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KapfenbergHochwasser: Feuerwehr als Multiplikator

Zwei nicht nur für Feuerwehren wichtige Themen waren Programmpunkte der Kommandanten-Arbeitstagung des Bereichs Bruck.

Ausgezeichnete Feuerwehrleute, darunter für 75, 70 und 60 Jahre Engagement
Ausgezeichnete Feuerwehrleute, darunter für 75, 70 und 60 Jahre Engagement © Ulf Tomaschek
 

Zwei Themen, die nicht nur für die Feuerwehren wichtig sind, standen auf der Agenda der Arbeitstagung der Kommandanten des Bereichsfeuerwehrverbands Bruck am Freitagabend im Rüsthaus der Feuerwehr Kapfenberg-Stadt. Denn die Gefahren durch Hochwasser einerseits und die Arbeit des Kriseninterventionsteams (KIT) andererseits berühren auch die breite Öffentlichkeit.

„Gefahrenpotenzial Wasser“ nannte Bereichs-Schriftführer Gilbert Frühwirth seinen Vortrag. Als Mitarbeiter der Baubezirksleitung Obersteiermark Ost kennt er dieses Gefahrenpotenzial aus eigener Anschauung. Frühwirth sieht bei Hochwasser aber nicht nur die Feuerwehr, sondern auch die Bevölkerung gefordert. Doch können zum einen auch Feuerwehrleute als Privatpersonen vom Hochwasser betroffen sein, zum anderen sieht er in den Kameraden auch Multiplikatoren, die die Menschen über die Gefahren des Hochwassers informieren können und sollen. Der Bereichsverband will daher auch verstärkt Informationsveranstaltungen bei seinen 31 Wehren durchführen.

Die Arbeit des Kriseninterventionsteams im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag brachten Cornelia Forstner, Landesreferentin für KIT, und Karoline Krenn als Bezirkskoordinatorin den anwesenden Feuerwehrleuten näher. So verfügt der Bezirk über 37 ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 50 Einsätze musste das Bezirks-KIT heuer bereits absolvieren. Forstner richtete eine Bitte an den Landes- und Bereichsfeuerwehrkommandanten Reinhard Leichtfried: Das KIT würde gerne an der einen oder anderen Übung der Feuerwehr teilnehmen. Leichtfried versprach, diese Bitte aufzunehmen.

Ehrungen verdienter Feuerwehrmänner

Zahlreiche Kameraden wurden auf der Tagung geehrt, darunter für 75 Jahre Erich Kandlbauer (Kapfenberg-Stadt), für 70 Jahre Otto Zach (St. Marein) sowie für 60 Jahre Anton Scherer (Pernegg), Manfred Bucher (Böhler Kapfenberg) und Heinrich Steinbrenner (Kapfenberg-Stadt). Ingo Mayer (Mixnitz) erhielt das Verdienstkreuz in Gold des Landes, Werner Seidl (Kapfenberg-Stadt) das Große Goldene Verdienstzeichen des Landesfeuerwehrverbands.

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