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Lehrlingsserie

Zukunft Lehre: Bei uns könnten zwei Lehrlinge anfangen

Glasermeister Peter Gruber betreibt die Glaserei Gruber in Bruck bereits in der siebenten Generation.

Glasermeister Peter Gruber gab Einblicke in seine Arbeit
Glasermeister Peter Gruber gab Einblicke in seine Arbeit © Franz Pototschnig
 

Wann wurde Ihr Unternehmen gegründet?
PETER GRUBER: Im Jahr 1825, schon damals im Zentrum von Bruck. Meine Frau und ich sind die siebente Generation, meine Söhne werden die achte sein.

Was ist Ihr Einzugsgebiet und wer sind Ihre Kunden?
GRUBER: Wir haben Filialen in Mürzzuschlag und Aflenz und arbeiten im ganzen Mürztal. Es gibt nicht mehr viele Glaser. Früher haben wir ganze Hochhäuser eingeglast, heute wird das mit Fertigfenstern gemacht. Wir sind heute vor allem die Spezialisten für Sonderlösungen.

Wie viele Mitarbeiter haben Sie?
GRUBER: Mein Vater hatte noch 25 Gesellen, heute sind es elf, insgesamt haben wir derzeit 17 Mitarbeiter. Nachdem mein letzter Lehrling kürzlich seine Lehre abgeschlossen hat, würde ich sehr gerne wieder zwei Lehrlinge ausbilden.

Was muss ein Lehrling mitbringen?
GRUBER: Er sollte rechnen können, einen gesunden Hausverstand mitbringen und auch ein bisschen was tragen können, denn Glas ist ein schweres Material. Aber auch Kreativität ist gefragt, denn aus Glas macht man zum Beispiel auch Möbel.

Ist der Beruf zukunftssicher?
GRUBER: Ja, auf alle Fälle. Auch wenn Fenster und manches andere heute industriell hergestellt werden, bleibt doch vieles beim Handwerk. Es gibt zwar heute viele unterschiedliche Spezialgläser, Glas geht trotzdem immer wieder zu Bruch.

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