist, müssen wir uns nicht unseren Planeten noch mehr versauen!

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paulrandig
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Geerdeter Steirer

Tja, und einige sehen das Streben nach Alternativen zum Bestehenden, gut Entwickelten positiv, freuen sich über jeden Fortschritt, bejubeln aber das Erreichte nicht über Gebühr, denn sie wissen, dass noch viel Arbeit drinnen steckt. Gleichzeitig sehen sie die Vorteile des Alten, die nicht zu vernachlässigen sind, und überlegen, wie man diese wenn irgend möglich in das Neue hinübertransferieren kann.
Ich bin kein Apostel der Verbrenner oder des Elektrischen, sondern bemühe mich, die Probleme, die durch beides entstehen, möglichst überhaupt zu reduzieren, denn "grün" ist keines von beidem.

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