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BruckIm Freiflug von der Murinsel bis nach Kapfenberg

Der Extremsportler Michael Maili springt am Samstag in 3500 Meter Höhe in Bruck ab und fliegt aus eigener Kraft bis Kapfenberg.

Michael Maili bei einem Flug mit dem Wingsuit. Aus dieser Perspektive sehen ihn nur wenige
Michael Maili bei einem Flug mit dem Wingsuit. Aus dieser Perspektive sehen ihn nur wenige © JOHANNES GRASSER
 

Auf dem Kapfenberger Flugplatz ist am Samstag eine Menge los. Von 9 bis 18 Uhr können Besucher mit Flugzeugen und Hubschraubern Rundflüge absolvieren. Das reicht von der Sportmaschine „Super 300“ über diverse Segelflieger bis zum Gyrokopter, einer Kombination aus Hubschrauber und Flugzeug. Auch Tandem-Fallschirmsprünge sind den ganzen Tag über buchbar.

Höhepunkt ist aber die Wingsuit-Show der Extremsportler Michael Maili und Dominik Ertl. Ein Wingsuit, auf deutsch „Flügelanzug“, ist ein spezieller Anzug mit Stoff zwischen Armen und Beinen, der wie Tragflächen wirkt. Man kann damit den senkrechten Fall steuern, sodass man auf einen Meter Fall nach unten bis zu drei Meter Strecke machen kann – und das mit etwa 200 km/h.

Die beiden Männer absolvieren bereits am Freitag ab etwa 16 Uhr Testflüge. Am Samstag fliegen sie um 10 und 11 Uhr und ziehen gefärbte Rauchfahnen nach sich, damit sie von unten besser gesehen werden. Am Nachmittag wird es um 13.30 Uhr noch einen Testsprung geben, und um 15 Uhr peilt Maili etwas ganz Besonderes an: „Ich habe im Jahr 2013 einen Österreich-Rekordflug über 6,5 Kilometer vom Mürztal zum Flugplatz Kapfenberg absolviert. Diesmal soll es noch ein bisschen weiter gehen.“

Ich habe schon 600 Flüge mit diesen Anzügen absolviert und entsprechend viel Erfahrung.

Michael Maili

Konkret will Michael Maili 7,5 Kilometer zurücklegen. Dafür steigt er 3500 Meter über der Brucker Murinsel aus dem Helikopter aus und steuert nach einem kleinen Umweg über den Brucker Hauptplatz den Flugplatz Kapfenberg an. „Spätestens in 300 Metern Höhe muss ich den Fallschirm öffnen“, erzählt er. Auf die Frage, ob das nicht gefährlich sei, meint er nur lapidar: „Ich habe schon 600 Flüge mit diesen Anzügen absolviert und entsprechend viel Erfahrung.“ Maili hofft auf Schönwetter, aber abgesagt wird die Veranstaltung nur bei echtem Regenwetter.

Auf gutes Wetter hofft auch Rudolf Pöllabauer, Chef der Firma HGA Plus, die den „Aero Action Day“ in Kapfenberg veranstaltet. Pöllabauer sorgt mit seinem Team vor Ort für die Verpflegung und hält Kaffeespezialitäten für die Gäste bereit. DJ MAS sorgt für die Musik, eine Moderatorin erläutert alles, was auf dem Flugplatz und darüber vor sich geht. Wer sich schon für Flüge anmelden will, kann das unter Tel. 0664-462 51 49 oder office@flugplatz-kapfenberg.at tun.

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