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Todesfälle

Zwei Montanuni-Altrektoren verstorben

Binnen weniger Stunden verlor die Montanuni Leoben mit Professor Franz Jeglitsch und Professor Albert Oberhofer zwei ihrer profiliertesten Alt-Rektoren.

Altrektor Albert Oberhofer (links) und Altrektor Franz Jeglitsch © Montanuniversität
 

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer gab die Montanuniversität Leoben bekannt, dass zwei ihrer profiliertesten Altrektoren binnen weniger Stunden verstorben waren. Am Freitag, 29. Juli, verstarb Altrektor Professor Franz Jeglitsch (82), zwei Tage später sein ehemaliger Vorgänger und auch Nachfolger im Rektorsamt, Professor Albert Oberhofer (91).

Franz Jeglitsch wurde 1973 zum Außerordentlichen Universitätsprofessor für Metallographie und metallkundliche Arbeitsverfahren ernannt, war dann Ordinarius für Technologie und Hüttenkunde der Nichteisenmetalle und wurde 1982 als Ordinarius für Metallkunde und Werkstoffprüfung berufen. Unter seiner Leitung wurde die Werkstoffforschung an der Montanuniversität Leoben in Lehre und in Forschung maßgeblich ausgebaut.


Jeglitsch war in den Jahren 1987 bis 1991 Rektor an der Montanuniversität. In sein Rektorat fallen die Begründung der Studienrichtungen Angewandte Geowissenschaften und Industrieller Umweltschutz, Entsorgungstechnik und Recycling. In der Zeit unter Rektor Jeglitsch wurde das Peter-Tunner-Gebäude umfassend neu gestaltet sowie das Hauptgebäude infrastrukturell ausgebaut.Jeglitsch, ein gebürtiger Klagenfurter, der zum Studium nach Leoben kam und hier blieb, war auch Landtagsabgeordneter von 1995 bis 2000 (für die ÖVP) und hatte zahlreiche Funktionen im wissenschaftlichen Bereich inne.

 

Altrektor Albert Oberhofer
Altrektor Albert Oberhofer Foto © Montanuni Leoben

Albert Oberhofer wurde 1963 als Universitätsprofessor für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften berufen. Er war der erste Ordinarius des neu gegründeten Instituts für Wirtschafts- und Betriebswissenschaften. Auf das Wirken von Universitätsprofessor Oberhofer ist die betriebswirtschaftliche Ausbildung in allen Studienrichtungen der Montanuniversität zurückzuführen.

Oberhofer, der in Veitsch geboren wurde, war in den Jahren 1974 bis 1979 sowie in den Jahren 1991 bis 1995 Rektor der Montanuniversität. In seine Amtszeit fällt die Implementierung des Universitätsgesetzes 1993 und damit die Verantwortung für die Überführung in die erweiterte Autonomie. In seiner Amtsperiode als Rektor wurden die Institute für Struktur- und Funktionskeramik sowie das Institut für Automation gegründet. Für den wachsenden Raumbedarf ist es gelungen, Baugründe am ehemaligen Kasernengelände in der Peter-Tunner-Straße zu erwerben.

 

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Danke für Ihr Verständnis.

echterbürger
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Rip!

Wobei "binnen weniger Stunden" und "zwei Tage später" nicht wirklich stimmig ist.

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f7jqubesxs3n6jx0igt6wygf1ykjch7o
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