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Parkverbot gilt für alleLeobener bekam Strafzettel für das Parken vor der Garage seines eigenen Hauses

Leobener Hauseigentümer bekam vor der Garageneinfahrt seines eigenen Hauses eine Anonymverfügung wegen Falschparkens. Das Parkverbot gilt laut StVO für ausnahmslos alle Verkehrsteilnehmer - auch für den Hauseigentümer.

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Die Bodenmarkierung weist ein absolutes Parkverbot aus © Andreas Schöberl-Negishi
 

Ein Mann stellt sein Auto vor dem Garagentor eines Hauses in der Innenstadt von Leoben ab, auf einer gelb markierten Zickzack-Linie am Boden. Er bekommt eine Anonymverfügung wegen unerlaubten Parkens. Nur: Das Haus gehört ihm. Es ist seine eigene Garageneinfahrt, die der Mann mit seinem Auto zuparkt. Und dementsprechend ärgert er sich, und will die Strafe auf keinen Fall bezahlen.

Kommentare (10)
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cendrole
0
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Blutdruck 200

wünsche ich niemandem. Gesünder und wohl auch vernünftiger wäre, wenn dieser Herr über das Eigentor, das er sich in diesem Fall mit seiner stvo-gesicherten Garageneinfahrt geschossen hat, so wie die meisten Leserinnen und Leser lachen könnte... 🤣

Ragnar Lodbrok
19
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Man merkt hier, der Österreicher hat

seit der Kaiserzeit den bedingungslosen Gehorsam in den Genen. "Es ist verboten und Aus"... mal schauen wenn es ein komplettes Verbot von Benziner und Diesel gibt oder wenn das Bargeld abgschafft werden wird, ob die Herren dann noch immer so bedingungslos Gehorsam sind.

ma12
12
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OK

Die Straße ist "öffentliches Gut" und gehört nicht ihm. Strafe also gerecht!

AAltausseer
5
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Das ist offensichtlich hier irrelevant!

Das Halteverbot soll ja gerade die Garagenein- und Ausfahrt ermöglichen!
Hat der Herr Garagenbesitzer vermutlich eh selbst „angeregt“? Aber so schlau, sich vorsichtshalber gleich eine Ausnahmegenehmigung zu beantragen, war er offenbar nicht!
Denkt vermutlich, die Kontrollorinnen des ruhenden Verkehrs müssen ihn und sein Auto doch wohl kennen! 🤷‍♂️🤦🏻‍♂️

AAltausseer
0
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Parkverbot

statt Halteverbot! Sry

ma12
11
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OMG

Wenn es verboten ist, ist es verboten >>> und aus!

purplish
2
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Eigentlich

Sind es hier zwei komplett unterschiedliche Themen, um die es geht. Einerseits die fehlende Möglichkeit, gegen eine Anonymverfügung Rechtsmittel einzulegen. Die Lösung ist sehr einfach: Nicht bezahlen, Lenkererhebung abwarten, Bekanntgabe des Lenkers, auch wenn es der Zulassungsbesitzer selbst ist, Anzeige abwarten, und auf diese kann dann Einspruch erhoben werden.
Dann kommt der Strafreferent der Polizei ins Spiel und will Argumente hören oder lesen, der Anzeigenleger wird nochmal zur Sache befragt und daraufhin trifft der Referent eine Entscheidung, Strafbescheid, oder Reduktion der Strafe, oder Einstellung des Verfahrens. Ist man damit nicht zufrieden oder nach wie vor zu Unrecht "verurteilt", legt man gegen diesen Strafbescheid Beschwerde ein und das Verfahren vor einem unabhängigen Richter am Landesverwaltungsgericht beginnt.
Und dort ist dann das zweite Thema des Artikels erwähnt, die Ausjudzierung der Sache, nachdem der Richter alle Beweismittel und Sichtweisen gegeneinander abgewogen hat.

X22
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"Da geht es darum, dass er selbst nicht in seine Garage fahren könnte und somit in seinen privaten Rechten eingeschränkt wird", sagt Lengauer.

Sagen wir mal es sei sein einziges KFz, das er besitzt, wie würde er es anstellen, sein Kfz in die Garage zu stellen. Für einen Stadthauptmann wohl ein unlösbares Problem

tupper10
3
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@X22

Text nicht gelesen? Darum geht es ja gar nicht.

X22
19
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Warum glaubens steht die Aussage des Stadthauptmanns darüber, weil ichs auf den gesamten Artikel beziehe oder doch nur auf die eine Aussage, könnte ich die Frage retour geben

Die hat nämlich die eine Ausnahme, bei der die Aussage nicht zu trifft, mehr als ein bißchen weitergedacht zu haben steckt nicht hinter dem Kommentar