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Angst vor dem VirusIn den Heimen bleiben die Betten leer

Nach Aufnahmestopps von Bewohnern und derzeit mehr Zurückhaltung bei der Frage, ob man in der Coronakrise Verwandte in Pflegeheimen unterbringen soll, gibt es in der Steiermark teils geringere Auslastung der Betten.

Die Coronakrise traf und trifft vor allem die Pflegeheime ganz besonders © Sujet: stock.adobe.com/Rido
 

Urlaube abbauen statt ausufernden Überstunden. Freie Heimplätze statt ewig langen Wartelisten. Das ist derzeit in steirischen Pflegeeinrichtungen Thema, nachdem das Coronavirus leider vielen betagten Heimbewohnern das Leben gekostet hat - und zahlreiche Heimplätze frei geworden sind.

Kommentare (6)
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lieschenmueller
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Dass wäre doch DIE Chance, dass das Pflegeheimpersonal

mehr Zeit für den Einzelnen hat.

Liest man seit Jahren, dass dies nie der Fall war.

Barbara12
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Merkt man nichts

das die Pflege in den Heimen durch weniger Heimbewohner besser geworden ist

Care
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Keine Angst vor Virus, sondern Angst vorm Wegsperren

Ich würde meine Angehörigen auch aus dem Heim nehmen, wenn’s irgendwie möglich ist. Dieses Wegsperren ( 1 Besuch pro Woche für 20 Minuten !) ist absolut unmenschlich. Dadurch steigt ja auch die Anfälligkeit für Krankheiten, wenn die Seele leidet. Ist ja gut gemeint, aber komischerweise haben trotzdem die meisten oder alle Heime Corona bekommen....Da haben die Maßnahmen wohl nicht gefruchtet, außer dass alte Menschen und deren Angehörige leiden und sich entfremden.

clanthaler
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Warum sperrt man die Leute denn

ohne Corona weg? Wenn jetzt die Betreuung anders oder daheim möglich ist, warum nicht schon generell. Ich weiß, das geht nicht bei jedem oder überall, das ist klar und es gibt auch in Heimen fürsorglich Pflege, das Wegsperren ist ein zu heftiger Ausdruck. Aber es geht halt anscheinend auch anders...

stesselgmbh
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das stimmt so nicht...

1/3 der Heime in der Steiermark hatten keinen einzigen Covid-Infektionsfall, das ist bei weitem nicht "alle Heime". Und seien die Maßnahmen und Besuchsregelungen noch so streng, in dieser Diskussion vergisst man immer wieder, dass die Bewohner sich selbst, die Mitarbeiter und in unserem Haus eine ganz normal durchgeführte Animation haben. Natürlich brechen unsere Bewohner nicht in Begeisterungsstürme aufgrund der Situation aus, aber an Vereinsamung stirbt bei uns auch keiner.

gb355
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na ja..

Ich denke, das Virus selber ist schlimm aber EIN Krankheitserreger mit seinen Tücken und Gefahren in SEINER Art. Jede Krankheit ist schlimm, wenn man von ihr betroffen ist.
Die Regeln Besucher etc. ist auch schlimm.
Am schlimmsten ist aber sicher das ständige Lang und Breit Treten des Themas. Ein Jahr lang nur Corona,Corona ...in den Medien. Es gibt nur mehr Corona Tote. Ein pietätloser Umgang mit Krankheit,Sterben,Tod.
Die Politiker stellen sich als Alleinherrscher dar mit ständige Angstmache
ALLEN Seiten und niemals nur ein Funken von Gefühl und Mutmache ein Jahr lang.
Das Leben MIT DEM VIRUS hätte von erster Minute praktiziert werden müssen. Ich bewundere immer wieder alte Menschen, wie sie vorsichtig
mit der Lage umgehen, Masken tragen Wirklich Abstand halten....
Die einzelnen Wirtschaftszweige bemühen sich mit allen Mitteln um eine Öffnung, aber daneen in der Zeitung wieder die Schlagzeile:
"Corona-Kommission warnt Regierung vor Öffnungen"
und noch was: Popper sollte man endlich ruhigstellen!