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1949 gegründetDer SV St. Marein-Lorenzen feiert den 70. Geburtstag

Als gemeindeübergreifendes Projekt wurde vor 70 Jahren der SV St. Marein-Lorenzen gegründet. Am Dienstag beginnen die Feierlichkeiten.

Kathrin Winter und Mario Friesenbichler freuen sich auf das Jubiläum
Kathrin Winter und Mario Friesenbichler freuen sich auf das Jubiläum © Marco Mitterböck
 

Es war ein Tag im Oktober 1949, als sich Karl Gmeiner, Emil Faltus, Hans Leitner, Karl Konrad, Karl Warmuth und Helmut Jech im Gasthof Zaunschirm trafen, um dort den Grundstein für den Sportverein St. Marein-Lorenzen zu legen. „Er war von Haus aus ein gemeinsamer Verein der beiden Gemeinden, da haben die handelnden Herren die Kräfte gebündelt und Weitsicht bewiesen“, sagt Mario Friesenbichler, seit vier Jahren Obmann.

Weil sich dieser Gründungstag heuer zum 70. Mal jährt, ruft der Sportverein ein Jubiläumsjahr aus. „Wir machen aber keinen großen Galaabend, sondern investieren lieber in mehrere Veranstaltungen“, sagt Friesenbichler. Für die erste Veranstaltung dieser Reihe konnte man den bekannten Extremsportler Christian Schiester für einen Vortrag gewinnen, der am kommenden Dienstag in der Kultur- und Sporthalle St. Marein stattfindet. In seinem neuesten Projekt sticht Schiester mit seinem Segelboot „El Toro“ in See und durchquert damit den Indischen Ozean von den Seychellen nach Indonesien.

Ebenso Teil des Jubiläumsprogramms sind ein Judoturnier für Kinder und Jugendliche sowie der Mürztaler 3er-Marsch am 15. Juni. „Eine echte Erfolgsveranstaltung, alleine die Ankündigung des Termins hat auf Facebook sofort für 130 Kommentare gesorgt“, erzählt Friesenbichler. Was diese Veranstaltungen symbolisieren sollen, ist die große Bandbreite des Sportvereins mit seinen 700 Mitgliedern in sieben Sektionen: Fußball, Wintersport, Tennis, Turnen, Tanzen & Toben, Kickboxen, Damenturnen und Schach. Der Fokus gilt dabei vor allem der eigenen Jugend, wie Friesenbichler unterstreicht: „Wir wollen die Jugend zum Sport bringen und so die Basis schaffen. Unser Ziel ist es aber nicht, einen Leistungsanspruch zu stellen.“ Neben der kontinuierlichen Arbeit mit der Jugend spielt aber auch die Infrastruktur eine wesentliche Rolle, weil etwa der Fußballplatz überspielt ist und die Tennisanlage dringend saniert werden muss. „Wir wollen unsere Infrastruktur erhalten und ausbauen“, sagt Friesenbichler.

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