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Bruck-MürzzuschlagPreiner ist als Bezirks-Chef wieder zurück

Von 2002 bis 2012 war Bernhard Preiner Bezirkshauptmann von Bruck. Nach einem Intermezzo in Graz ist er wieder zurück.

Bernhard Preiner, früher Bezirkshauptmann von Bruck, ist seit Anfang September Bezirkshauptmann von Bruck-Mürzzuschlag
Bernhard Preiner, früher Bezirkshauptmann von Bruck, ist seit Anfang September Bezirkshauptmann von Bruck-Mürzzuschlag © Pototschnig Franz
 

Der 55-jährige Jurist Bernhard Preiner war von 2002 bis 2012 zehn Jahre lang Bezirkshauptmann von Bruck. Dann kam die Bezirksfusion mit Mürzzuschlag, die dortige Chefin Gabriele Budiman wurde Bezirkshauptfrau, Preiner gab dem Wunsch des damaligen Landeshauptmannes Franz Voves nach und trat in die zweite Reihe zurück.

Im August 2015 ging Preiner nach Graz und wurde Referent für Katastrophenschutz und Einsatzorganisationen. „Es waren sehr interessante drei Jahre als Leiter dieses großen Referats“, sagt Preiner. Aber im heurigen Frühsommer wurde bekannt, dass Budiman in Pension geht, und Preiner ist seit Anfang September wieder zurück und Bezirkshauptmann von Bruck-Mürzzuschlag.

Die Bezirksfusion erfolgte Anfang 2013, Budiman meinte kürzlich: „Langsam wachs’ ma z’samm“. Dem schließt sich Preiner an: „So etwas ist ein langwieriger Prozess, der allen viel abverlangt und der gegenseitiges Verstehen und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit auf allen Ebenen erfordert.“

Wenn Mitarbeiter gemeinsam eine Entscheidung treffen, fühlen sie sich dafür auch stärker verantwortlich, als wenn sie ihnen diktiert worden wäre.

Bernhard Preiner, Bezirkshauptmann

Derzeit ist Preiner in den Gemeinden unterwegs, um sich bei den Bürgermeistern vorzustellen: „Bei vielen ist das natürlich nicht nötig, aber ich sehe es als ein Gebot der Höflichkeit“, sagt er. Außerdem erfährt er dabei allerhand, was sich inzwischen getan hat.

Was an Herausforderungen auf ihn zukommt, kann er nach wenigen Tagen noch nicht sagen. Jedenfalls hat sich gesetzlich allerhand getan, was auf Bezirksebene durchschlägt. Ein Projekt, auf das alle blicken, ist auf alle Fälle das 300-Millionen-Stahlwerk bei Böhler, für das die BH die Behördenverfahren abwickelt: „Wir haben in diesem Referat ein sehr gutes Team, das alles zügig und professionell abwickeln wird, da habe ich gar keine Zweifel“, sagt Preiner.

Und was ändert sich für die rund 150 Beschäftigten an den beiden Standorten? Dazu kann und will Preiner noch nichts sagen. Seinen Führungsstil bezeichnet er als „demokratisch“, und zwar aus einem einfachen Grund: „Wenn Mitarbeiter eine Entscheidung gemeinsam getroffen haben, fühlen sie sich dafür auch viel stärker verantwortlich, als wenn sie ihnen diktiert worden wäre.“

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