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UMWELT

Letztes Leobener Feuerwerk?

In Leoben geht am 31. Dezember wieder das große, traditionelle Silvesterfeuerwerk über den Hauptplatz. Für das nächste Jahr überlegt man sich Neues.

Leobener SP-Gemeinderat Josef Riegler plädiert für eine Alternative zum Silvesterfeuerwerk
© ANDREAS SCHÖBERL
 

In der jüngsten Leobener Gemeinderatssitzung meldete sich SP-Gemeinderat Josef Riegler zu Wort, um auf die hohe Feinstaubbelastung durch Feuerwerke aufmerksam zu machen. Wissenschaftliche Untersuchungen hätten ergeben, dass durch Feuerwerke und Raketen zu Silvester mehr Feinstaub emittiert werde, als alle Dieselnutzfahrzeuge in einem ganzen Jahr ausstoßen würden, wie Riegler erklärte. Zusätzlich zum Feinstaub gibt es aber auch noch andere Schadstoffe. Hunderte Kilo von Abfällen bleiben nach den Raketenorgien zu Silvester liegen, die dann keiner entsorge. „Reste von Pulver dringen ins Erdreich und in weiterer Folge in das Grundwasser ein oder verunreinigen Felder und Futter für Tiere“, meint Riegler.

Alternative

Er plädierte in der Gemeinderatssitzung dafür, dass man sich zukünftig auch in Leoben eine Alternative zum großen Silvesterfeuerwerk einfallen lassen sollte. „Die Kommunen sollten mit gutem Beispiel vorangehen, denn dann kann man auch die Bevölkerung besser dazu bewegen, weniger Raketen zu schießen“, ist Riegler überzeugt.
Leobens Bürgermeister Kurt Wallner meinte zur Anregung Rieglers, dass man heuer noch das traditionelle Silvesterfeuerwerk veranstalte, man aber über Alternativen nachdenken werde. Auch Leobens Citymanager Anton Hirschmann meinte im Gespräch mit der Kleinen Zeitung, dass ihm der Umweltgedanke bewusst sei, und auch er über Alternativen nachdenken werde, allerdings müssten diese auch finanziell machbar sein. „Ich habe Ideen, aber diese sind noch nicht ausgegoren“, so Hirschmann.

ANDREA WALENTA

Kommentare (5)

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pensi66
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zu FUSS

hoffentlich gehen sie zu füss herr riegler

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lp5xmjebkz6xi21k9ev4491mhuah8kab
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Silvesterknallerei

Es ist leider zu befürchten, dass die epperten.D dann noch mehr herumknallen, wenn es in einer Stadt kein Großfeuerwerk mehr gibt.
Eine wirkliche Abhilfe sehe ich nur in einem Verkaufsverbot, wenn das nicht kommt, dann eventuell in einer extrem hohen Besteuerung.

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nasowas1394
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Feurwerk in Leoben

Wegen die hohen Feinstaubbelastungen macht man sich sorgen zu Silvester???? und was ist mit der Airpower wo Tonnenweise Co2 ausgestossen wird bzw.Intustriegebiete wo die Häuser vor lauter Dreck in roten Staub versinken wie zum Beispiel Donawitz da sagt man nichts das ist alles in Ordnung??!!!
Ich glaube man sollte darüber mal nachdenken und nicht immer der Silvesterknallerei die Schuld geben!!

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Insomnia
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Na klar...

Airpower &Formel1 abschaffen, nebenbei die alpine zusperren, dann hat dort eh keiner mehr das Geld für Raketen.

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Anry
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Gute Idee

Mir ist sowieso nicht klar warum man zum Jahreswechsel ein Feuerwerk veranstaltet. Abgesehen vom Feinstaub ist es auch für die Tiere eine Belastung. Es gibt bestimmt andere Möglichkeiten das neue Jahr entsprechend zu begrüßen.

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