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Steirer des Tages

Politiker von der Pike auf

Der Leobener Anton Lang (56) kommt als SP-Verkehrslandesrat zum Zug. Von Andrea Walenta

Der Leobener Anton Lang wird Jörg Leichtfried als SP-Landesrat für Verkehr, Umwelt und Sport nachfolgen
Der Leobener Anton Lang wird Jörg Leichtfried als SP-Landesrat für Verkehr, Umwelt und Sport nachfolgen © Jürgen Fuchs
 

Abschied und Neuanfang. Das sind die beiden Pole zwischen denen der 56-jährige Leobener Anton Lang gerade pendelt. In Leoben muss er den Finanzstadtrat abgeben, um als Nachfolger von Jörg Leichtfried die Agenden als Landesrat für Verkehr, Umwelt und Sport übernehmen zu können. Und Lang freut sich auf seine neuen Aufgaben, obwohl sie zum Teil Neuland für ihn sind. „Mein Hauptaugenmerk wird dem öffentlichen Nahverkehr und hier vor allem der S-Bahn gelten, denn auch die Seitentäler in der Steiermark müssen erschlossen werden“, meint Lang.

Zur Person

Anton Lang wurde 1959 in Leoben geboren. Er besuchte das Gymnasium in Leoben, wo er auch maturierte.

1982 begann er als Bankangestellter bei der Steiermärkischen Sparkasse. Im Vorjahr quittierte er seinen Dienst, da er als Finanzstadtrat und Landtagsabgeordneter ein großes Arbeitspensum zu leisten hatte.

Das politische Handwerk hat der ehemalige Banker von der Pike auf erlernt. Schließlich ist er seit drei Jahrzehnten in der Leobener Kommunalpolitik tätig und in der Ära von Vollblutbürgermeister Matthias Konrad groß geworden. „Konrad hat mich schon geprägt, aber meine politischen Ziehväter waren andere. Der bereits verstorbene Leobener Vizebürgermeister Franz Allesch und der einstige Klubobmann Herbert Böchzelt.“ Eine starke Affinität habe er auch zur Gewerkschaft, denn schon als Kind habe er miterlebt, was es für Menschen heißt, wenn sie ihre Arbeit verlieren. „Mein Onkel war Arbeiterbetriebsrat in der ehemaligen Zellulosefabrik in Leoben-Hinterberg. Diese wurde geschlossen. Ich habe großen Respekt vor den Arbeitnehmervertretern und der Sozialpartnerschaft.“

Ein Teilbereich seiner neuen Tätigkeit ist Lang vertraut. Der Sport. Abgesehen davon, dass er wöchentlich drei bis vier Mal seine Laufschuhe schnürt, ist er seit 1989 auch Obmann des SV Leoben-Hinterberg mit Schwerpunkt Jugendarbeit. „Mit Begeisterung und Stolz“, wie der „Halbmarathonmann“, der seit 30 Jahren in einer Partnerschaft lebt, versichert. Der Fußballplatz sei auch ein wichtiger Angelpunkt für seine Arbeit. „Dort erfährt man, wo die Bevölkerung der Schuh wirklich drückt.“

ANDREA WALENTA

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Danke für Ihr Verständnis.

seppvonderalm
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Glück für Leoben

Pech für das Land

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9lwojtpy21swt686pbt0jmukxglbf29b
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Unglaublich

Vor ein paar Stunden schwingt Herr Lang noch große Worte, wie z.b. Ein Gemeinderat muss bei Bestätigung der Unterschlagung mit sämtlichen Konsequenzen und Ausschluss rechnen, obwohl zu diesem Zeitpunkt längst klar war, dass er Leoben verlassen wird!!!
Die typischen Politiker, um sich selbst zu verbessern, ist ihnen jedes Mittel recht...
naja und von der Pike auf ist auch weit hergeholt, schafft man es als Sparkassendirektor nicht, ebenso die Angst die Wahl des Bgmst zu verlieren, dann ist der Weg nach Graz geebnet

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reservebudha
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Leichtfried ein Gewinn für Österreich... :-)

hinterlässt in der Steiermark ein Riesenloch das nicht durch Lang gefüllt werden kann.... :-(

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